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Full text : Dornbirner Gemeindeblatt 1983 (1983)

Dornbirner

Seuleiubebtar.

Erscheint jeden Frei

jährlic

" Elnzelpreis S 3,— Inserate sind bei gleichzeitiger Bezahlung nur Montag ganztägig und
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n Montag, 11.30 Uhr) im Rathaus, Zimmer Nr. 27, schriftlich einzureichen. — Medieninhaber (Verleger) und Heraus¬Stadt
 Dornbirn

Theodor Stadelmann â— Alle Rathausplatz, 6850 Dombirne Veas postant 880 Dorbim bb.
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Nr. 32

Freltag, 12. August 1983

111. Jahrgang

Wochenkalender: Sonntag, 14. August 1983, 20. So. l. J. — Montag, 15., Mariä Himmelfahrt — Dienstag, 16., Stephan — Mittwoch, 17.,
Emilie - Donnerstag, 18., Helene — Freitag, 19., Sebald — Samstag, 20., Bernhard

Mond geht über sich am 19. August

15

1150 Jahre

Alpe Süns

Am 22. Februar 833, also vor

1150 Jahren, wird die Alpe Süns zum
ersten Mal urkundlich genannt.
Priectus, ein Romane aus Tufers bei
Göfis, verkauft um vier Schilling
ein Drittel des Käse und Grasnutzens
der Alpe Süns, Gävis und der Alpen
zwischen diesen beiden. Am nächsten
Tag verkaufen seine Söhne Onorat
und Balfred ebenfalls ein Drittel des
Käse und Grasnutzens aus diesem
Gebiet. Die Käufer waren in beiden
Fällen die Alemannen Otholf, dessen
Frau Ratsind und deren Sohn
Thietenzo.

Rudolf von Ems erwarb im Jahre 1466
die ersten Weiderechte in Süns.
Auch Merk Sittich und Graf Kaspar
von Ems erwarben Alprechte. Die
Herren von Ems konnten aber nie die
gesamte Hochalpe Süns erwerben.
Süns wird noch im Jahre 1519 dem
Suldner Gericht zugezählt, aber bereits
1528 im Emser Urbar unter den herrschaftlichen
 Alpen angeführt.

Die Gemeinde Hohenems ersteigerte
im Jahre 1803 aus dem herrschaftlichen
 Besitz die Alpe Süns, samt der
Alphütte und der dazugehörenden
Waldung. Die Hohenemser Bürger
hatten durch eine Mißernte und durch

Kriegserlittenheiten große Mühe den
Kaufpreis von 6100 Gulden Reichswährung
 zu bezahlen.

Unter der bayrischen Herrschaft
wurde Süns durch das Gemeindeedikt
vom 24. September 1808 der Gemeinde
Ebnit zugeordnet. Durch die Eingemeindung
 Ebnits 1932 gelangte
Süns zu Dornbirn.

Die Alpe Süns erstreckt sich über
215 ha, der dazugehörende Wald

nimmt eine Fläche von rund 12 ha ein.
Im Jahre 1857 stand in Süns nur
eine kleinere Hütte, aber schon 1891
wurde die große Hütte errichtet. Diese
wurde im Juli 1902 von einem Blitz in
Brand gesetz und dann wieder aufgebaut.
            
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