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Full text: Dornbirner Gemeindeblatt 1989 (1989)

Seite 4 17. Februar 1989 
trolle und Untersuchung 
von 
nach Dornbirn 
eingebrachtem 
Fleisch und Fleischwaren. 
Im Schlachthof 
arbeiteten neben dem leitenden 
Tierarzt sieben Bedienstete sowie stundenweise 
zwei Teilzeitbeschäftigte. 
Insgesamt 
wurden am 
städtischen Schlachthof 
im 
Jahr 
1988 
geschlachtet: 
31 
Pferde 
3.262 Stiere, Ochsen, 
Kühe und Rinder 
1.136 Kälber 
— 
19.666 Schweine 
20 Schafe 
Davon 
mußten 
ein 
Pferd, elf 
Rinder, 
ein Kalb 
und 32 Schweine als „untauglich" 
beurteilt 
werden. 
Elf 
Rinder, 
ein Kalb und 83 Schweine 
wurden als „minderwertig" 
beurteilt und über 
die Freibank veräußert. 
Des weiteren wurden anläßlich 
einer Sonder- 
schlachtung 
von 42 Tieren im Rahmen der 
Seuchenbekämpfung (TBC) 
14 Rinder, 
sechs 
Kälber und zwei Schweine 
für untauglich 
er- 
klärt. 
Die anderen Schlachttiere wurden 
für „ tauglich 
befunden. 
Dies 
ergab 
eine Fleischmenge 
von 
zirka 
6.440 
kg 
Pferdefleisch 
995.000 
kg 
Rindfleisch 
102.000 
kg 
Kalbfleisch 
— 
1,675.000 kg 
Schweinefleisch 
Zur Sicherung 
der 
Befunde 
wurden in 231 
Fällen Proben entnommen und der bakteriolo- 
gischen 
Untersuchung zugeführt. 
In sieben Fäl- 
len 
mußten 
Medikamenten-Rückstände festge- 
stellt werden. 
Es wurden ein 
Pferd, 
25 Rinder, 
ein Kalb, 
drei 
Schweine und ein 
Schaf notgeschlachtet 
und 
einer besonderen Untersuchung unterzogen. 
Außer 
dem bereits erwähnten Verkauf 
über die 
Freibank wurde noch minderwertiges 
Fleisch 
veräußert, 
das aus anderen Gemeinden 
einge- 
bracht wurde. 
Bei der Kontrolluntersuchung 
wurden 
anläß- 
lich der 
Einfuhr 
aus 
anderen Gemeinden nach 
Dornbirn 5,674.280 kg 
Fleisch und Fleischwa- 
ren 
untersucht. 
Dabei waren 37 Beanstandungen 
zu verzeich- 
nen, 
in sieben Fällen 
mußte 
Fleisch als 
„untauglich 
" 
konfisziert 
und vernichtet 
werden. 
2. Die Stadt Dornbirn übernimmt für das Jahr 1988 
wiederum die Patenschaft für eine Kinderdorffami- 
lie des Kir.derdorfes Vorarlberg. 
3. die Stadt Dornbirn 
gewährt 
dem Österreichischen 
Kneippbund, 
Ortsverein Dornbirn, 
für die Durch- 
führung 
der Aktion 
„ 
Blieb 
gsund" 
einen außerordent- 
lichen 
Beitrag. 
4. Die Stadt Dornbirn 
gewährt 
der 
Jungen 
ÖVP Dorn- 
birn für die 
Erarbeitung 
eines 
Radwegekonzeptes 
einen Kostenbeitrag. 
DORNBIRNER GEMEINDEBLATT 
5. Der vom 
Stadtbauamt 
ausgearbeitete 
Wertstoffcon. 
tainerstandortplan 
1989 mit 59 Standorten wird 
zur 
Kenntnis 
genommen 
und 
grundsätzlich 
für sinnvoll 
angesehen. 
Die baulichen Maßnahmen mit einem 
geschätzten 
Kostenaufwand von zirka 
1,6 
Mio. S sind 
durch Fremdfirmen bzw. den städtischen Bauhof 
bzw. 
das städtische Straßennetz nach wirtschaftlichen 
und 
städtebaulichen 
Gesichtspunkten 
vozunehmen. 
BAUAUSSCHREIBUNG 
Die Stadt Dornbirn schreibt im 
Zuge 
des Ausbaues der 
Fußgängerzone 
die 
Bepflanzung (2. Teil), 
inklusive der Sitzbänke 
öffentlich zur Anbotstellung 
aus. 
Die 
Angebotsunterlagen 
können ab 
Montag, 
dem 20. 
Februar 1989 im Stadtbauamt Dornbirn 
(Ulmerhoch- 
haus, 
5. Stock, Schreibbüro) 
behoben werden. 
Die 
Angebote 
sind 
ordnungsgemäß 
verschlossen und 
mit der 
Angebotsbezeichnung 
versehen bis 
spätestens 
Montag, 
dem 6. März 
1989, 
10 
Uhr, 
im Amt der Stadt 
Dornbirn 
(Bürgermeistervorzimmer, 
Zimmer 30 des 
Neuen 
Rathauses) 
einzureichen. 
Die öffentliche 
Angebotseröffnung erfolgt 
um 10.15 Uhr 
im 
großen Sitzungssaal 
des Neuen Rathauses. 
Der 
Bürgermeister 
Rudolf Sohm 
BAUAUSSCHREIBUNG 
Die Stadt Dornbirn schreibt für den Umbau und die 
Erweiterung 
der Volksschule Markt nachstehende Lie- 
ferungen 
und 
Leistungen 
öffentlich zur Anbotstellung 
aus: 
1. Baumeisterarbeiten 
2. Feste Turnhalleneinrichtung 
Die 
Angebotsunterlagen 
können ab sofort im Stadtbau- 
amt, Schreibbüro, 
behoben werden. Die 
Angebote 
sind 
ordnungsgemäß 
verschlossen und mit der 
Angebotsbe- 
zeichnung versehen, 
bis 
spätestens Freitag, 
den 3. 
März 
1989, 
10 
Uhr, 
im Amt der Stadt Dornbirn, 
Zim- 
mer 30 des Rathauses, 
einzureichen. 
Die öffentliche 
Angebotseröffnung erfolgt 
um 10.30 Uhr 
im 
großen Sitzungssaal 
des Rathauses. 
Der 
Bürgermeister: 
Rudolf Sohm 
ABRÄUMEN VON 
REIHENGRÄBERN 
FRIEDHOF HATLERDORF 
Im städtischen Friedhof Hatlerdorf sind die 
Reihengrä- 
ber in den Reihen Nr. 23—28, 
mittlerer Friedhofteil 
(Bestattungen 1973) 
bis 
spätestens 
22. Mai 1989, gänz- 
lich abzuräumen. 
Bis zu diesem 
Zeitpunkt 
nicht entfernte Grabmäler und 
Einfassungen 
werden auf 
Veranlassung 
der Friedhofver- 
waltung geräumt 
und verfallen ohne Ersatzanspruch. 
Der 
Bürgermeister: 
Rudolf Sohm
	        
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