it der Fertigstellung
der beiden
Krankenhaus-Erweiterungsbauten
in der
bevölkerungsmäßig größten
Stadt unseres Landes, in
Dombirn, wie auch in der
Alpenstadt Bludenz, ist
nunmehr der Auftrag im
Sinne des Vorarlberger
Spitalplanes und des Vorarlberger
Spitalgesetzes, nach
den örtlichen Verhältnissen
für je 50.000 bis 90.000
Einwohner je eine Standardkrankenanstalt und überdies
im Lande eine Schwerpunktkrankenanstalt einzurichten,
als erfüllt anzusehen. Wir verfügen nunmehr in allen
fünf Städten unseres Landes über leistungsgerechte und
modernst ausgestattete Krankenanstalten für unsere
Bevölkerung, welche eine gediegene stationäre ärztliche
und pflegerische Betreuung gewährleisten.
Die Stadt Dornbirn hat in ihrem Entschluß, das noch
aus dem vergangenen Jahrhundert stammende Gebäude
des Dornbirner Stadtspitales durch einen den gegenwärtigen
Erfordernissen des Krankenhauswesens angepaßten
Neubaus zu ersetzen, im wahrsten Sinne des
Wortes Medizin und Technik in den Alltag des Krankenhauses
umgesetzt.
Der Stadt Dornbirn, insbesondere Herrn Bürgermeister
Hofrat Dr. Karl Bohle, den verantwortlichen Herren
Stadträten Hans Schweigebauer und Eugen Jenkner, den
Herren Architekten Dip.-Ing. Hans August Heymanns
und Dipl.-Ing. Franz Seitz und allen anderen, die mitgeholfen
haben, dieses große Werk zu vollenden, sei
herzlich und aufrichtig gedankt.
Möge allen kranken Mitbürgern, die in diesem Krankenhaus
Aufnahme finden, verantwortungsvolle ärztliche
Betreuung und aufopferungsvolle Pflege zuteil werden.
Dr. Herbert Kessler
Landeshauptmann
it sichtlicher
Freude und
Genugtuung hat
die Stadt Dornbirn am
10. Oktober 1983 der Vorarlberger
Landesregierung als
Spitalbehörde die Fertigstellung
des Spitalerweiterungsbaues
angezeigt.
Nach einer nunmehr
6-jährigen Bauzeit konnte
das große Werk vollendet
werden. Das Spitalwesen in
10
Vorarlberg erhält somit mit
diesem Krankenhausneubau in Dornbirn wie auch mit
dem gleichfalls im Herbst 1983 fertiggestellten Neubau
des Bludenzer Stadtspitales seinen krönenden Abschluß.
Enorm sind die finanziellen Mittel, welche seit dem
Jahre 1968 - mit dem Baubeginn für die Generalsanierung
der Valduna - bis hin zur Errichtung des
Medizinischen Zentrums in Feldkirch und zu den Neubauten
in Bludenz und Dornbirn von der öffentlichen
Hand aufgebracht wurden: es handelt sich um insgesamt
2,4 Milliarden Schilling. Nicht unerwähnt sollen
schließlich bleiben die Neuadaptierung der Sonderkrankenanstalt
„Pulmologische Abteilung Gaisbühel des
Landeskrankenhauses Feldkirch” sowie die Errichtung
der Drogenstation Carina als dislozierte Einrichtung zur
Stiftung Maria Ebene.
Das Land Vorarlberg hat in den Jahren 1979 bis einschließlich
1983 für die Spitalsneubauten in diesem
Zeitraum 68,2 Millionen Schilling an Bedarfszuweisungen
aufgebracht. Wir verfügen nunmehr in Vorarlberg
über 2.034 Betten für Akutkranke und über rund 670
Betten für Chronischkranke. Es ist somit in Vorarlberg
ein Angebot an Spitalsbetten realisiert, das differenziert
nach einer Grundversorgung in den Standardkrankenanstalten
der Städte Bludenz, Bregenz, Dornbirn und
Hohenems sowie für den gesamten Landesbereich und
das Gebiet der Stadt Feldkirch im Schwerpunkt- bzw.
im Landeskrankenhaus Feldkirch eine optimale
stationäre, wie auch erforderlichenfalls ambulante
Versorgung unserer Bevölkerung sicherstellt.
Als Spitalsreferent unseres Landes möchte ich die Stadt
Dornbirn zu ihrem großen Werk herzlich beglückwünschen.
So mögen denn auch in diesem Krankenhaus
alle unsere kranken Mitbürger eine von hoher Verantwortung
getragene ärztliche Betreuung wie auch
qualifizierte Pflege erfahren.
Glückauf für die Zukunft.
Fredy Mayer Landesrat