Ähnlich ist die Situation bei den
Hauptschulen.
Hier konnten wir im
Schuljahr
1979/80 nur
5 Klassen mit bis zu 20 Schülern, dagegen
23 Klassen mit 30 und mehr Schülern aufweisen.
Im
Schuljahr
1984/85 hatten wir bereits 35
Klassen mit bis zu 20 Schülern und nurmehr
2 Klassen mit mehr als 30 Schülern.
Dieser enorme Mehrbedarf an Klassenräumen
konnte nur mit
großen Anstrengungen geschaffen
werden und es sind auch für das
kommende Jahr weitere
Planungen notwendig,
Dazu
gehört
die
beabsichtigte Sanierung
bzw.
Erweiterung
der Volksschule Mittelfeld, deren
Konzept
derzeit zwischen der Direktion sowie
der Schul- und
Bauabteilung
vereinbart wird.
Das dafür
benötigte
Grudstück ist bereits
gesichert.
Ein
Erweiterungsbau
in
größerem
Umfange
ist
jedoch
erst
möglich,
wenn das
Haus,
dessen
Benutzungsrecht
bis Ende 1985
befristet
ist, abgebrochen
wird. Auf
jeden
Fall
muß
abgewartet werden,
bis das
Bauprovisorium,
das derzeit im
Zuge
des Umbaues des
Kindergarten
Mittelfeld durch den
Kindergarten
belegt ist,
für schulische Ausweichzwecke frei
wird. Es sind daher im
Budget
1985 S 200.000,
—
für die Planungskosten vorgesehen.
Weiters ist
vorgesehen,
die Verhandlungen
über den Grunderwerb für eine
Hauptschule
im Hatlerdorf im Bereiche
„ Erlgrund"
im
kommenden Jahr
erfolgreich
abzuschließen
und damit die
Voraussetzungen
für einen
Hauptschulneubau
im Bereich Hatlerdorf zu schaffen.
Unsere
Jugend
braucht auch in Zukunft
gute
Sportmöglichkeiten!
Die
größte
Investition
liegt
in der
Sanierung
des Tribünendaches im Stadion Birkenwiese
sowie der
Isolierung
und
Sanierung
der Umkleidekabinen
und Duschen. Dafür ist ein
Betrag
von S 1,7
Mio.
prälimi'niert.
Der
Sportplatz Forach,
der eine wesentliche
Entlastung
unserer verfügbaren Sportplätze
bringen soll, geht
der
Fertigstellung entgegen.
Für die Restarbeiten sind S
250.000,—im
Voranschlag
enthalten. Weitere S
800.000,
—
müssen für die
Erstellung
der Umkleidekabinen
vorgesehen
werden.
I
Für die Rheintalkunsteisbahn ist ähnlich wie
beim Hallenbad eine
energie-und
kostensparende
Wärmerückgewinnungsanlage
geplant.
An
Sportförderung
sind wieder S 1,2
Mio. sowie
weitere S 150.000,
—
für Investitionsbeiträge an
Sportvereine
im neuen
Budget
1985
vorgesehen.
Das
Kulturangebot
in unserer Stadt wird von
Jahr zu Jahr verbessert und
größer!
Die immer
notwendiger
werdende Außenstelle
der
Musikschule,
die bereits auf dem Schlachthausareal
aufgestellt ist,soll
mit S
2,6
Mio.
adaptiert
werden. Weitere S
200.000,—sind
für
die
Anschaffung
von Musikinstrumenten und
für die
Einrichtung vorgesehen.
Freitag,
18. Jänner 1985
Unter der Position
„Ortsbildpflege"
sind
insgesamt
1 Mio. im
Voranschlag berücksichtigt.
Mit S
200.000,
—
soll im Jahre 1985 ein
weiterer, Schritt zum Ausbau des Dornbirner
Heimatmuseums
gemacht werden,
das im
Lorenz-Rhomberg-Haus untergebracht
werden
soll.
Für die
Erneuerung
bzw.
Renovierung
von
Kirchen und
Kapellen
sind S
850.000,
—
im
Voranschlag
für 1985
angesetzt.
Für die noch ausstehenden
Sanierungsarbeiten
in der
Stadthalle, vor allem für die Modernisierung
der
Lüftung
und
Heizung
sowie für den
Eingangsbereich
im 2.
Stock, sind im kommenden
Jahr ca. S
1,5
Mio.
vorgesehen.
Das Kulturhaus erfreut sich immer
größerer
Beliebtheit, was aus den
Auslastungsquoten
des letzten Jahres deutlich sichtbar wird.
Es ist eine wertvolle Sütte des Dornbirner
Kulturgeschehens geworden,
die heute keiner
mehr missen möohte. Das Kulturhaus hat aber
auch
gleichzeitig
international
gesehen
einen
festen Platz in den Notizbüchern der
Tagungsplaner
gefunden.
Unterstrichen wird diese
Feststellung dadurch,
daß unser Kulturhaus in
der
November/Dezember-Ausgabe
des internationalen
Magazins "Tagung
und Wirtschaft"
als
Kongreßstätte
bezeichnet
wird,
die international
seine Feuertaufe bereits bestanden
hat.
Die neue
Wohnanlage „Juchen"
steht kurz vor
Baubeginn!
Die
Vorbereitungen, vor allem die
Verrohrung
des
Müllergrabens,
sind abgeschlossen,
sodaß
einem
Baubeginn
von über 90
Wohnungen
nichts mehr im
Wege
steht.
Notwendige
Planungskorrekturen, Verhandlungen
mit
Anrainern,
haben zu einer
gewissen
Verzögerung
geführt.
Mit der
Auszahlung
der letzten
zugesagten
Darlehenstranche von S 5. Mio. an
die VOGEWOSI sind alle Voraussetzungen
für
einen
sofortigen Baubeginn
dieses
großen
Vorhabens
gegeben.
Im kommenden Jahr sollen auch die 45 neuen
Wohnungen
der
Verbauung „Kaufmännen"
bezogen
werden.
Die medizinische
Betreuung
der Dornbirner
Bevölkerung
ist durch das neue Krankenhaus
optimal abgedeckt.
Seit einem Jahr ist unser neues Krankenhaus
voll in Betrieb und erweist sich als eine medizinische
Betreuungsstätte,
die sowohl von der
Funktion als auch von der
Organisation
her
kaum Schwächen aufweist.
Die
Ausweltung
der ambulatorischen Versorgung
von zwei auf vier Bereitschaftsdienste hat
sich sehr
positiv ausgewirkt.
Die
Belegungsquoten
sind sehr zufriedenstellend bzw.
liegen
in
einigen Abteilungen
mit bis zu 80/850/0
außerordentlich hoch. 11