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Full text: Dornbirner Gemeindeblatt 1984 (1984)

Freitag, 
3. Februar 
1984 
Fr•l•. 
der8t•dtDomblm 
Am 
Mittwoch, 
den 
8.2. 1984 
findet 
um 
20 Uhr im 
Gerätehaus Ifür die 
Löschzüge 
I und 
3, 
sowie 
die 
Löschgnuppen 
Kehlegg 
und Ebnit eine 
Maschinisten- 
schulung 
statt. 
Das 
Kommando 
KUNDMACHUNG 
über die 
am 
19. 
Jänner 
1984, 
19.30 
Uhr, 
im 
großen 
Sitzungssaal 
des 
neuen 
Rathauses 
unter 
dem Vorsitz 
des Herrn 
Vizebürgermeister 
bzw. Bürgermeister 
Ru- 
dolf Sohm 
abgehaltene 
27. 
Sitzung 
der 
Stadtvertretung 
Zu 
Zu 
I 
.)Wahl 
eines 
Stadtrates 
Der 
Vorsitzende, Vizebürgermeister 
Rudolf 
Sohm, bringt 
den 
Beschluß der Gemeindewahl- 
behörde 
zur 
Kenntnis, 
wonach 
Dipl.-Ing. 
Wolf- 
gang 
Rümmele auf den durch 
Rücktritt 
von 
Bürgermeister 
Dr. Karl Bohle 
freigewordenen 
Stadtvertretungssitz 
berufen worden ist. 
Vizebürgermeister 
Rudolf Sohm verliest 
an- 
schließend den 
ordnungsgemäß von 
der 
ÖVP- 
Fraktion 
eingebrachten 
Vorschlag, 
Dipl.-Ing. 
Wolfgang 
Rümmele als 
9. Stadtrat 
zu 
wählen. 
Die mit Stimmzetteln 
durchgeführte 
Wahl 
ergibt 
nachstehendes 
Ergebnis: 
25 Stimmen für 
Dipl.-Ing. Wolfgang 
Rümmele, 
10 
Stimmen 
ungültig 
Der Gewählte 
erklärt die Wahl 
anzunehmen. 
2.)Wahl 
des 
Bürgermeisters 
StV. 
Dir. Dr. Paul 
Weber macht 
namens 
der 
ÖVP-Fraktion den 
Vorschlag, 
nach dem krank- 
heitsbedingten 
Rücktritt des 
verdienten 
Bürger- 
meisters Dr. 
Karl Bohle 
Vizebürgermeister 
Ru- 
dolf Sohm als 
seinen 
Nachfolger zu 
wählen. 
Die mittels 
Stimmzetteln 
durchgeführte 
Wahl 
ergibt 
folgendes 
Ergebnis: 
25 
Stimmen für 
Rudolf 
Sohm, 
10 
Stimmzettel sind leer 
Vizebürgermeister 
Rudolf Sohm 
nimmt die Wahl 
an 
und 
gibt 
anschließend 
folgende 
Erklärung 
ab: 
„Sehr geschätzte 
Damen 
und Herren der 
Stadt- 
vertretung, 
sehr 
geehrte 
Damen 
und Herren! 
Wenn ich 
heute durch 
Ihre Wahl dazu 
berufen 
wurde, 
die 
Nachfolge 
im 
Bürgermeisteramt 
un- 
serer 
Stadt anzutreten, 
so 
sehe ich darin einen 
sehr 
großen 
Vertijauensvorschuß, 
den 
Sie mir 
entgegenbringen. 
Ich möchte 
mich bei 
allen bedanken, 
die mir 
dieses 
große 
Vertrauen 
gegeben 
haben. 
Diese verantwortungsvolle Aufgabe 
zu 
überneh- 
men, 
fällt mir 
- 
und das 
werden Sie 
verstehen 
- 
nicht 
leicht, 
da ich 
damit einen 
Beruf in einer 
traditionsreichen 
und 
erfolgreichen 
Dornbirner 
Textilfirma 
aufgebe, 
die mir 
25 Jahre nicht 
nur 
beruflich, 
sondern auch 
menschlich viel 
gege- 
ben hat. 
Andererseits 
muß ich in die 
Fußstapfen 
eines 
Mannes treten, der 
im Laufe seiner fast 
20-jäh- 
rigen 
Amtszeit 
als Dornbirner 
Bürgermeister 
nicht 
nur 
sehr 
erfolgreich 
gearbeitet hat, son- 
dern auch hohes 
Ansehen bei der 
gesamten 
Bevölkerung 
unserer 
Stadt 
genoß. 
Für 
mich 
- 
der ich in den 
vergangenen 
3 Jahren 
als 
Vizebürgermeister 
bereits kommunalpoliti- 
sche 
Luft 
schnuppern 
konnte 
- 
bedeutet der 
Schritt 
zur 
Nachfolge 
die 
große 
Verpflichtung, 
mich mit 
ganzer 
Kraft den Problemen 
und Sor- 
gen 
der 
Bürger 
in dieser 
Stadt 
zu 
widmen. 
Daß bei der Vielfalt 
von 
Problemen und den 
unterschiedlichsten 
Meinungen 
in einer wach- 
senden 
Stadt nicht allen Recht 
getan 
werden 
kann, 
ist 
nur zu 
verständlich, 
aber 
es 
wird stets 
mein Bemühen 
und der feste 
Wille sein, das 
Amt des 
Bürgermeisters 
objektiv 
und 
gerecht 
für alle 
Bürger, 
gleich 
welcher Gesinnungsge- 
meinschaft, 
welcher 
Religion 
oder 
welcher 
so- 
zialen 
Stellung 
sie auch 
angehören, 
auszuüben. 
Ich werde 
keine Arbeit und Anstrengung 
scheuen, den Mitbürgern 
nicht 
nur 
ein 
guter 
Bürgermeister, 
sondern auch ein 
menschlicher 
Partner 
zu 
sein, 
zu 
dem sie 
vertrauensvoll mit 
all ihren 
Anliegen 
und 
Sorgen 
kommen 
können. 
Die letzten Jahre 
haben der Stadt 
entsprechend 
ihrer 
Größe, 
dem Wachstum 
und der 
zukünfti- 
gen 
strukturellen Entwicklung 
vermehrt und 
größere 
Probleme 
gebracht 
und 
auch die kom- 
menden Jahre 
werden 
neue 
und 
große Aufga- 
ben 
an uns 
stellen. 
Ich werde 
bestrebt 
sein, 
sie 
in demokratischer 
und 
bürgernaher 
Gemeindepolitik 
zu 
lösen, 
aber auch mit 
klaren Entscheidungen jene 
Ziele 
anstreben, die 
für die weitere 
erfolgreiche 
Ent- 
wicklung unserer 
Stadt und der Bevölkerung 
von Wichtigkeit 
sind. 
Wenn ich 
dabei meine bisherige Erfahrung 
in 
der Gemeindepolitik 
aber 
vor 
allem die 
Erfah- 
rungen 
meiner 25-jährigen Berufstätigkeit 
in 
der 
Privatwirtschaft miteinbringen 
kann, 
so 
mache 
ich 
das mit Freude, 
aber auch 
in der 
Überzeu- 
gung, 
bei der 
gemeinsamen 
Bewältigung zu- 
künftiger 
und vielfältiger 
Probleme, 
vor 
allem 
auch 
in wirtschaftlicher 
Hinsicht einen 
kleinen 
zusätzlichen Beitrag 
leisten 
zu 
können. 
Meine 
sehr 
geehrten 
Damen und 
Herren! 
Jeder 
von 
uns 
weiß, 
daß 
guter 
Wille 
und ehrli- 
che 
Absicht 
eines 
einzelnen umsonst wäre, 
könnten wir 
nicht 
gleichzeitig 
auf die Unter- 
stützung 
und 
Mithilfe anderer rechnen. 
Auch 
ein 
Bürgermeister 
bleibt davon nicht ausgenommen 
und 
es 
ist notwendiger 
denn 
je, 
daß 
er 
sich auf 
eine verantwortungsbewußte 
Stadtvertretung, 
aber 
auch auf 
einen 
pflichtbewußtenMitarbei- 
terstab 
im Rathaus 
verlassen 
kann. Und 
wenn 
ich Sie 
heute 
bereits in der ersten 
Stunde 
mei- 
ner 
Amtsführung 
bitte, 
mir Ihre volle 
Unter- 
stützung zu geben, 
dann tue 
ich dies 
vor 
-allem 
im 
Hinblick auf 
unsere 
gemeinsame Aufgabe,
	        
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