Mammutbaun
im Gütle
Mit einer Höhe von 41 m und einem
Stammdurchmesser
von
1,55
m ist
dieser monumental in der Talmitte
stehende
mächtige Baum,
dessen
Alter mit ca. 90 Jahren
angenommen
wird,
so
geschickt gepflanzt,
daß er
dort, wo die Besucher des
Rappenloches
vorbeigehen, eine kunstvolle
Überhöhung des Landschaftsbildes
darstellt.
Der älteste
Felsblock
von Dornbirn
Knapp
unter der
Einmündung
der
Gunzenach
liegt am rechten Ufer der
Dornbirnerach ein
gewaltiger
Granitblock
(„Habkernganit")
mit
groben
roten
Feldspatkristallen.
Lange
Zeit
war er für
erratisch,
für einen Findling
gehalten worden. Der eiszeitliche
Rheingletscher hätte ihn aus Graubünden
hierher
transporåert.
Diese Granitart ist aber so
ungewöhnlich
und der Felsblock
zeigt
eine so
völlige Zurundung,
die nur durch
Millionen Jahre
lange Verwitterung
entstanden sein
kann,
daß nach einer
besseren
Erklärung gesucht
wurde.
Wahrscheinlich ist der Block aus dem
nahen
Flyschgestein herausgewittert
und in die Ach
gerutscht,
nachdem
er die
ganze
Erdneuzeit als alter
Fremdling
in den
Flyschsandsteinen
verborgen gewesen war. Schon
lange
vor der
Alpenbildung
muß er von
einem
alten,
fernen Festland in einen
Tiefseegaben ge4itten sein,
wo er
bald vom Schlamm bedeckt
wurde,
der seinerseits
später zum
Flyschgestein
verfestigte.
Ein sehr
ähnlicher,
kleinerer Block
wurde auch bei der Talstation der
Karrenseilbahn in der Ach
gefunden.
Heute steht er im
Rathauspark und
trägt
das Standschützendenlanal.
Fotos: Ernst Brugger