DORNBIRNER GEMEINDEBLATT
Kastenlangen
entstehen soll. Ein zusätzlich
kleineres
Projekt
soll ebenfalls 1986 in der
Webergasse
entstehen.
Wir sind auch weiterhin bemüht,
die Reaktivierung
auf dem Altbausektor voranzutreiben.
Wenn auch bisher auf unseren Aufruf nur eine
geringe
Resonanz
erfolgt
ist, so konnten doch
einige wenige
zusätzliche
Möglichkeiten
auf
dem Privatsektor vermittelt werden.
In
persönlichen
Besuchen und
Gesprächen,
die bereits
begonnen
haben,
sollen die Althausbesitzer
und
Wohnungseigentümer,
die über
leerstehende
Wohnungen verfügen,
motiviert
werden,
zur
Entlastung
des
Wohnungsmarktes
beizutragen,
wobei die Stadt im Rahmen ihrer
zu
Beginn gegebenen Zusagen gewisse
Garantien übernehmen würde.
Die
Gespräche
über die
Schaffung
einer
Krisenwohnung
sind im
Laufen,
sodaß auch in
dieser
Richtung
eine
Lösung gefunden
werden
sollte.
Der Anteil,
der von der Stadt auch im nächsten
Jahr zum
Landeswohnbauförderungsfonds
erbracht werden
soll, beträgt
S
5,750.000,—und
muß mehr oder
weniger
als verlorener Zuschuß
betrachtet werden.
In der sozialen Wohlfahrt ist der
aufzubringende
Anteil für die Sozialhilfe mit S 23,360.000,—die
größte Ausgabenpost.
Durch die
Neuregelung
des
Umfanges
der
Maßnahmen,
die für die
Bedarfszuweisungen gewährt werden,
erhalten
nun die Gemeinden auch
Zuweisungen
zu den
Sozialhilfebeiträgen.
Diese Bedarfszuweisungen
belaufen sich für unsere Stadt auf S
3,37
Mio.,
sodaß
insgesamt
ein saldierter Aufwand
von rund S 20 Mio. verbleibt und damit unter
der
Ausgabe
von 1984
liegt.
Mit dem Neubau des neuen
Pflegeheimes
wird
neben der
ausgezeichneten Betreuung
durch
das neue Krankenhaus auch eine lückenlose
Altenversorgung möglich
sein.
Das neue Krankenhaus
zeigt
erfreulicherweise
hohe
Belegungszahlen
und auch die Ambulanz
zeigt
eine enorme
Frequenz,
die nur noch mit
dem Landeskrankenhaus in Feldkirch
verglichen
werden kann.
An zusätzlichen Investitionen und
Ergänzungen
sind noch
insgesamt
S 3,3 Mio.
präliminiert.
Die
Bestrebungen
der Stadt werden vor allem
dahin
gehen,
die
Kostenentwicklung
bei
gleichzeitiger
Erhaltung
des medizinischen Standards
und der
optimalen
medizinischen
Betreuung
des Patienten in einem
akzeptablen
Rahmen
zu halten.
Das im Bau befindliche
Pflegéheim
bzw.
Chronisch-Krankenhaus ist bis auf die Bauabschnitte
IV und V bereits im Rohbau
erstellt,
und diese beiden
Bauetappen
sollen voraussichtlich
bis Ende März 1986 ebenfalls
fertiggestellt
sein, wobei wir sowohl terminlich wie
17. JÄNNER 1986
auch
kostenmäßig
im
prognostizierten
Rahmen
liegen.
S 40 Mio. Investitionskosten sind für das Jahr
1986
vorgesehen,
um den
planmäßigen
Baufortschritt
zu
garantieren.
Die
Wirtschaftsförderung beträgt insgesamt
S 5,08 Mio., aus der vor allem der Verkehrsverein,
die Dornbirner Messe,
das
EZ,
die
Landwirtschaft,
die
Nahversorgung
sowie der
Fremdenverkehr und die Fremdenverkehrsföderung
gespeist
werden sollen.
Das Kanalnetz sowie die
Wasserversorgung
benötigen
weiterhin hohe Investitionen.
Für den Neubau von Kanälen und
sonstigen
Investitionen im Bereich der Abwasserbeseitigung
sind
insgesamt
S 28 Mio. und für die
Wasserversorgung
S 13 Mio.
veranschlagt.
Die
ARA,
die nun voll
3-stufig läuft,
erfordert
eine
Abdeckung
der Betriebskosten von ca.
S 27 Mio.
Die
Erweiterung
des Friedhofes Rohrbach erfordert
einen weiteren finanziellen Aufwand
von S 5 Mio. Außerdem müssen für den Friedhof
Hatlerdorf S 0,3 Mio. für Grabmalfundamente
ausgegeben
werden.
Für den Neubau von
Straßenbeleuchtungen
sind S 1,5 Mio.,
für die
Errichtung
von Park- und
Gartenanlagen
weitere S 0,5
Mio.
veranschlagt.
Die Grundankäufe für das Jahr 1986 stehen mit
S 15 Mio. zu Buche,
die wir im kommenden Jahr
mit
vorgesehenen
Grunderwerben sicher ausnützen
werden.
Das Waldbad Enz soll erneuert und modernisiert
werden.
Dafür sind im
Budget
für das kommende Jahr
S 6 Mio. reserviert. Die
gesamte
Baukostensumme
für diese
Sanierung liegt
bei ca. S 25
Mio. Ebenfalls ist der Neubau des Försterhauses
vorgesehen,
wobei S 2 Mio. für 1986
präliminiert
sind.
Die schon
lange geforderte Wärmerückgewinnungsanlage
im Schlachthaus soll mit S
1,5
Mio.
im kommenden Jahr installiert werden.
Die restlichen Arbeiten im
Zuge
der
Sanierung
der Stadthalle erfordern 1986
insgesamt
S
2,2
Mio.
Für die
Straßenreinigung
werden 2 neue
Pflüge
um S
0,45
Mio. und für den städt. Bauhof ein
Traktor sowie ein LKW für
insgesamt
S 1 Mio.
benötigt.
Viele verschiedene Maßnahmen zum Umweltschutz
und zur
Verbesserung
der
Lebensqualität
sind in den verschiedenen
Gruppen
miteingeschlossen.
So möchte ich auf die weitere
Umstellung
öffentlicher Gebäude auf
Gas, vor
allem der
Hauptschulen Hatlerdorf, hinweisen,
auf die
Ausarbeitung
von Richtlinien für Lärmschutz,
auf die Aufnahme und Unterschutzstellung
der
Achauen,
auf die Aufforstungsprä-