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Full text: Dornbirner Gemeindeblatt 1988 (1988)

ie ÖBB haben in den letzten Jahren 
mit 
großem 
Aufwand und unter 
finanzieller 
Beteiligung 
im Gemein- 
degebiet von Dornbirn ein zweites Strek- 
kengleis angelegt. Gleichzeitig 
wurden die 
zahlreichen 
schienengleichen 
Bahnüber- 
gänge aufgelassen 
und 
weitgehend 
durch 
Unterführungen ersetzt, zu deren Verwirk- 
lichung 
auch die Stadt Dornbirn sehr 
gro- 
13e 
Aufwendungen 
leisten mußte. 
Dieses zweite 
Streckengleis 
bildete eine 
Voraussetzung 
für die 
Einführung 
des 
Taktverkehrs der Eisenbahn. Eine weitere 
Voraussetzung 
für die Annahme dieses 
Taktverkehrs ist ein ausreichendes 
Ange- 
bot von 
Abstellplätzen 
für 
Fahrzeuge 
im 
Bahnhofbereich. Während bei den Halte- 
stellen Hatlerdorf und Haselstauden be- 
reits 
entsprechende Abstellmöglichkeiten 
geschaffen 
werden konnten, sind im Be- 
reich des Bahnhofes Dornbirn noch kaum 
zweckmäßige Abstellplätze 
vorhanden. 
Zwar hat die Stadt Dornbirn bereits im 
Bereich des Postamtes sowie 
entlang 
der 
Dr.-Anton-Schneider-StraBe überdachte 
Fahrradständer 
errichtet, diese stellen 
je- 
doch 
wegen 
ihrer Größe bzw. 
Lage 
kein 
optimales Angebot 
dar. 
Nach dem Abschluß 
längerer 
Verhandlun- 
gen 
mit den 
zuständigen 
Stellen der ÖBB 
können ab dem 
Frühjahr 
1988 bedeutend 
bessere Unterstell- bzw. 
Abstellmöglich- 
keiten für 
Fahrzeuge 
im Bereich des 
Bahnhofes Dornbirn 
angeboten 
werden: 
1. Westlich der Bahnlinie können unmittel- 
bar vor dem 
Abgang 
der Bahnhoffuß- 
gängerunterführung gegenüber 
dem 
„Haus der 
jungen 
Arbeiter" überdachte 
Abstellplätze 
für bis zu 265 Fahrräder 
und 
Mopeds angeboten 
werden. 
Die 
Gestaltungsarbeiten erfolgten 
durch 
die ÖBB unter 
Kostenbeteiligung 
der 
Stadt Dornbirn nach den vom Stadtbau- 
amt 
ausgearbeiteten Planunterlagen. 
2. Der bestehende 
Parkplatz 
nördlich des 
Bahnhofes an der Dr.-Anton-Schnei- 
der-Straße wird ebenfalls nach Vor- 
schlägen 
der Stadt Dornbirn 
(bereits 
im 
ÖFFENTLICHER 
NAHVERKEHR 
IN DORNBIRN 
PARK-AND 
RIDE-ANGEBOT 
Generalverkehrsplan 1984 wurden Ent- 
würfe 
vorgestellt) 
und auf Kosten der 
Stadt Dornbirn so 
umgebaut, 
daß 
33 
PKW-Abstellplätze, davon zwei für 
Behindertenfahrzeuge, angeboten 
wer- 
den können. Ebenso können bis zu 
neun Omnibusse 
geordnet abgestellt 
werden. Diese 
Busabstellplätze 
stehen 
während der Woche dem 
Kraftwagen- 
dienst der ÖBB zur 
Verfügung, 
an den 
Wochenenden können diese 
Stellplätze 
auch von Reisebussen benützt werden. 
eos 
• 
I 
3. Im Bereich des 
Magazins 
haben die 
ÖBB die früher an der Dr.-Anton- 
Schneider-Straße situierten überdach- 
ten Fahrradständer neu 
aufgestellt. Die 
Erfahrung 
hat 
gezeigt, 
daß dieser 
Standort bedeutend besser 
angenom- 
men wird als der frühere. 
Mit der 
Fertigstellung 
dieser zusätzlichen 
Stellplätze 
hofft die 
Stadtverwaltung, 
daß 
doch eine weitere 
Verlagerung von Indivi- 
dualverkehr auf den öffentlichen Nahver- 
kehr 
erfolgen 
wird. 
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1:500 LAGEPLAN
	        
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