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Full text: Dornbirner Gemeindeblatt 1984 (1984)

Freitag, 
9. März 1984 
Für 
die 
Finanzierung 
des 
Krankenhauses 
wurden bisher S 322 
Mio. 
an 
Kreditaufnahmen 
getätigt, 
sodaß der 
Anteil des 
eingesetzten 
Fremdkapitals bei 
ca. 500/0liegt. 
Noch 
in diesem Jahr soll 
mit dem Bau des 
ge- 
planten Pflegeheimes 
begonnen werden. 
Vor 
Baubeginn ist 
es 
jedoch vorerst noch 
erforderlich, 
daß durch die 
Stadtvertretung 
in 
einer der nächsten 
Sitzungen 
der 
entsprechen- 
de Baubeschluß 
gefaßt 
wird. 
Aufgrund 
der 
neuesten, 
detaillierten 
Schätzun- 
gen 
auf Basis 
der inzwischen 
abgeschlossenen 
Planung werden sich die Gesamtbaukosten 
auf 
ca. 
S 90 Mio. 
belaufen. 
Außerdem ist für 
das 
Projekt 
Kindergarten 
Forach ein 
Betrag 
von 
S 6 Mio. 
und 
für 
die 
Planunq und 
Vorbereitunq 
einer 
Erweiterung 
beim 
Kindergarten 
Mittelfeld 
eine weitere Mio. 
Schilling vorgesehen. 
Bei der 
Gruppe 
Straßen 
und Brücken sind 
insgesamt S 27,6 Mio. 
vorgesehen. 
Für die in 
der Zwischenzeit 
abgeschlossenen 
Unterfüh- 
rungsbauten 
imRahmen 
des 
zweigleisigen 
Ausbaues der ÖBB 
sind noch restliche Finan- 
zierungen 
von 
S 
5,4Mio. vorgesehen. 
Der Großteil 
dieser Summe fällt somit auf den 
Neubau 
und Ausbau 
von 
gemeindeeigenen 
Straßen. 
Für die 
Wildbachverbauunq 
sind 
S 
0,8 
Mio., 
die 
Müllerbachverrohrung 
im Bereich 
der 
Juchengründe 
und den 
Wiedengraben 
S 
1,2Mio. präliminiert. 
Außerdem 
sind noch 
S 
0,6Mio. 
für 
Ampelanlagen 
vorgesehen. 
Für die Stadtstraße sind 
lediglich 
S 
150.000,— 
vorgesehen. 
Nach den 
bisherigen 
Verzögerun- 
gen 
inder 
Beschlußfassung durch das Bundes- 
ministerium für Bauten 
und Technik werden 
auch bei 
baldigen Entscheidungen die Aus- 
schreibungen und 
Vergaben 
nicht 
vor 
Jahres- 
mitte 
abgeschlossen 
werden, 
sodaß mit Bau- 
beginn 
erst in der zweiten Hälfte des Jahres 
gerechnet 
werden kann. Damit 
wird 
es aufgrund 
vertraglicher Vereinbarungen nicht 
nötig, 
auch 
bei erforderlichen Investitionen 
für die erste 
Bauetappe, 
die frühestens 
in der zweiten 
Jahreshälfte 
erfolgen, 
1984 eine 
größere 
Budgetpost aufzunehmen. 
S I Mio. sind für die 
Erbauung der Brücke 
über den Fußenauerkanal 
vorgesehen. 
Die 
Abwasserbeseitigung 
nimmt ebenfalls 
einen bedeutenden Teil des außerordentlichen 
Budgets inAnspruch. 
S 
27,6 
Mio. 
sind dafür 
vorgesehen, 
soweit hiefür 
entsprechende 
Dar- 
lehen 
und 
Beitraqszusicherungen 
seitens des 
Wasserwirtschaftsfonds 
und des Landes 
vor- 
liegen. Vorrangig soll damit der Verband- 
sammler Dornbirn-Nord erstellt und die 
Kanalisation imBezirk Haselstauden 
fortgesetzt 
werden. 
Für Grundkäufe 
sind diesmal 
insgesamt 
S 16 Mio. reserviert. 
Die 
Ausgabenpast 
für die 
Wasserversorgung 
ist 
mit S 
12,3Mio. angesetzt, 
wobei die 
Projekte 
Oberdorferberg, 
Hauptleitung Nord, 
Räder- 
macher, Stadtstraße, 
Verbindungsleitung 
Haselstauden 
und die 
Oberzone-Einspeislei- 
tung vorgesehen sind. 
Die 
Erweiterung 
des 
Friedhofes Rohrbach 
steht 
mit S 
2,2 
Mio. 
zu 
Buche. weitere S 
150.000,— 
sind für 
die 
Erstellung 
einer Gerätekammer 
beim Friedhof 
Rohrbach sowie für 
die Erstel- 
lung 
einer Urnenwand beim Friedhof 
Hatlerdorf 
vorgesehen. 
Weitere Investitionen 
sind für die Straßen- 
beleuchtung mit S 1 Mio. sowie S 
700.000,— 
für die 
Errichtung 
von 
Park- und 
Gartenanlagen 
vorgesehen. 
Für die Müllabfuhr 
ist die 
Anschaffung 
eines 
neuen Fahrzeuges 
um 
S 
1,7Mio., 
für 
die 
Straßenreinigung 
2 
neue Pflüge um 
S 
400.000,— 
geplant. 
Investitionen 
von 
S 
360.000,—sind auch 
geplant 
für 
den städtischen Schlachthof und weitere 
S 
420.000,—beim Waldbad Enz für Maßnahmen 
nach dem 
Bäderhygienegesetz und die Gestal- 
tung einer 
Kinderspielwiese. ImHallenbad sind 
zusätzliche Investitionen 
von 
S 
217.000,— 
präliminiert. 
Auf dem Schulbausektor ist 
der Turnhallen- 
neubau der 
Hauptschule Markt auf dem Pro- 
gramm, 
der 
erstmals auf 
der 
Basis eines finan- 
cialleasing 
finanziert 
werden soll. 
Einsparungen 
bei der Mehrwertsteuer 
sowie 
die 
Möglichkeit, 
dafür 
trotzdem Bedarfszu- 
weisungen 
und Zinszuschüsse 
zu 
erhalten, 
lassen 
es 
sinnvoll 
erscheinen, 
diesen 
neuen 
Weg 
einer 
langfristigen 
Finanzierung zu 
beschreiten. 
Für 
den Turnhallenneubau der Volksschule 
Oberdorf sind Restkosten 
von 
S 
800.000,— 
und 
für die 
neue 
Volksschule Ebnit 
S 
300.000,— 
veranschlagt. 
Weitere S 
700.000,—sind 
für die 
Erweiterung 
der Sonderschule 
vorgesehen. 
Eine 
Restfinanzierung 
von 
S 
650.000,—erfordert 
die 
bereits in Betrieb befindliche und 
von 
allen 
Sportlern als 
optimal 
beschriebene 
Sporthalle 
auf dem 
Messegelände. 
Für die 
Vorbereitungen 
zur Sanierung 
der 
Tribüne bei'm 
Sportplatz Birkenwiese sind 
S 
300.000,—und für die 
Erstellung 
des 
neuen 
Sportplatzes Forach S 
250.000,—vorgesehen. 
Eingeplant 
ist der 
Beginn 
des Neubaues 
für 
den 
Kindergarten Forach sowie die 
Erweiterung 
des 
Kindergartens 
Mittelfeld. 
Die 
Seniorenwohnung 
Oberdorf ist baulich 
abgeschlossen und 
es 
bedarf noch einer 
Rest- 
finanzierung 
von 
S 
400.000,—für 
die Einrich- 
tung. 
Die 
Wohnung 
soll 
imApril 
84 
bezugsfertig sein,
	        
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