accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text : Dornbirner Gemeindeblatt 1986 (1986)

me

NaturdÜna1e

Zirbe auf der

Alpe

Süns Fotos: Ernst

Brugger

Unsere

wenigen

Zirben

Etwa 150 Jahre alt ist dieser 10 m hohe Baum an

der Oberkante des

Steilabfalls,

der die

Alpe

Süns

von der

Alpe

Hintermellen trennt

(einige

Meter

nördlich der Materialseilbahn

Hinterme11en-Süns).

Im

Gemeindegebiet wachsen Zirben vereinzelt im

hinteren Mellental. So

häufig

diese

prächtige

Hochgebirgsart



in den trockeneren Teilen der Schweiz

und in Tirol

ist,

so selten ist sie im

niederschlagsreichen



Vorarlberg.

Nur in der inneren

Silvretta, um

Kops,

bildet sie lockere Waldbestände.

Leicht ist die Zirbe daran zu

erkennen,

daß ihre

Nadeln in Bündeln zu fünf stehen. Den Zirben sieht

man es

an,

daß sie extrem

langsam

wachsen: Der

knorrige,

dicke Stamm

trägt

ein dichtes Geäst mit

üppiger Benadelung,

der Baum wird erst mit 70

oder 80

Lebensjahren

mannbar.

Lichthungig,

die

Trockenheit liebend und allen Stürmen widerstehend,



leben die Zirben hoch oben bis an der

Waldgenze.

Gesteinsfalte an der Ebniterstraße

Än

geologisches

Lehrbuch

Die Ebniterach durchschneidet kreidezeitliche

Gesteine der helvetischen

Zone,

nämlich den

Schrattenkalk und die

mergeligen Drusbergschichten.

 Wo die

überlagernden Amdener

Mergel,

die

sehr leicht

verwittern,

vom Wasser

ausgeräumt

werden, 4bt

es breite Talbecken wie den Staufensee;



wo der harte Kalk

durchsägt wird,

entstehen

die

goßartigen yqammen•,

wo die

Drusbergschichten



sind,

die aus einer

Wechsellagerung von Kalkund



Mergelbänken

bestehen,

bilden sich Schluchten,



welche den inneren Bau des Gesteins sehr

deutlich

zeigen:

Von der

Gebirgsbildung

ist es verfaltet



worden,

in außerordentlicher Klarheit kann

man die

eleganten Faltenschwünge zwischen

Alploch

 und Ebnit sehen. Der

gewaltige

Schub von

Süden her hat die

ursprün4ich waagrechten

Gesteinsschichten

elegant verbogen,

übereinandergelegt



und

sogar zerbrochen.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.