II
Kuttdmachmtge« der Gemeindevorstehnng
Klaus.
Ls diene den Viehbesitzern zur Kenntnis, daß der
Gemeindezuchtstier aus eine weitere Periode behalten wird,
und hat derselbe seinen Standort weiterhin bei bisherigen
herigen Stierhalter Apronian Morscher im Sattelberg,
woselbst derselbe während des Sommers auch für auswärtiges
Vieh zur Belegung zugelassen wird gegen ein
Sprunggeld von 4 Kronen.
Ls sind Hieramts wiederholt Klagen eingelaufen,
daß beim Zchneckensammeln Feldfrüchte arg beschädigt
wurden. Es ist deshalb das Schneckensammeln aus fremden
Keckern und Wiesen strengstens bei Strafe verboten.
Zur Kinder sind die Litern und Vormünder verantwortlich.
Klaus, den 24. Juni 1914.
A. Langle, Vorsteher.
Kundmachungen der Gemeinde-Borstehung
Zwischenwasser.
Holz-Versteigerung
seitens der Gemeinde Zwischenwasser am Mittwoch, den
1. Juli 1914, abends halb 6 Uhr, bei Julius Bachmann,
Gastwirt in Batschuns.
Nr. Stämme Taxe L
25 4 Eichen Dafinser Halden 45
26 2 Fichten Dasinser Halden 100
27 3 Buchebrunnen hinter dem Riedle 20
28 7 hinter dem Moos 10
29 24 hinter Madlens 45
30 5 18
31 9 Värenlachen beim Jägerhaus 130
32 5 90
33 19 70
34 6 Dürgenboden Weglinie 160
35 6
ff
130
36 16
ff
150
37 10
ff
110
38 13 120
39 2 alle holzLrücken beim Knabeneck 25
40 26 Basteien 35
41 12 ob dem Krepstöbele 20
42 18 hinter dem Schuttankopf
60
43 60 vormadlens oberhalb
20
44 50
18
45 9
80
46 3 Vogeleck 45
47 7
35
48 12
ff 90
49 2
5, 45
50 11
Lechenwald
170
51 8
160
52 18
25
53 3
85
Es ist wie
gewöhnlich Barzahlung zu leisten.
die
weiteren Bedingungen werden vor der Versteigerung bekannt
gemacht.
Zwischenwasser, den 25. Juni 1914.
Welte, Vorsteher.
3l. 152 P.
Kundmachung.
von der k. k. Bezirkshauptmannschast Feldkirch wurde
mit Auftrag vom 9. Juni Juni 1914, 31. 12161—4,
wegen Einbringung von rückständigen Schulgeldstrasen die
öffentliche Versteigerung der nachstehend verzeichneten, den
unten namhaft gemachten Schuldnern gehörigen beweglichen
Sachen angeordnet.
Zur Vornahme dieser Versteigerung wird der 8. Juli
1914 vormittags 10 Uhr, Gisingen mit dem Beisatze
bestimmt, daß diese Gegenstände nicht unter einem Drittel
des Ausrusspreises werden hintangegeben werden, vor
der Versteigerung können die zu derselben gelangenden
Gegenstände in Gisingen, Hs.-Nr. 119, besichtigt werden.
Kauflustige wollen daher am bestimmten Tage am
angegebenen Orte erscheinen.
Zur Versteigerung gelangt ein Koffer mit Eisen beschlagen
des Zanetti Alois zum Ausrufspreise von 3 Kr.
Sollte diese 1. Versteigerung resultatlos verlaufen,
so wird am 4. August 1914 vormittags 10 Uhr eine
neuerliche Versteigerung stattsinden, bei der auch Angebote
unter einem Drittel der Ausrusspreises angenommen
werden.
K. k. Steueramt Feldkirch,
den 24. Juni 1914.
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