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Kundmachungen
der Markt-Gemeindevorstehung Rankweil.
Nächsten Dienstag, den 21. April, abends 8 Uhr
findet, im gewöhnlichen Lokale eine
Ausschutzsttzung
statt mit.
folgenderTagesordnung:
1. Verifizierung des Protokolles der letzten Sitzung.
2. Antrag der Gemeinde Lateins wegen Aufnahme
in den hiesigen Heimatsverband für:
a) Josef Matt, Viehhändler,
b) Konrad Hartmann,
c) Rosa Zech.
3. Wahl dreier Revisoren und zweier Ersatzmanns
zur Prüfung der Gemeinderechnung pro 1913.
4. Vorlage und eventuelle Genehmigung der neu-
verfahten Tristordnung.
5. Süll der Vertrag in laufender Rechnung mit der
Raiffeisenkafsa wieder erneuert werden?
6. Soll nicht die westliche Umfassungsmauer des
Diehmarktes ausgebessert werden?
7. Ansuchen der Schiehstandsvorstehung wegen Ueber
nahme der Kosten für die Neuadjustierung der Offiziere
der Schützenkompagnie aus die Gemeindekassa.
8. Eingabe wegen Anbringung von Sperrbrunnen
beim Schulhause.
9. Vorlage- des Ergebnisses derKommandowahl der
freiwilligen Feuerwehr zur Genehmigung.
10. Ansuchen des Otto Huber dahier um «ine Sub
vention zur Zuchteberhaltung.
11. Mitteilungen, Anträge und eventuelle Nachtrags-
punkte.
Die Herren Ausschutzmitglieder werden ersucht, voll
zählig zu erscheinen oder im Verhinderungsfälle sich recht-
zeitig zu entschuldigen, damit der Ersatzmann voigeladen
werden kann.
Die erste Hälfte der Grund» und Hausklassensteuer
ist fällig und ist im Laufe der nächste« drei Wochen an
den Vormittagen beim Gemeindeamt« einzuzahlen. Es
wird bemerkt, datz das k. k. Steueramt auf pünttltche
Einzahlung dringt.
Freiwillig« Versteigerung.
Ueber freiwilliges Ansuchen der Geschwister Fröhlich
werden am Dienstag, den 21. April, vormittags 10 Uhr
angefangen im Hause Nr. 395, Unterdorf, nachstehende
Fuhrmannseinrichtung gegen Barzahlung freiwillig ver
steigert:
2 Leiterwagen, wovon der eine auch als Holzwagen
abgeändert werden kann, 2 Pferdegeschirre, 2 Rückschläge,
1 Kreuz- und ein Doppelzügel, 2 einfache Leitriemen,
1 Geröll, 1 Hase, Güntel, Rollketten sowie andere Ketten^
2 Fuhrschlitten, 1 Pflug mit Karren, 1 Egg«, 1 Kies-
truhe mit Doppelaussatz und ein Güllenfatz.
Kauflustige werden höflichst eingeladen.
Grundverpachtong.
Ueber Ansuchen des Herrn Josef Jenny, Waldaus
seher, werden am Montag, den 20. April, abends 8 Uhr
im Gasthaus zur „Taube" dahier nachstehende Grundstücke
für das Nutzungsjahr 1914 im Versteigerungswege ver
geben.
L 6 Mittme! Hausbündt.
2.3 Vs Mittmel Ackerfeld beim Wächterhaus im
Loger.
3.31/4 Mittmel 2mähdige Wiese in der Langen
furch, Grund.
Pachtliebhaber werden höflichst eingeladen.
Marktgemeindevorstehung Rankweil,
am 16. April 1914.
Der Bürgermeister: I. W. Nachbaur.
Kundmachungen der Gemeindevorstehung
Weiler.
Die erste und zweite Rate der Grund» und Haus-
Nassensteuer pro 1914 ist innerhalb 14 Tagen an. den
Grmeindeiüssier einzuzahlen. Nachher erfolgt der Ti-rng
durch L:n Gememdediener auf Kosten der Parteien.
Weiler, den 15. April 1914.
I. G. Seyfried, Vorsteher.
Kundmachungen der Gemeindevorstehung
Klaus.
Die erst« Hälfte Grund» und Hausklassensteuer ist
innerhalb 14 Tagen in der Gemeindekanzlei einzuzahlen.
Nach Umflutz dieser Frist erfolgt der Einzug durch
den Gemeindediener auf Kosten der Parteien.
Klaus, den 15. April 1914.
A. Längle, Vorsteher.
Kundmachungen der Gemeindevorstehung
Tosters.
Das Gehen und Holzschleifen über das Lechen, G.-P.
1209, welches dem Eduard Jager, Lehrer und German
Beyer gehört, wird bei 5 Kronen Strafe verboten,
welcher Strafbetrag zur Hälfte dem Anzeiger, die andere
Hälfte dem Armenfond Tosters zukommt.
Am Dienstag, den 21. April, nachmittags 4 Uhr
wird im Gasthaus zum „Grünen Baum" die Hunde»
Musterung gehalten.
Es sind alle Hunde, welche das Alter von drei
Monaten erreicht haben, vorzusühren und die Tare,
welche für weibliche unverschnittene Hunde 15 Kronen
und für die männlichen sowie weiblich verschnittenen
5 Kronen bettägt, sogleich bar zu bezahlen.
Diejenigen Parteien, welche ihre Hunde nicht vor
führen und der Versteuerung entziehen, werden mit
2 Kronen bestraft.
Am Sonntag, den 19. April, nach dem Vormittags-
gottesdienste werden im Schulhause die Tannäste aus»
gelost und zugleich auch das Aufsägen und Spalten des
Brennholzes beim Schulhause im Absteigerungswege ver
geben.
Tosters, den 16. April 1914.
R. Geiger, Vorsteher.
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