Freitag, 21. Oktober 1983
Aufruf zur Missionspatenschaftsaktion
Priesterausbildung
Man hört es und kann es nicht fassen: In Korea mußten 122 junge Männer, welche die strengen
Prüfungen für die Aufnahme in eines der drei Priesterseminare bestanden hatten, abgewiesen
werden. Begründung: Kein Platz und kein Geld für die Ausbildung. Nicht anders im afrikanischen
Seminar kot Ekpene. Dieses Seminar hat rund 220 Plätze. Zur Zeit beherbergt es aber
555 Studenten.
Dieser unhaltbare, alarmierende Zustand hat das Päpstliche Missionswerk veranlaßt, seine
PATENSCHAFTSAKTION
verstärkt durchzuführen. Beteiligen auch Sie sich daran Helfen Sie einem, daß er Priester seines
Volkes werden kann.
Wenn Sie die Patenschaft für einen Seminaristen in einem Missionspriesterseminar zumindest
für ein Jahr übernehmen, erhalten Sie von den Päpstlichen Missionswerken Namen und Foto des
unterstützten Seminaristen. Auf Wunsch können Sie über die Päpstlichen Missionswerke mit
„Ihrem Priesterstudenten korrespondieren. Vielleicht entwickelt sich daraus eine Freundschaft
fürs Leben.
Bitte abtrennen und einsenden an:
Diözesandirektion der
Päpstlichen Missionswerke
6900 Bregenz, St. Kolumban,
Weidachstraße 1
Ich bin bereit, für die Ausbildung eines
Priesterstudenten in Afrika oder Asien
ein Jahr lang beizutragen durch eine
□ einmalige Zahlung von S 7.500,-□
monatliche Zahlung von S 625,-(zwölfmal
pro Jahr)
an das P.S.K.-Kto. Nr. 4.459.994 der
Hypothekenbank des Landes Vorarlberg,
6901 Bregenz, für die Landesvertretung der
Päpstlichen Missionswerke,
Kto.-Nr. 11.155.111, Kennwort: Priesterausbildung
Zutreffendes bitte ankreuzen!
Name:
Wohnort, Straße:
Anthroposophische Gesellschaft i. d. Schweiz
„Seelenpflege in der
Vortrag
heutigen Zeit“
von Dr. med. Olaf Koob, Salem
Mittwoch, 26. Oktober 1983, 20 Uhr
Kantonsschule Heerbrugg