Klima- und lüftungstechnische Einrichtungen
lanungsziel war auch hier hohe Wirtschaftlichkeit
in Investition und besonders im laufenden Betrieb.
Es sind daher z. B. nur solche Bereiche lufttechnisch
versorgt, bei denen dies nach dem heutigen Stand
der Krankenhaustechnik unumgänglich notwendig ist.
Die dazu notwendigen Lüftungszentralen sind so angeordnet,
daß sich möglichst kurze Kanalführungen
ergeben.
Die Zuluftzentrale im Tiefgeschoß versorgt alle erforderlichen
Räume und Bereiche im Tief-, Unter- und Erdgeschoß.
Im Gemeinschaftsgeschoß befindet sich die
Zentrale für das darunterliegende Behandlungsgeschoß
mit den Operationsräumen, das Gemeinschaftsgeschoß
selbst und die zu belüftenden Räume in den darüberliegenden
Bettengeschossen. Die Abluftzentralen sind
im Dachgeschoß angeordnet.
An diese Zentralen sind 50 Einzelanlagen für Be- und
Entlüftung sowie Klimatisierung angeschlossen. Alle
Anlagen sind nach dem Prinzip des Einkanal-Niederdruck-Systems
als reine Frischluftanlagen konstruiert.
Die Luft wird in Kastengeräten in Hygiene- und Normalbauweise
aufbereitet.
Die Kälteanlage wurde aus Gründen der Umweltfreundlichkeit
luftgekühlt ausgeführt. Das Wärme-Rückgewinnungssystem
ist so konzipiert, daß im Winter Wärme,
im Sommmer Kälte rückgewonnen wird. Diese Anlagen,
zusammen mit den optimierenden Überwachungssystemen,
sorgen dafür, daß die Betriebskosten so
niedrig als möglich bleiben.
Klima- und Sanitärtechnik
Sanitärinstallation
m Zuge der sanitären Anlagen sind folgende besonderen
technischen Einrichtungen eingebaut worden:
Wasseraufbereitungsanlagen zur Erzeugung von enthärtetem
und salzfreiem Wasser,
Boiler für die zentrale Warmwasserversorgung,
Schwimmbadtechnik für das Bewegungsbad,
zentrale Feuerlöscheinrichtung,
zentrale Desinfektionsanlagen zur Versorgung von Steckbeckenspülern,
für Flächendesinfektion und für die
Bettendesinfektion.
Die sanitären Einrichtungen und Objekte wurden nach
modernen, krankenhaushygienischen Gesichtspunkten ausgewählt.