Nach einer Bauzeit von
knapp
einem Jahr
(Spatenstich
24. 9.
1986)
fand am 10. 9. 1987 die Firstfeier für den Neubau der
Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt für Textilindustrie
und der Bundesfachschule für wirtschaftliche Frauenberufe
an der Höchsterstraße statt. Die
Fertigstellung
dieses mit 358 Millionen
Schilling
Baukosten
geschätzte,
derzeit in unserer Stadt
im Bau befindliche
größte Hochbauproiekt
ist für 1. 3. 1989
vorgesehen.
Der Ausbau der Bödelestraße
ist
abgeschlossen!
Mit der Inbetriebnahme des obersten Teilabschnittes der Bödelestraße
(Baulos Ammenegg—Bödele) Anfang
Oktober '87 konnte der seit 1971 in
mehreren Baulosen
erfolgte
Ausbau der Bödelestraße als
wichtiger Verkehrsträger
zwischen Dornbirn und dem hinteren
Bregenzerwald
abgeschlossen werden.
Foto:
WINSAUER
Lediglich
das kurze Baulos auf dem
Losenpaß,
das im
wesentlichen die
Gestaltung
der
Parkplätze
für Pkw und
Omnibusse
umfaßt,
wird im Jahr 1988
ausgeführt
werden.
Ein Ausbau des untersten Teilstückes der L 48
—
Bödele-
Straße,
die Dr.-Waibel-Straße, steht derzeit nicht zur
Debatte, da einerseits die Fahrbahnbreite als ausreichend
angesehen wird,
andererseits die
wunderbaren,
teilweise
schmiedeeisernen
Einfriedungen entlang
der Straße entfernt
werden müßten und der Charakter der Gartenstadt in
diesem Bereich sehr
beeinträchtigt
würde.
Mit der Inbetriebnahme der neuen Bödelestraße oberhalb
Ammenegg
treten auch verschiedene
Anderungen
in der
Verkehrsabwicklung
auf.
Die Zufahrt zum
Feriengebiet „Tobler
Viehweide"
erfolgt
in
Hinkunft über die
neuangelegte Abfahrtsrampe ca. 180 m
bergwärts
des „Kohlenstadels". Der Bereich der alten
Bödelestraße und zwischen Kohlenstadel und neuer Zufahrt
dient der
Holzbringung
sowie im Winter als
Parkplatz
für
die Benützer der Naturrodelbahn. Die derzeit noch sehr
großzügig ausgebildete
Einfahrt in die neue Bödelestraße
wird auf das
unbedingt
erforderliche Ausmaß
zurückge-
baut.
Bergwärts
der Zufahrt zur „Tobler
Viehweide" wird die alte
Bödelestraße für den öffentlichen
Kraftfahrzeugverkehr
gesperrt
und dient nur noch als
Forstweg.
Selbstverständlich
können
Fußgänger (im
Winter auch
Schifahrer)
im Bereich
des „Roten Steines" die neue Bödelestraße verlassen und
über die alte Bödelestraße ihr Ziel erreichen.
Über die technischen Daten des Bauloses
Ammenegg—
Bödele wurde bereits im Dornbirner Gemeindeblatt vom
31. Juli 1987 ausdrücklich berichtet. Das Bild
zeigt
die
fertiggestellte
Bödelestraße unterhalb des
„Roten Steines".