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Full text : Dornbirner Gemeindeblatt 1987 (1987)

DORNBIRNER GEMEINDEBLATT

Chirurgie

Ambulanz

Interne

Gynäkologie

übrige Abtlg.

214

28

23

156

286

Der

Belag

der Station war 4,3

Patienten

pro Tag.

Die Verweildauer

pro

Patient

betrug 5,5

Tage.

Von den 286 Patienten mußten 11 über mehrere

Tage

maschinell beatmet werden und bei 4 Patienten

 war eine Tracheotomie

(Luftröhrenschnitt)

erforderlich.

De

längste

Verweildauer eines Patienten

betrug

58

Tage.

b)

der

Tätigkeitsbericht

über das Jahr 1986 des

städt. Bauhofes:

Naturgemäß

wiederholen sich viele Arbeiten des

Bauhofes

jedes

Jahr. Daher werden auch heuer

der

Gepflogenheit

früherer

Tätigkeitsberichte

entsprechend,



nur

jene

Arbeiten besonders hervorgehoben,



die entweder

wegen

ihrer

spezifisch

anderen

 Art, oder aber durch besonders hohen Aufwand

 an Zeit und Kosten hervorstechen.

Wie

immer,

nimmt auch 1986 die Müllabfuhr eine

besondere

Stellung

ein. In 16.476 Stunden wurden

5.061 Tonnen Hausmüll

eingesammelt

und zur

Verarbeitung

nach Fußach

gefahren.

Darüber

hinaus waren Bauhofleute 210 Stunden damit beschäftigt,



den

abgegebenen Problemmüll, angefangen



von den

G,artenabfällen,

über Gromobecher,

 Batterien, Papier,

Dosen und Kleider bis hin

zu den verschiedensten Giften und Säuren zu sortieren

 und der

Entsorgung

zuzuführen. Dieser

Aufwand,

der im

Berichtsjahr

erstmals

aufscheint,

wird sicher in den kommenden Jahren

ganz

enorm

zunehmen,

ohne daß dadurch etwa eine

nennenswerte

Erleichterung

in der normalen Müllabfuhr

 eintreten wird.

3.590 Stunden waren die Kehrmaschinen mit der

Sommerreinigung

unserer Straßen

beschäftigt

und haben dabei etwa 18.000 Kilometer Straßen

gekehrt.

Der Einsatz der Bauhofautos

betrug

für

die

Winterbetreuung (pflügen

und

streuen)

3.510

Stunden,

während für die

Instandhaltung

der Gemeindestraßen



allgemein

und beim Bau der Stadtstraße

 der Bauhof 2.712 Stunden

aufgewendet

hat.

Mit der

Betreuung

der öffentlichen

Anlagen (Rasen

 mähen, gießen

und

jäten)

waren Bedienstete

des Bauhofes 3.423 Stunden

beschäftigt.

Die Instandha!tung



und

Neumontage

verschiedener

Verkehrszeichen hat im

Berichtsjahr

2.826 Arbeitsstunden

 und somit S

654.320,—gekostet.

Im

Wasserbau, vorwiegend

bei der

Erhaltung

der

öffentlichen Gräben und der Dornbirner Ach

wurde 3.300 Stunden

gearbeitet.

Dagegen

erforderte die

Instandhaltung

der Schulen

 und deren

Einrichtung

einen Zeitaufwand von

5.907

Stunden,

während diese Arbeiten in den

Kindergärten

1.183 und für die

Sportplätze

1.063

Stunden

ausgemacht

haben.

20. FEBRUAR 1987

Die

Fahrzeuge

des

Bauhofes,

ohne Müllabfuhr

und

Straßenreinigung,

hatten im Jahre 1986 eine

Strecke von 146.855 km

zurückzulegen.

Von der

eigenen

Tankstelle wurden in diesem

Zeitraum

30.220 Liter

Superbenzin

und 91.776 Liter Dieseltreibstoff



ausgegeben.

Im

Zuge

der seit Jahren laufenden Tollwutbekämpfungsaktion



wurden 1986 42 Füchse vom

Jäger

am Bauhof übernommen und nach Auszahlung



der

Fangprämie

an die

Bezirkshauptmannschaft

 Dornbirn zur

Tollwutuntersuchung

weitergeleitet.



Es ist intereSsant

festzustellen,

daß sich

die Zahl der

abgegebenen

Tiere

gegenüber

dem

vorigen

Jahr

-

da waren es noch 96 Füchse

-

um

mehr als die Hälfte reduziert hat.

Möglicherweise

hat da die mit

Erfolg durchgeführte Schutzimpfung



der Tiere eine

positive Auswirkung gezeigt.

Gesamthaft wurden bis zum Jahresende 1986

1.405 Tiere übernommen und dafür S

283.425,—

an

Fangprämie

ausbezahlt.

Seit

August

1986 wurde die Gefahrenstelle

„Satz"

am

Breitenberg

durch den Bauhof intensiv beobachtet

 und es

wurden,

teils unter

schwierigsten

Bedingungen (Schneefall

und

Vereisung

des

Felsabstiegs),

bis zum Jahresende 65

Messungen

durchgeführt.

Die Kosten dafür

betrugen Schilling

46.317,80.

2. Für die

Errichtung

einer

Garage

sowie den Zubau

eines neuen

Eingangsbereiches (Veranda)

beim

bestehenden Haus St. Martinstraße 1 auf

Gp.

6971/2,

durch Irma

Hagen,

werden nachstehende Ausnahmegenehmigungen



von

S

36 des

Straßengesetzes

im Sinne von

verringerten

Abständen erteilt:

a) gegenüber

der Stadtstraße

-

B 190 bis auf 0,30 m;

b) gegenüber

der St. Martinstraße bis auf

0,00

m.

BAUAUSSCHREIBUNG

Die Stadt Dornbirn schreibt für die

Erweiterung

des

Kindergartens

Rohrbach die

EINRICHTUNG

(lose

und feste

Möblierung)

öffentlich zur

Anbotstellung

aus.

Die

Angebotsunterlagen

können ab

Freitag,

den 20.2.

1987 im Stadtbauamt

(Zimmer 8)

behoben werden.

Die

Angebote

sind

ordnungsgemäß

verschlossen

und

mit der

Angebotsbezeichnung versehen,

bis

spätestens



Donnerstag,

den 5. 3.

1987, 11.00

Uhr,

im Amt

der Stadt

Dornbirn,

Zimmer

30,

neues

Rathaus,

einzureichen.



Die öffentliche

Angebotseröffnung

findet anschließend

um 11.15 Uhr im

großen Sitzungssaal

des Rathauses

statt.

Die

Offertstellung

wird nicht honoriert.

Die Stadt Dornbirn behält sich freie Wahl unter

den

Anbotstellern vor.

Der

Bürgermeister:

Rudolf Sohm
            
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