as eine
sorgsame
und behutsame
Renovierung
bewirkt, kann aus diesen beiden Bildern ersehen
werden. Dieses Rheintalhaus ist ein
ganz
besonderes
Schmuckstück für das Oberdorf, Das
sogenannte
SCHLOSSGUGCERHAUS steht an der Sebastian-
straße 24. Im Gebälk über einer Kammertür hat der
Oberdorfer Architekt Fritz die
Jahreszahl
1552 entdeckt.
Um ein so altes Haus ranken sich natürlich Geschichten
und
Sagen.
So soll ein unterirdischer
Gang vom Schloß-
guggerhaus zum Oberdorfer Schloß
geführt
haben. Eine
andere
Sage beschäftigt
sich mit dem Namen Schloß-
gugger,
der wahrscheinlich den Aufseher für das Schloß
bezeichnete:
Im Oberdorfer Schloß wohnte einst ein
Graf,
der sein
Geld
durchgebracht
hatte Dieser Graf besaß einen
Knecht, der sehr
sparsam
war und ein
ganz
nettes
Sümmchen Geld beisammen hatte. Um an dieses zu
kommen, erschlug
der Grafden Knecht und
vergrub
ihn
im Schloßkeller,
sodaß niemand erfuhr, was mit dem
Knecht
geschehen war, Nun führte der Grafsein alt-
gewohntes
Leben weiter,
doch immer sah er den
Knecht vor sich,
den erso schändlich ermordet hatte.
Nach seinem Tode mußte der Grafals
„der
Schloß-
gugger" herumgeistern.
Alte Innenansichten
(Fotos: Stadtarchiv)
Foto: Hubert SALZGEBER
Foto: Friedrich FLEISCH