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E 98/15—8.
Uer$teigerung$-€dikt
Auf Betreiben der Johann Längle'schen Waisenhausstiftung
in Feldkirch, vertreten durch die Rommunal- und
Stiftungsadministration daselbst, findet am 26. Mai 1915,
nachmittags 3 Uhr, in dem Gasthause zum „Kreuz" in
Götzis, die Versteigerung der Liegenschaft Gbk. in T.-Zl.
489, Kat.-Gde. Götzis, Gberberg, Bp. 409, Wohnhaus
Ur. 39, Berg, nebst Stall und Sticklokal, Gp. 3659
Garten, Gp. 3660, 3661, 3662 und 3664/2 Wiesen,
samt Zugehör, bestehend aus ca. 200 St. Heinzen, einem
Düngerhaufen und einer Leiter, statt.
Vie zur Versteigerung gelangende Liegenschaft ist
auf 10.000 Kronen,' das Zubehör auf 51 Kronen bewertet.
Vas geringste Gebot beträgt 6700 Kronen, unter
diesem Betrage findet ein verkauf nicht statt.
Als Vadium ist ein Betrag von 1000 Kronen zu
erlegen.
Vie hiemit Lenehmigten Versteigerungsbedingungen
und die aus die Liegenschaft sich beziehenden Urkunden
(Grundbuchs-Hypothekenauszug, Katasterauszug, Schätzungsprotokoll
usw.) können von den Kauflustigen bei
dem unten bezeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 42, während
der Geschästsstunden eingesehen werden.
Rechte, welche diese Versteigerung unzulässig machen
würden, sind spätestens im anberaumten Versteigerungstermine
vor Beginn der Versteigerung bei Gericht anzumelden,
widrigenfalls sie in Ansehung der Liegenschaft selbst
nicht mehr geltend gemacht werden könnten.
von den weiteren Vorkommnissen des Versteigerungsverfahrens
werden die Personen, für welche zur Zeit
an den Liegenschaften Rechte oder Lasten begründet sind
oder im Lause des Versteigerungsverfahrens begründet
werden, in dem Falle nur durch Rnschlag bei Gericht in
Kenntnis gesetzt, als sie weder im Sprengel des unten
bezeichneten Gerichtes wohnen, noch diesem einen am
Gerichtsorte wohnhaften Zustellungsbevollmächtigten namhaft
machen.
K. k. Bezirksgericht Feldkirch, Abteilung II,
am 21. Rpril 1915.
v . Schimper.
Vergessen Sie nicht
bei Bedarf von Einrichtungen das Möbellager des
Jul. Scheidbach, mech. Tischlerei In Levis
zu besichtigen. x.8—x.5
Solide Arbeit : 5 Jabre Garantie.
Junger, <7 jähriger Bursche,
welcher melken kann, sucht Stelle. Derselbe kann eventl.
auch mit Pferden umgehen. Auskunft erteilt Melk, z.
„Adler" in Gisingen.
Gin Mim kuhjäMng
ist zu verkaufen in Hub-Tosters Nr. 14.
Honlum-Verein Weiler uns Umgebung
(R. 8. m. v. 15).
Derselbe hält am Sonntag, den 2. Mai 19(5 nachmittags
halb 4 Uhr im Gasthause zum „Hirschen" in
Weiler die ordentliche
General-Versammlung
ab mit folgender
Tagesordnung:
1. Verlesung des Protokolles der letzten Generalversammlung.
2. Vorlage der revidierten Jahresrechnung pro 1914
mit Revisionsbericht und allfällige Genehmigung derselben.
3. Beschlußfassung über die Verteilung des Reingewinnes.
4. Ergänzungswahlen in den Vorstand und Aussicht«-rat
(Z8 9 und 25 der Statuten).
5. Wünsche und Anträge. 2.2
Die Mitglieder werden ersucht, rechtzeitig und vollzählig
zu erscheinen.
ver Vorstand.
H Danksagung.
Für die vielen Beweise, so liebevoller Teilnahme,
sowie für die zahlreiche Beteiligung am Trauergottesdienst
für unsern innigstgeliebten, unvergeßlichen, auf dem
Zchlachtfelde in Galizien gefallenen Sohn, Bruder und
Schwager, Jüngling
Btto Moser,
Tiroler KaiserjSger im 3. Regiment, 6. Kompagnie,
sprechen wir allen verwandten, Nachbarn und Bekannten
von nah und fern ein herzliches vergelt's Gott aus.
Insbesondere danken wir dem hochw. Herrn Pfarrer
Joses Anton Schäfer für die Abholung des Leichenzuges,
den Taufpaten für ihre liebevolle Spende, den Kriegskameraden
von Feldkirch und Rankweil, den Veteranen
von Göfis. Innigen Dank pflichten wir besonders den
Freunden des lieben verstorbenen für die schönen Kranzspenden,
den Jahrgängern für die Spendung des hl.
Amtes und der hl. Messen, der ehrw. Schwester Gberin
für die rührende Grabschrift, den verehrten Kranzjungsrauen,
den Lehrern und Lehrerinnen mit der Schuljugend
und bitten, dem teuren verstorbenen ein frommes
Andenken im Gebete zu bewahren.
Göfis-Pfitz, am 27. April 1915.
Vie tieftrauemd hinterbUebenen.
Ein Lehrjunge
wird ausgenommen bei Gebhard Ginthör, Bürstenmacher,
Feldkirch. 8.3—2.2