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Full text : Dornbirner Gemeindeblatt 1986 (1986)

I

DORNBIRNER GEMEINDEBLATT

Vorarlberger Gebietskrankenkasse

zeigte

sich bei der

Anschaffung

der

hiefiir notwendigen programmierbaren



Pumpgeräte

sehr

entgegenkommend.

Im

vergangenen
 Jahr

1985 wurden 15

wissenschaftliche Arbeiten

 in anerkannten medizinischen

Fachzeitschriften

bzw.

Buchbeiträge, teilweise

englischsprachig, publiziert.

 Eine Arbeit konnte in der

größten

amerikanischen



Blutzeitschrift „Blood"

plaziert

werden. An der

medizinischen Fakultät der Univ. Innsbruck haben

Prim. Doz. Dr. K. Abbrederis und OA. Dr. H. Drexel

auch inz

vergangenen Jahr regelmäßige Vorlesungen

iiber

Hämatologie

und

Onkologie

bzw. iiber

Propädeutik

 der Inneren Medizin

gehalten.

In einem Rundschreiben

an alle Ärzte

Vorarlbergs vom

18. 4. 85 wurde die

Eröffnung

einer Ambulanz

fiir

Blut- und

Tumorerkrankungen

und einer Ambulanz

für

Diabetes- und

Fettstoffwechselerkrankungen

angekündigt,



b)

der

Tätigkeitsbereicht 1985 für das

Zentrallabor,

die

Abteilung

für

physikalische Therapie

und die

Apotheke

des Krankenhauses der Stadt Dornbirn

 von Prim. Univ.-Doz. Dr. K. Abbrederis.

1. Zentrallabor:

Inz Zentrallabor des Krankenhauses der Stadt Dornbirn

 wurden im

Jahre

1985

insgesamt

233.851 Laborbestimmungen

 durchgeführt.

112

Jahre

1983 erfolgten

 114.766,

im

Jahre

1984 198.070 Laborbestinzmungen;



dies

entspricht

einer

Steigerung

von

1983

auf

1984 um

73%,

1984

auf

1985 um

18%. Die

Beschäftigtenzahl entspricht

der des Vorjahres



mit

insgesamt

7 Mitarbeiterinnen

(eine zu

75%, 6 zu 100%).

Während des

Jahres

1985 wurden

mehrfach

medizinisch-technische

 Assistentinnen

zur

Vervollställdigung



ihrer

Ausbildung

alt das Zentrallabor der

Univ.-Klinik

für

Innere Medizin ilt Innsbruck

gesandt.

 Alil 31. 5. 85 tmd 1. 6. 85 wurde

für

die

MTA's des

eigenen

Labors und des Labors Dr. Hefel



ein

hämatologisches Ausbildungsseminar

veranstattet

 und hiezu die leitende MTA der medizinischtechnischen

 Schule Innsbruck

eingeladem

Gesamt

soll

gesagt

werden, daß

der Einsatz und die Arbeitsfreudigkeit



der hier

tätigen

Iltedizinisch-technischen

Assistentinnen unter der

Leitung

von Frau Lotte

Riedmann

ausgezeichnet

ist.

Es

gilt nun,

die

notwendigen Rationalisierungsvorschläge



in die Tat umzusetzen.

Besonders

wichtig

erscheint die

Mitbenützung

der

hauseigenen

EDV-Anlage

 fiir

den

Befundungsbereich,

damit mehr Arbeitskapazität



der medizinisch-technischen Assistentimten



für

ihre

eigentlichen Aufgaben frei

wird.

Die

bisherige

nächtliche „Rufbereitschaft"

wurde in

einen

ständigen

Anwesenheitsdienst umgewandelt.

2.

Abteilung

für

physikalische Therapie:

In der

physikalischen Therapie

des Krankenhauses

der Stadt Dornbirn wurden im

Jahre

1985

folgende

Leistungen

erbracht.

Atemtherapien

1.139, Übungstherapien

5.214,

Elektrotherapien

 3.512, Thermotherapien 2.998,

Massagen

 2.222, Klopfmassagen

1.669, Hydrotherapien

4.401,

Extensionsbehandlungen 1.005, Lymphdrainagen



57.

21. MÄRZ 1986

Insgesamt

wurden im

Jahre

1985 22.266

physikotherapeutische

 Behandlungen durchgeführt.

Zum Vergleich



wurden im

Jahre

1984

14.455,

im

Jahre

1982

5.659

physikotherapeutische Behandlungen

durchgeführt.

 Gegenüber

dem

Jahre

1984

beträgt

die

Steigerung

1985 54%. Der Personalstand blieb

gegeniiber



dem

Jahre

84 mit 2

diplomierten Physikotherapeutinnen



und 1 Masseur bzw. 1 Masseuse

gleich.

Die

Öffnung

der

physikotherapeutischelt

Abteilung

 für Zuweisungsbehandlungen niedergelassener

 Ärzte hat sich bewährt. Es wurde von dieser

Möglichkeit

reichlich Gebrauch

gemacht, was sich

darin

niederschlägt, daß 55,48%

der

physikotherapeutischen

 Behandlung

iiber die Ambulanz

durchgefiihrt



wurden. Die

Frequenz

der

physikotherapeutischen



Abteilung

durch

Patienten,

die nicht im

Spital



aufgenommen sind,

wird durch den

derzeitigen

Personalstand limitiert.

3.

Apotheke:

Im

Jahre

1985 wurde ein

umfassender

Medikamentenkatalog

 für

die

Anstaltsapotheke fertiggestellt,

Damit wurde das Medikamentensortiment der

Apotheke



auf

eine

vernünftige

und

zeitgemäße

Basis

gestellt. Mehrfach

wurden in

Rundbriefen an alle

Ärzte des Hauses

einsparende Maßnahmen ergriffen.



Diese

Einsparungsmaßnahmen betrafen z. B.

die

Verwendung von

Antibiotika und Proteinlöstmgen.



Weiters wurden verschiedene

Maßnahmen zur

Rationalisierung

und

Verbesserung

der

Organisation

 der

Apotheke gesetzt,

so wurde ein iibersichtlicheres

 und rationelleres

Anforderungssystem

installiert.

 Die

praktische Leitung

der

Apotheke

obliegt



OA. Dr. Heinz Drexel.

c)

der Jahresbericht des

Belegarztes

und

Konsiliarius für

Augenheilkunde

für das Jahr

1985.

Die Funktion von Dr. Werner SCHREINZER als

Konsiliarius

für Augenheilkunde begann

mit dem

1.

Jänner

1984. Es wurden im

Jahre

1984 193 Konsilielt

 an

sämtlichen

Abteilungen

des Krankenhauses

Dornbirn

durchgefiihrt.

Eine

operative Tätigkeit

war

1984 aus

organisatorischen

Gründen noch nicht

möglich.



Im

Jahre

1985 wurden 325

Augenkonsilieli

an allen

Abteilungen

des Krankenhauses Dornbirn

durchgeführt.



Die

Differenz

der Anzahl der Konsilien des

Jahres

 1984 und 1985

entspricht

einer Zunahme der untersachten

 Fälle um 68,39%.

Die

operative Tätigkeit

und somit die

Belegung

der

6

Betten,

welche

fiir

das Fach

Augenheilkunde

reserviert



sind,

konnte erst Ende Oktober bzw.

anfangs

November 1985 einsetzen. Es wurden von

diesem

Zeitpunkt

bis Ende des

Jahres

1985 47,

blutige Operationen



durchgeführt,

davon 18 mikrochirurgische

Eingriffe (i. e. 38,29%).

Die

laserchirurgische Tätigkeit

 hat bereits mit Ende

Jänner

1985

eingesetzt.

Bis

Dezember des selben

Jahres

wurden

insgesamt

203

Laserlichtkoagulationell gemacht.

Es sind somit in der

Gesamtheit 250 augenärztliche Operationen durchgefiihrt



worden.

Die

fachliche Auslastung

der

Belegbetten fiir Augenheilkunde

 ist den

Computerberechnungen

des Kran-
            
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