Freitag,
18. Jänner 1985
c)
Lothar Diem und Mitbes., Tobelgasse
Nr.
20, ca. 9 m2
unter
Bedingungen.
Gleichzeitig
wird den dazugehörigen
Grundeinlösungsverträgen
vollinhaltlich
zugestimmt.
h)
Die Stadt Dornbirn erwirbt zur Schaffung
eines
Sport-und Spielplatzes
bei der Volksschute
Winsau von Kaspar
und Maria Flatz,
Dornbirn, Adelsgehr 3,
die
Gp.
13006/3 mit
1.272 m2 unter
Bedingungen.
Zu
4.)
Kanalisation Müh!ebacherstraße:
Abgabe
einer
Verpflichtungserkiärung.
Die Stadt Dornbirn
verpflichtet
sich rechtsververbindlich
im Falle einer Landesförderung
der
Abwasserbeseitigungsanlage, Bauantrag
Nr.
30,
umfassend die Detailprojekte
a)
Schillerstraße
b)
Am Karlesgraben
c)
MühlebacherstraBe
—
Mittelfeld
mit einem Bauaufwand von S 11,000.000, ,
die
durch öffentliche Beihilfen nicht
gedeckten
Kosten und die ordnungsgemäße Erhaltung
der
ausgeführten
Baumaßnahmen aus Eigenmitteln
zu tragen
sowie die weiteren Bedingungen
der
vorliegenden Verpflichtungserklärung
einzuhalten.
Zu
5.) Anpassung
des Beitragssatzes
für Kanalisationsbeiträge.
a)
Gemäß
S
12 Abs. 2 der Kanalordnung
der
Stadt Dornbirn vom
17.12.1978 wird der
Beitragssatz
im Sinne des
S
12 des Kanalgesetzes
mit
Wirkung
ab dem 1.1. 1985 mit
S 172, festgesetzt.
Das sind 5,530/0 jenes
Betrages,
der den Durchschnittskosten für die
Herstellung
eines Laufmeters Rohrkanal für
die Abwasserbeseitigungsanlage
im Durchmesser
von 400 mm in einer Tiefe von 3 m
entspricht.
b)
Gemäß
S
14 Abs. 5 der Kanalordnung
der
Stadt Dornbirn vom 17.2.1978 werden für die
Berechnung
der
Vergütung
für aufgelassene
Anlagen
mit
Wirkung
vom 1.1.1985 die
Durchschnittskosten
je
ma Fassungsraum
für
Kläranlagen
bei
1.
Einfamilienhäusern mit
2. Zweifamilienhäusern
3.
Mehrfamilienhäusern
und Großanlagen
mit
festgesetzt.
S 4.140,
s 3.880,-s
3.470,-Zu
6.)
Beratung
und Beschlußfassung
über den
Voranschlag
1985 sowie Festsetzung
der Höhe
der Gemeindesteuern.
Vizebürgermeister Dipl. Ing. Wolfgang
Rümmele
übernimmt den Vorsitz.
Bürgermeister
Rudolf Sohm eröffnet als
Finanzreferent und
Sprecher
der ÖVP-Fraktion
in der
Stadtvertretung
die
GENERALDEBATTE
und führt
folgendes
aus:
„Meine
sehr
geschätzten
Damen und Herren
der
Stadtvertretung!
In der letzten
Budgetdebatte
wurde Ihnen
zugesagt,
denneuen
Voranschlag
für das Jahr 1985
rechtzeitig
der
Stadtvertretung vorzulegen
und
ich freue
mich,
daß ich Ihnen heute das
Budget
für das neue Finanzjahr
1985 vorstellen darf.
Es war dabei zu berücksichtigen,
daß nicht nur
alleine die
zahlenmäßige Vorbereitung
in der
Finanzabteilung termingemäß abgeschlossen,
sondern auch die für mich
wichtigen Budgetgespräche
mit den einzelnen Referenten
mittlerweile
geführt
und in den
zuständigen
Ausschüssen
zeitgerecht
behandelt werden
konnten.
Es kann nicht
verleugnet werden, daß es
immer
schwieriger wird,
alle Wünsche und Anforderungen
aus den verschiedenen Ressorts
in einem
Budget unterzubringen,
ohne dabei
große
Darlehensaufnahmen zu
tätigen,
damit
aber auch den
Budgetrahmen entsprechend
auszuweiten.
Einerseits sind die Wünsche verständlicherweise
nicht kleiner
geworden,
andererseits
haben sich die Wachstumsraten auf dem
Wirtschaftsbarometer eher am unteren Rand
eingependelt.
Der
vorsichtige Optimismus,
den wir mit
Beginn
des Jahres 1984
mitgetragen
haben,
wurde durch eine leichte
Konjunkturbelebung bestätigt.
Eine entscheidende
konjunkturielle
Wende ist
jedoch
—
bis auf
einige
Branchen
—
nicht
eingetreten.
Jeder von uns spürt selbst, auch in seinem
eigenen
Haushalt,
daß einkommensmäßige
Anpassungen
und Korrekturen derzeit mit den
Teuerungen
nicht Schritt halten und daß wir
den einen oder anderen schon
lange gehegten
Wunsch nicht erfüllen können. Wir sind
gezwungen
schärfer zu kalkulieren,
aber auch
genauer
zu überlegen,
wo und in welchem
Maße
geplant
und
ausgegeben
werden darf.
Und auch die
Erstellung
eines
Budgets
bedarf
heute
genauer
und
sorgfältiger Überlegungen,
in welchen Bereichen
unbedingt notwendige
Erfordernisse für die Stadt und deren Bevölkerung
abgedeckt,
wo für die
Verbesserung
unserer Struktur Nützliches
geschaffen
oder
eventuell zusätzlich Gewünschtes verwirklicht
werden kann.
Die
Frage,
ob und wie
wichtig
ein Vorhaben
ist,
wånn und in welcher Zeit es erstellt werden
soll bzw. wie und unter welchen
Bedingungen
finanziert werden
kann,
sind aktueller denn
je.
Im neuen Budget
für das Jahr 1985 haben wir
diese Überlegungen
miteinfließen lassen:
—
eine nur geringfügige Ausweitung
des Budgetrahmens;