accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text : Dornbirner Gemeindeblatt 1983 (1983)

Über einem mehrgeschossigen, breitgelagerten Flachbau
erhebt sich das im Östen 4-, im Westen 5-geschossige
Bettenhaus. Eine zentrale Verkehrssäule mit 4 großen
Aufzügen und dem Haupttreppenhaus übernimmt den
senkrechten Verkehr und die Ver- und Entsorgung des
Hauses. Die waagrechten Verkehrs- und Betriebswege
sind außerordentlich kurz.
Technik und Wirtschaftseinrichtungen sind im wesentlichen
 in den beiden unteren Geschossen des Flachbaus
untergebracht. In den beiden oberen Geschossen dieses
Bauteiles sind der administrative Bereich und die ärztlich-medizinischen
 Diagnostik- und Behandlungsbereiche
 eingeplant, wobei das obere Geschoß vornehmlich
 der Versorgung stationärer Patienten vorbehalten ist.
Hier liegen denn auch - abgeschirmt vom übrigen
Betrieb des Hauses - die zentrale Operationsabteilung
und der Entbindungsbereich.

Das Bettenhaus ist auf einer einheitlichen Grundrißstruktur
 aufgebaut. Normalzimmer ist hierbei das Dreibettzimmer.
 Die Einheitlichkeit des Grundrißsystems
macht es möglich, das Haus auch in Zukunft bei Weiterentwicklung
 und Funktionswandel jeweils den kommenden
 Bedürfnissen anzupassen.
Jedes Patientenzimmer hat eine eigene Naßzelle mit
WC, Dusche oder Bad. Auch hierdurch ist ein Höchstmaß
 an Flexibilität in der Belegung erreicht und eine
erhöhte Wirtschaftlichkeit des Hauses gewährleistet.
Die Überwachungsbereiche für intensivmedizinische
Betreuung sind in die Pflegestationen des Bettenhauses
eingegliedert.
Die Krankenhausküche ist nach dem Prinzip der zentralen
Speiseverteilung organisiert

Das Haus wird eine Arbeitsstätte für viele Bürger dieser
Stadt und ihrer Region sein, denen hier die Arbeit
Freude machen soll. Ganz besonders aus diesem Gedanken
 heraus wurde zwischen Behandlungsflachbau und
dem darüberliegenden Bettenhaus das Gemeinschaftsgeschoß
 eingefügt, welches als Aufenthaltsbereich und
Restaurant einen fröhlichen Freizeitcharakter trägt.
Die Wirtschaftlichkeit eines Krankenhauses steigt mit
der Freude der Menschen, die hier tätig sind.

Jedes Krankenzimmer hat eine eigene Naßzelle
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.