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Full text : Dornbirner Gemeindeblatt 1987 (1987)

Foto:

Straßenmeister

Fritz Schneider

SCHNEERÄUMUNG

Von der Stadt Dornbirn müssen nach

jedem größeren

Schneefall ca. 400 km Gemeindestraßen oder öffentliche

Privatstraßen geräumt

und

gestreut

werden. Für die Räumung



der Gemeindestraßen

werden

je

nach Bedarf zu

jeder Tagesund

 Nachtzeit 30 Pflüge,

montiert an

gemeindeeigenen



oder

privaten

Kraftfahrzeugen, eingesetzt.

Zusätzlich kommen noch für die Schneeräumung

von

schmalen

Wegen,

vor allem in bewohnten Bergparzellen,

4

Pferdefuhrwerke mit

Spitzpflug

zum Einsatz

Die Schneeräumung

1986

erforderte Aufwendungen

in

Höhe von S 2,800.000,-an



öffentlichen Mitteln. In diesem

 Betrag

sind die laufenden Kosten für

Wartung,

Instandhaltung



oder Neuanschaffung

von Pflügen

und Fahrzeugen



nicht enthalten.

Die nach der Schneeräumung notwendige Splittstreuung

(ca.

2.550

m3

Splitt) ergab

im Jahr 1986 einen Kostenaufwand

 von S 380.000,-.

Für die im Interesse der Verkehrssicherheit

 unbedingt

notwendige

Salzstreuung (15

t

Streusalz)

mußten S 90.000,—aufgewendet

werden.

Für die Freilegung

von

Straßeneinlaufschächten

und sonstigen



Schneeräumungsarbeiten

werden bis zu 35 Leute des

städtischen

Straßennetzes bzw. Bauhofes eingesetzt

Z. B.

müssen 12 Fußgängerunterführungen

ständig gewartet

werden.



Um vor allem in der Innenstadt sowie an Bundes- und

Landesstraßen (insgesamt

30 Straßenzüge)

den Kraftfahrzeugverkehr



sowie den Fußgängerverkehr

aufrecht zu erhalten,



muß ein Großteil des Schnees aufgeladen

und

abgeführt

werden. Auch an allen Bushaltestellen im Stadtgebiet



wird der Schnee aufgeladen

und abgeführt.

Dies

erfolgt

mittels Schneefräse oder Radlader.

Im vergangenen

Winter wurden 17 LKWs eingesetzt,

die

täglich

ca. 2.000 m3 Schnee auf eine

Deponie

abführten.

Die Bilder

zeigen

den Fuhrpark

bzw. eine Schneefräse

im Einsatz.
            
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