Das
Gestaltungskonzept für die Innenstadt ist als Richtentwurf
für die
nachfolgenen
Detailplanungen zu verstehen. Die wesentlichen
Ziele sind:
-
die
Schaffung von verkehrsfreien und
verkehrsberuhigten
Bereichen,
- die funktionelle
Verbesserung
(Querverbindungen) und Ausgestaltung
des
Wegenetzes,
-
die
Schaffung ausreichender Flächen für den ruhenden und
den öffentlichen
Verkehr, ausreichende
Anlieferungsmöglichkeiten,
die
Anbindung
der Innenstadt an die anschließenden Bereiche
unter
Berücksichtigung des
Fahrradverkehrs,
die
Oberflächengestaltung und
„Möblierung" der
Wege
und
Plätze mit
möglichst kostensparenden Mitteln
(Wiederverwendung
von
Pflastersteinen,
Gliederung von
Asphalt- oder
Schwarzdecken mit
Pflasterrippen und -rinnen sowie
aufgepflasterten
Bereichen,
Beleuchtung, Sitzbänke, Fahrradständer
usw.),
eine
großzügige Platzgestaltung am
Marktplatz,
jdie
Durchgrünung
der Innenstadt mit differzierten
Bepflanzungsmaßnahmen.
4.
Begleitmaßnahmen zur
geplanten B 190
Nachdem bereits wesentliche
Gestaltungsvorschläge in die
Planungen zur B 190
eingebracht werden konnten
(z.
B.
bezüglich
der
Einbindung
der
Busbuchten, eine
Farbdifferenzierung
der
Radwege, Verringerung
der
Asphaltflächen), wurde für den
Bereich
„Messepassage":
besonders sensiblen Bereich zwischen
Kongreßhaus, Rathaus
und
Lorenz-Rhomberg-Haus auf der
Grundlage der neu entwickelten
Vorstellungen für die
Unterführung
ein baukünstlerischer
Wettbewerb
ausgeschrieben, dessen
Ergebnisse
vorliegen. Geplante Begleitmaßnahmen für die B 190 sind
nunmehr noch im Bereich der
Bepflanzung und mit einer
langfristigen
Einflußnahme auf das
Baugeschehen
entlang
der
neuen
Trassierung (Mauern und
Einfriedungen, Bebauungsplan),
vorgesehen.
5.
Bebauungsplan
Auftragsgemäß soll ein eher
generell gehaltener
Bebauungsplan
für den Bereich zwischen
Sägerbrücke und
Unterführung
Schwefel sowie zwischen
geplanter B 190 und
Schulgasse
erstellt werden. Die
Erarbeitung von
Zielvorstellungen und
Detailkonzepten für diesen
Bebauungsplan erfolgt
schrittweise
in
engem Zusammenwirken mit der
Abteilung Stadtplanung.
Für wesentliche
Gebiete, die in den nächsten Jahren neu- oder
umgestaltet werden
sollen, zeichnen sich in Zusammenarbeit
mit den betroffenen Bauwerbern
Lösungskonzepte ab, die zu
einer
Bereicherung des Stadtzentrums führen sollen. Solche
Gebiete sind der Eckbereich
an der
Mozartstraße/Schulgasse,
der Bereich zwischen
Marktstraße,
Realschulgasse und Messepassage
sowie der Eckbereich
Viehmarktstraße/Eisengasse.
Angestrebt werden stadtraumbildende
Verbauungen
mit Plätzen
und
Wegen, angemessenen Gebäudehöhen mit normalerweise
geneigten Dächern sowie
Gesamtlösungen für einzelne Teilgebiete
bezüglich der
Erschließung.
Angestrebt werden
Verbesserungen der Gesamtsituation und der
Gestaltung durch
rückwärtige Erschließung für den
Fahrverkehr, Strukturierung der
Oberflächen,
Beleuchtung, Bepflanzung und weitere Maßnahmen. In diesem Bereich wurde
vom Stadtbauamt mit der
Detailplanung begonnen. Weitere Bereiche werden schrittweise
folgen.
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