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Full text : Gemeindeblatt Rankweil 1914 (1914)

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Kundmachungen der Gememde-Vorstehnng

Viktorsberg.

Protokoll

über die am 30. April 1914 in der Gemeindekanzlei
in Viktorsberg unter dem Vorsitze des Vorstehers Blum
und in Anwesenheit weiterer 7 Mitglieder stattgefundenen
Ausschußsitzung. Auch wurden zu dieser Sitzung die Alpmeister
 von der Alpe Tschuggen und Allmein eingeladen

und sind dieselben erschienen.

Gegenstand der Tagesordnung

bildet die Vorlage eines planes und Kostenvoranschlages
zu einem Zubau an die Ainderstallung aus der Allmein.

In Erledigung dieses Gegenstandes wurden folgende
Beschlüsse gefaßt:

1. Va die Stallung zur Unterbringung für sämtliches
Galtvieh unbedingt zu klein ist, wurde die Ausführung
des Baues nach vorliegendem Plane und Kostenvoranschlag

einstimmig bewilligt.

2. Soll der Bau sofort in Angriff genommen werden,
damit derselbe noch bis zur Alpauffahrt beendet wird.

3. Vie Maurer- und Zimmermannsarbeiten sollen im
Taglohn ausgeführt werden.

4. Vie Kosten sollen teilweise von dem vorhandenen
Kassastande gedeckt werden und soll auch etwas Holz
von der Allmein verkauft werden.

3. Wurde zur Durchführung der Arbeiten ein Baukomitee
 bestehend aus den Alpmeistern und dem Gemeinderat

 Alois Marte gewählt.

6. Wird beschlossen, daß jeder Bürger, der 1½ Weide
oder mehr besetzt, 1 Tag und jener, der unter 1 Vs Weide
besetzt, 1/2 Tag Arbeit unentgeltlich zu leisten hat. Jene,
die gar kein Vieh auftreiben, sind von der unentgeltlichen
Arteisleistung frei. Vie übrigen Arbeitstage, die von
den Bürgern beim Laue geleistet werden, werden mit
3.60 Kronen per Tag vergütet.

7. vamit auch Jenen, die kein Galtvieh auf die Allmein
 auftreiben, für die Hilse beim Bauen ein Ersatz
geleistet wird, wurde beschlossen, das bisher bestandene
Weidegeld zu erhöhen. Es hat somit 8 7 der Alpstatuten
in Zukunft zu lauten:

Auf ein dreijähriges Bind oder eine Kuh ist per
Tag der Betrag von 24 Heller, aus ein zweijähriges
Bind 16 Heller und aus ein Kalb 8 Heller an Weidegeld
zu bezahlen.

Allfällige Reklamationen gegen vorstehende Beschlüsse
sind binnen 14 Tagen zur Vorlage an den Landesausschuß
bei der Gemeindevorstehung einzureichen.

Viktorsberg, den 5. Mai 1914.

Blum, Vorsteher.

Danksagung.

Mr die vielen Beweise der Teilnahme während der
kurzen aber schmerzlichen Krankheit und beim hinscheiden
unseres lieben Gatten, Vaters, Schwiegervaters, Großvaters.
 Bruders, Schwagers, Paten und Gnkels, des Herrn

Iosef Alois Matt,

Kalkbrenner in Sulz.

wie auch für die zahlreiche Begleitung auf dem Wege
zur letzten Ruhestätte sagen wir allen lieben verwandten,
Freunden und Bekannten von nah und fern unseren innigsten
 vank.

Besonders danken wir dem hochw. Herrn Pfarrer
Abbrederis von Sulz, dem Herrn vr. Feuerstein von
Weiler für die vielen Bemühungen und Besuche, dem
löbl. Männerkrankenverein von Sulz, ebenso unseren
lieben Nachbarn und allen jenen, die Ihre Teilnahme
bekundeten.

Wir bitten, dem teuren vahingeschiedenen ein frommes
 Andenken im Gebete bewahren zu wollen.

Sulz-Nankweil, den 28. April 1914.

Die tirfrauernd Hinterbliebenen.

sososKvoosoooooooooo

Bad Röthig»

Sonntag, den 10. Mai, nachmittags halb $ Uhr

M»w-Wri
gegeben vom löbl. Musikverein „Ronkordia"

Rankweil.

Von dort an ist täglich Gelegenheit zum baden.

WM- Autogelegenheit siehe Fahrplan. “Wl

Zu fleißigem Besuche ladet freundlichst ein und zeichnet

Achtungsvollst

Witwe Galvan.
            
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