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Full text : Dornbirner Gemeindeblatt 1985 (1985)

Das

Gestaltungskonzept für die Innenstadt ist als Richtentwurf

für die

nachfolgenen

Detailplanungen zu verstehen. Die wesentlichen

 Ziele sind:

-

die

Schaffung von verkehrsfreien und

verkehrsberuhigten

Bereichen,

- die funktionelle

Verbesserung

(Querverbindungen) und Ausgestaltung



des

Wegenetzes,

-

die

Schaffung ausreichender Flächen für den ruhenden und

den öffentlichen

Verkehr, ausreichende

Anlieferungsmöglichkeiten,



die

Anbindung

der Innenstadt an die anschließenden Bereiche

unter

Berücksichtigung des

Fahrradverkehrs,

die

Oberflächengestaltung und

„Möblierung" der

Wege

und

Plätze mit

möglichst kostensparenden Mitteln

(Wiederverwendung

 von

Pflastersteinen,

Gliederung von

Asphalt- oder

Schwarzdecken mit

Pflasterrippen und -rinnen sowie

aufgepflasterten

 Bereichen,

Beleuchtung, Sitzbänke, Fahrradständer



usw.),

eine

großzügige Platzgestaltung am

Marktplatz,

jdie



Durchgrünung

der Innenstadt mit differzierten

Bepflanzungsmaßnahmen.



4.

Begleitmaßnahmen zur

geplanten B 190

Nachdem bereits wesentliche

Gestaltungsvorschläge in die

Planungen zur B 190

eingebracht werden konnten

(z.

B.

bezüglich
 der

Einbindung

der

Busbuchten, eine

Farbdifferenzierung

der

Radwege, Verringerung

der

Asphaltflächen), wurde für den

Bereich

„Messepassage":

besonders sensiblen Bereich zwischen

Kongreßhaus, Rathaus

und

Lorenz-Rhomberg-Haus auf der

Grundlage der neu entwickelten



Vorstellungen für die

Unterführung

ein baukünstlerischer



Wettbewerb

ausgeschrieben, dessen

Ergebnisse

vorliegen. Geplante Begleitmaßnahmen für die B 190 sind

nunmehr noch im Bereich der

Bepflanzung und mit einer

langfristigen

 Einflußnahme auf das

Baugeschehen

entlang

der

neuen

Trassierung (Mauern und

Einfriedungen, Bebauungsplan),

 vorgesehen.

5.

Bebauungsplan

Auftragsgemäß soll ein eher

generell gehaltener

Bebauungsplan


für den Bereich zwischen

Sägerbrücke und

Unterführung
Schwefel sowie zwischen

geplanter B 190 und

Schulgasse

erstellt werden. Die

Erarbeitung von

Zielvorstellungen und

Detailkonzepten für diesen

Bebauungsplan erfolgt

schrittweise

in

engem Zusammenwirken mit der

Abteilung Stadtplanung.

Für wesentliche

Gebiete, die in den nächsten Jahren neu- oder

umgestaltet werden

sollen, zeichnen sich in Zusammenarbeit

mit den betroffenen Bauwerbern

Lösungskonzepte ab, die zu

einer

Bereicherung des Stadtzentrums führen sollen. Solche

Gebiete sind der Eckbereich

an der

Mozartstraße/Schulgasse,

der Bereich zwischen

Marktstraße,

Realschulgasse und Messepassage



sowie der Eckbereich

Viehmarktstraße/Eisengasse.

Angestrebt werden stadtraumbildende

Verbauungen

mit Plätzen

und

Wegen, angemessenen Gebäudehöhen mit normalerweise

geneigten Dächern sowie

Gesamtlösungen für einzelne Teilgebiete

 bezüglich der

Erschließung.

Angestrebt werden

Verbesserungen der Gesamtsituation und der

Gestaltung durch

rückwärtige Erschließung für den

Fahrverkehr, Strukturierung der

Oberflächen,

Beleuchtung, Bepflanzung und weitere Maßnahmen. In diesem Bereich wurde

vom Stadtbauamt mit der

Detailplanung begonnen. Weitere Bereiche werden schrittweise

folgen.

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