Über einem mehrgeschossigen, breitgelagerten Flachbau
erhebt sich das im Östen 4-, im Westen 5-geschossige
Bettenhaus. Eine zentrale Verkehrssäule mit 4 großen
Aufzügen und dem Haupttreppenhaus übernimmt den
senkrechten Verkehr und die Ver- und Entsorgung des
Hauses. Die waagrechten Verkehrs- und Betriebswege
sind außerordentlich kurz.
Technik und Wirtschaftseinrichtungen sind im wesentlichen
in den beiden unteren Geschossen des Flachbaus
untergebracht. In den beiden oberen Geschossen dieses
Bauteiles sind der administrative Bereich und die ärztlich-medizinischen
Diagnostik- und Behandlungsbereiche
eingeplant, wobei das obere Geschoß vornehmlich
der Versorgung stationärer Patienten vorbehalten ist.
Hier liegen denn auch - abgeschirmt vom übrigen
Betrieb des Hauses - die zentrale Operationsabteilung
und der Entbindungsbereich.
Das Bettenhaus ist auf einer einheitlichen Grundrißstruktur
aufgebaut. Normalzimmer ist hierbei das Dreibettzimmer.
Die Einheitlichkeit des Grundrißsystems
macht es möglich, das Haus auch in Zukunft bei Weiterentwicklung
und Funktionswandel jeweils den kommenden
Bedürfnissen anzupassen.
Jedes Patientenzimmer hat eine eigene Naßzelle mit
WC, Dusche oder Bad. Auch hierdurch ist ein Höchstmaß
an Flexibilität in der Belegung erreicht und eine
erhöhte Wirtschaftlichkeit des Hauses gewährleistet.
Die Überwachungsbereiche für intensivmedizinische
Betreuung sind in die Pflegestationen des Bettenhauses
eingegliedert.
Die Krankenhausküche ist nach dem Prinzip der zentralen
Speiseverteilung organisiert
Das Haus wird eine Arbeitsstätte für viele Bürger dieser
Stadt und ihrer Region sein, denen hier die Arbeit
Freude machen soll. Ganz besonders aus diesem Gedanken
heraus wurde zwischen Behandlungsflachbau und
dem darüberliegenden Bettenhaus das Gemeinschaftsgeschoß
eingefügt, welches als Aufenthaltsbereich und
Restaurant einen fröhlichen Freizeitcharakter trägt.
Die Wirtschaftlichkeit eines Krankenhauses steigt mit
der Freude der Menschen, die hier tätig sind.
Jedes Krankenzimmer hat eine eigene Naßzelle