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Full text: Gemeindeblatt Rankweil 1915 (1915)

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für 
KaNkmeU, AUrnstadt. ZwischenWaffer, K«tz. KSthis» Weiler, Klans, 
Kebersaren, Mktorsverg, Kosts, Frarer«, Kosters, Kater«», Kists 
««d Meiningen« 
Organ für alle gemtindeamllkchen Uundmachungen. 
Neunundzwanzigster Jahrgang. 
Dieses Gememdeblatt erscheint jeden Samstag und kostet ohne Zustellung ganzjährig 1.30 K, mit Postversendung ganzjährig 
3 K. Die Abonnementsgebühr ist im voraus zu bezahlen. 
Inserate per Petit-Zeile ooer deren Raum 10 h ö. W. Die Inserate, die in das Gemeindeblatt ausgenommen werden sollen, müssen 
jedesmal mindestens zwei Tage vor Erscheinen des Blattes bei der Administration der Gemeindekanzlei zu Rankweil eingereicht werden. 
ßr. 28. Samstag, den 10. Juli 1015 
Wochenkalender. 
Sonntag, 11. Hl. Pius I. Montag, 12. Hl. Andrä v. Rin., Dienstag, 13. Hl. Anaklet, Justina. Mittwoch, 1¾. Hl. 
Bonaventura. Donnerstag, 15. Hl. Apostel Th., Heinr. Freitag, 16. Hl. Reinelde. Samstag, 17. Hl. Alexius. 
Kundmachungen der Gemeindevorstehung 
Klaus. 
Am kommenden Dienstag, den 13. Juli, abends halb 
9 Uhr wird von Seite der Gemeinde Klaus im Gasthaus 
zum Löwen dahier der diesjährige Grasnutzen ab der 
Dreietstraße und den Riedstraßen, sowie ab den Bach­ 
dämmen und südlich beim Schotterfänger (Wilhelms- 
Grundstück) in mehreren Abteilungen öffentlich versteigert. 
Ferner gelangt der diesjährige Grasnutzen ab den 
Buxern- und Kotmahdwegen zur öffentlichen Versteigerung. 
* 
Es sind hieramts wiederholt Klagen eingelaufen, daß 
beim Schneckensammeln FeldfrÄchte arg beschädigt werden. 
Es ist deshalb das Schneckensammeln auf fremden Aeckern 
und Wiesen strengstens, bei Strafe verboten. Für Kinder 
sind die Eltern und Vormünder verantwortlich. 
* 
Die Verzeichnisse der Landsturmpflichtigen der Jahr­ 
gänge 1897 liegen durch 8 Tage beim Gefertigten zur 
Einsicht auf. 
Klaus, am 6. Juli 1915. 
Läng le, Vorsteher. 
Kuudmuchuugeu der Gemeindevorstehung 
Röthis. 
Ausschuffsihungs-protokoll 
ausgenommen in der Gemeindekanzlei zu Röthis am 2. Juli 
1915 unter dem Vorsitze des Vorstehers Breuß und in An­ 
wesenheit der Ausschußmitglieder: Kiber Josef Alois und 
Keckeis Alois G.-R., Keckeis Johann Nr. 46; der Ersatz­ 
männer : Breuß Ludwig, Frick Gebhard, Koch Albert, Kopf 
Johann und Knünz Andreas. 
Lsgerorünnng «na SelediuhfaMng r 
1. Verifizierung des Sitzungsprotokolles v. 2. Mai 1915. 
Dasselbe wurde unverändert angenommen u. gefertigt. 
2. Beschlußfassung über Brennholzzuteilung. 
Es sollen im nahen Holze kleine Lose Brennholz sür 
den nächsten Bedarf zygeteilt werden. 
Für den ferneren Bedarf wäre sofort Holz im Regie­ 
wege ins Tobel zu rüsten und auf dem Holzplatze aufge­ 
schichtet zuzuteilen. 
3. Ansuchen der Witwe Magdalena Gal»an, Bad­ 
besitzerin, um Aufnahme in den hiesigen HeimatSverband. 
Dem Ansuchen wurde einstimmig Folge gegeben. 
Dem neuen Heimatrechte folgt auch Tochter Ida. 
4. Zeichnung auf die 2. Kriegsanleihe. 
Es wird die Bewilligung erteilt, um die Belehnung 
der im Besitze der Gemeinde befindlichen Staatsschuldver­ 
schreibung vom 1. April 1870, lautend auf 800 L, behufs 
Bezahlung einer Kriegsanleihe in gleicher Höhe, einzuschreiten. 
5. Nochmalige Wahl eines Brunnenmeisters, nachdem 
Andreas Schnetzer der Sache nicht vorstehen will. 
Bei dieser Gelegenheit gab es wieder einmal eine 
große Wafferdebatte. 
Als hauptsächlichstes Ergebnis derselben sei angeführt: 
a) daß die Gemeindevorstehung noch vielfach für die 
traurigen Zustände der Wasserversorgung verantwortlich 
gemacht wird, obwohl sie seit Anderthalbjahrzenten 
alles getan hat, um die Sache zur Zufriedenheit aller 
zu regeln. 
b) daß allgemein die Ansicht besteht, daß unter den 
heutigen Verhältnissen das Geld für die Hydranten­ 
anlage hinausgeworfen ist, weil der Druck in der
	        
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