DORNBIRNER
GEMEINDEBLATT
AMTLICHE
NACHRICHTEN
KURZBERICHT
über die am 6. Mai 1986 unter dem Vorsitz
von Herrn
Bürgermeister
Rudolf Sohm
abgehaltene 47.
Sitzung
des Stadtrates.
1. Über
Mitteilung
des Vorsitzenden werden
zur
Kenntnis
genommen:
a)
die
Mitteilung, wonach das Buffet des Hallenbades
an die Bewerber Zünd und
Luger
und der
Kiosk des Waldbades Enz an den Bewerber
Düringer verpachtet wurden;
b)
das Schreiben
von Landesrat
Fredy Mayer vom
28. 4.
1986, mit welchem
mitgeteilt wird,
daß die
Anschaffung
eines
Ganzkörper-Computertomographen
für das Krankenhaus
Dornbirn derzeit
vom Land nicht
genehmigt wird;
c)
der Jahresbericht
der
Bäderverwa!tung der
Stadt Dornbirn über das Jahr 1985:
a)
Hallenbad:
Lt. diesem Bericht konnten
1985 im Hallenbad insgesamt
114.325 und in der Sauna 17.213 Besucher
verzeichnet werden. 1984 waren es 124.939 bzw.
17.935. Der
Gesamtriickgang
macht
8,10% aus.
Im Schnitt besuchten demnach
pro Betriebstag
465
Personen das Hallenbad.
Der stärkste
Rückgang
ist bei den Einzelkarten-Erwachsene,
Einzelkarten-Kinder, Besuche
von auswärtigen
Schulen und im Bereich der
Jahreskarten
fiir
Familien
zu registrieren.
Die
Turnerschaft Mäser/Dornbirn,
Abteilung
Schwimmen, fiihrte
im Februar die
Vlbg.
Landeshallenmeisterschaften
im Schwimmen dtirch. Im
April beteiligte
sich der Schwimmverein
an der Aktion
„Jugend zum
Sport"
und
führte
interessierte
Jugendliche in den
Schwimmsport
ein.
Anfangs September
wurden im Rahmen des int.
Bundessportfestes
mit Behinderten die Schwimmwettkämpfe
im Hallenbad Dornbirn
ausgetragen.
Im November
fiihrte
der
Vlbg.
Schwimmverband
ein
Langstreckentestschwinzmell durch. Verschiedene
Dornbirner Firmen
trugen
interne Schwimmwettkämpfe
aus. Weiters wurden durch die
Schwimmschule Dornbirn und die Österr. Wasserrettung
Schwimmkurse
fiir
Nichtschwimmer
veranstaltet.
Die
Pädagogische
Akademie konnte
fiir
Volks- und
Hauptschullehrer Vorbereitungskurse
im Hallenbad abhalten und
anschließend
die Prüfung
für
den
Helferbzw.
Retterschein der Österr.
Wasserrettung
abnehmen. Die Österr. Wasserrettung,
Haupteinsatzleitung Dornbirn, führte
ebenfalls
Vorbereitungskurse für
den
Helfer-und
Retterschein
durch und nahm auch die
entsprechenden
Prüfungen
ab. Dem Schwimmclub der
Turnerschaft
Mäser/Dornbirn wird von Dienstag
bis
Freitag
zwischen
17.00 und 19.00 Uhr und am Samstagnachmittag
die
Möglichkeit geboten,
das
Training
abzu-16.
MAI 1986
halten. Auch
am
Montag
wird dem Verein das Bad
zwischen 17.00 und 21.00 Uhr
zu
Trainingszwecken
überlassen.
b)
Waldbad Enz:
Trotz eines relativ
ungünstigen
Sommers
fiir
das
Waldbad
Enz im
Juni
konnten
infolge
des
Schlechtwetters
lediglich
3.662 Besucher
gezählt
werden - haben
insgesamt 33.953 Personen das
Waldbad Enz besucht.
Gegenüber
der Besucherfrequenz
von 1984 ist dies ein Plus von 3.553 Personen.
Die
Anstellung
einer
Analyse
im Waldbad
Enz ist sehr
problematisch,
da der Besuch sehr stark
von der
Witterung abhängig
ist.
Die
Turnerschaft Mäser/Dornbirn,
Abteilung
Wasserball,
fiihrte
im Rahmen der Österr.
B-Liga
am
27. 5. 1985
(Pfingstmontag)
ein Turnier durch.
Das int. Messeturnier wurde am
Samstag,
den 3. 8.
und
Sonntag,
den 4. 8. 1985
abgehalten.
Von
Anfang Juni
bis Ende
August
steht das Bad
dem Schwimmclub und auch der
Wasserrettung,
Haupteinsatzleitung Dornbirn, fiir Trainingszwecke
zur
Verfügung.
All den Wochenenden sind
jeweils
2
Mitglieder
der
Österr.
Wasserrettung, Haupteinsatzleitung
Dornbirn,
im Waldbad Enz amvesend, um bei evtl.
auftretenden
Badeunfällen sofort eingreifen zu können.
Fiir ihre
Unterstützung
wird der
Haupteinsatzleitung
Dornbirn seitens der
Bäderverwaltung
der
Dank
ausgesprochen.
Erwiesenermaßen fördern
das Schwimmen und die
Bewegung
im Wasser das
Wohlbefinden, tragen
zur
körperlichen Ertüchtigung
bei und sind vom medizinischen
Standpunkt ebenfalls
sehr
zu begrüßem
Dementsprechend
verschieden sind auch die
Beweggründe,
ein Bad
zu
besuchen. Während die einen das
gemütliche
Planschen
bevorzugen,
steht
für
die anderen der
sportliche
Moment im
Vordergrund, fiir
eine dritte
Gruppe
wiederum ist ein Badebesuch
einfach
eine
Möglichkeit
der
Freizeitgestaltung
mit der
gesamten
Familie.
Unter diesen
Aspekten
ist die
Bevölkerung
der Stadt
Dornbirn
eingeladen,
die
gemeindeeigenen
Badeanstalten
vermehrt
zu
besuchen.
d)
die
aufgrund
des Reaktorunfaåles in
Tschernobyl,
UdSSR, getroffenen
Sofortmaßnahmen der Stadt
Dornbirn:
1.
Kindergarten:
Derzeit kein
Spielen
ilm
Freien,
besonders aber
nicht in Sandkästen;
2. öffentliche
Kinderspielplätze:
Entfernung
des Sandes; vorläufige Lagerung
des Sandes im Bauhofgebäude;
3.
Straßenreinigung:
Derzeit keine
Trockenreinigung, Durchführung
von Naßreinigungen;
4. Gutshof Martinsruh:
Keine
Weidung
der
Kühe, Trockenfütterung;