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DORNBIRNER GEMEINDEBLATT
Abwasserreinigung
ist für uns aktiver Umweltschutz
und daher sollen die
Kanalprojekte
noch
schneller
vorangetrieben
werden.
Für diese Position ist eine Rekordsumme von
S 31,83
Mio.
vorgesehen.
Alleine S 10 Mio. sind
für die
Fertigstellung
des Kanalstückes Pfeiler
bis zur ARA
vorgesehen,
das letztlich Voraussetzung
dafür sein
wird,
daß in den nördlichen
Wohnbereichen, d. h. vor allem im IV. Bezirk
unserer Stadt,
die
Abwasserbeseitigung ausgebaut
werden kann.
In der Wasserversorgung
sind S 14,65
Mio. zur
Erweiterung
und
Verbesserung
des Ortsnetzes
vorgesehen.
Die
Fertigstellung
des neuen
Friedhofes Rohrbach erfordert noch restliche
S 2 Mio. Weitere S
4,1
Mio. müssen für den
Ausbau von Straßenbeleuchtungen präliminiert
werden,
wobei die
Frage
der Zahl der Lichtpunkte
und deren
Folgekosten
neu überdacht
werden sollen.
Der Ansatz für Grundankäufe ist für 1987 mit
S 14 Mio.
festgelegt,
während im laufenden Jahr
für über S 24 Mio. Grundankäufe
getätigt
wurden. Nachdem wir in den
vergangenen
Jahren eher die Ansätze unterschritten
haben,
konnten im laufenden Jahr
aufgrund
der vorliegenden
Angebote
Grundankäufe für über
S 23 Mio.
getätigt werden,
und es
zeigt
dieses
Beispiel,
daß diesem Sektor auch in Zukunft
ein
gewisser Spielraum
vorbehalten werden
muß.
Für die
Errichtung
von Brunnen und Gartenanlagen
sind S
0,5
Mio.
angesetzt.
Auf dem Sektor Hochbau entfällt die
größte
Investitionsausgabe
auf den
Beginn
der
Sanierung
des Waldbades Enz und
beträgt
für
1987 S
23,5 Mio. Laut den
derzeitigen
Schätzungen liegen
die Gesamtkosten bei
S 45 Mio. Wir hoffen
jedoch,
daß nach Vorliegen
genauer Detailplanungen
und Kostenvoranschlägen
eventuell noch
Einsparungen
möglich
sind.
Dabei war die
Frage
nach einem eventuellen
neuen Standort des Bades nicht überhörbar.
Dieses Thema wurde
sorgfältig überprüft,
und
es waren vor allem zwei wesentliche Gründe,
die für die
Sanierung gesprochen
haben.
Das Waldbad Enz
liegt
in einer
ausgesprochen
idyllischen Landschaft,
besitzt bei unserer
Bevölkerung
als Freizeitraum einen
ausgezeichneten
Ruf,
was auch durch die
diesjährigen
Besucherzahlen
ganz
klar untermauert
werden kann. Es soll in Zukunft ein besonders
attraktives Badezentrum für unsere Bevölkerung
werden. Dabei soll der Mutter-Kind-Bereich
und auch der
sportliche
Bereich neue
Erlebnisräume bieten.
Der zweite Grund
liegt
in den enormen Kosten,
die eine
Neuanlage
des Bades mit
sich gebracht
hätte. Verschiedene
Schätzungen
beliefen sich
auf ca. S 100 Mio.
16. JÄNNER 1987
Für den Neubau eines Försterhauses in der Enz
sind wieder S 2 Mio.
präliminiert.
Es werden
derzeit noch Überlegungen angestellt,
ob
dieser Neubau
entsprechend
dem
abgeschlossenen
Wettbewerb verwirklicht werden soll,
oder allenfalls im Rahmen eines noch zu
erarbeitenden
Konzeptes
für die Erweiterung
des Bauhofes.
In der Stadthalle werden die Sanierungsmaßnahmen
in den nächsten zwei Jahren
abgeschlossen.
Für 1987 sind
insgesamt
S 1,65
Mio.
für die Bühnen-Nebenräume sowie für die
Erneuerung
der Saalabschlußvorhänge vorgesehen,
die für die
ordnungsgemäße Abwicklung
von Veranstaltungen
und damit auch für eine
bessere
Auslastung
unerläßlich sind.
Das
große
Straßennetz unserer Stadt und die
damit verbundene Straßenreinigung
erfordert
die
Anschaffung
zwei neuer
Pflüge
und eines
Streuanhängers
für S
0,45 Mio.,
außerdem ist
für den Gutshof Martinsruh die
Anschaffung
eines Traktors um S
0,45
Mio.
vorgesehen.
Der Bau der neuen Fußgängerzone
im Bereich
Messepassage
ist bereits voll im
Gange.
1987
soll die
Schulgasse
und allenfalls auch die
Eisengasse
neu gestaltet
werden.
Die Zentrumserneuerung
erfordert weitere neue
Planungen
für den Bereich
Marktplatz,
der nach
der
Eröffnung
der neuen Stadtstraße zu einer
Fußgängerzone umgestaltet
werden soll.
Die erforderlichen,
vermehrten Planausfertigungen,
Planungswettbewerbe,
aber auch die
weiteren Bebauungspläne
und Grünraumkonzepte
machen eine Aufstockung
dieser
Gruppe
auf S
1,94
Mio. für 1987 erforderlich.
Im weiteren Verlauf sollen auch die Dorfkerne,
deren Bausubstanz mittlerweile bereits
aufgenommen
wurde,
in ihrem Gesamtkonzept
neu
irberdacht werden.
Die Haushaltsstelle „Ortsbildpflege
und Stadterhaltung"
wurde
gegenüber
dem laufenden
Jahr wieder außerordentlich erhöht,
und zwar
um annähernd
600/0,
und
beträgt
nunmehr
S
3,15
Mio.
Damit sollen die Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung
in der inneren
Schulgasse,
der
Ausbau der
Fußgängerzone
in der Messepassage
und 'in der inneren
Eisengasse
sowie
die Gestaltung
diverser Straßen, Wege
und
Plätze
getroffen
werden.
Auch auf dem Sektor Unterricht, Sport
und
Wissenschaft sind für 1987
große
Investitionen
vorgesehen.
Die Erweiterung
der Volksschule Mittelfeld wird
fortgesetzt
und die neuen Turnhallen bei der
Hauptschule
Markt sowie bei der Hauptschule