7
Kundmachungen der Gemeindevorstehung
Sulz.
Künftigen Montag, den 6. September, abends halb
6 Uhr, werden an Ort und Stelle in 6 Abteilungen die
Nüsse ab den auf Gemeindeboden stehenden Nußbäumen
gegen Barzahlung öffentlich versteigert und Kaufliebhaber
hiezu höflichst eingeladen.
Zusammenkunft auf dem Holzplatz bei Gantners
Später eingebrachte Anmeldungen können nur mehr
mittels speziellem Ansuchen berücksichtigt werden.
Feldkirch, am SO. August 1915.
Meisinger, Abteilungsleiter.
Kalkofen.
*
Da ein verkauf der waisenlosen vdn den einzelnen Anläßlich der so tiefrührenden Beweise innigen Mit-Waisen
unstatthaft ist, werden hiemit alle jene, welche I gefühles und herzlichster Teilnahme an unserm schwer an-Acht
in der Lage sind, dieselben selbst nach Hause zu heimgefallenen Verluste Isomre ^^^
soffen, aufgefordert, ihr Los zur Versteigerung durch Beteil,gung am Le.chenbeganW.sie u^
di^ Gemeinde, Hieramts am Sonntag, den 5. September, unvergeßlichen einzigen Sohnes, Bruders und Paten
nach dem vormittägigen Gottesdienste in der Gemeinde- I ^£^1«
Kanzlei anzumelden. IHhAW FTlCK,
Ueber Auftrag der k. k. Sezirkshauptmannschast I Jäger des k. k. Landsturm Bataillons 6|>
Feldkirch vom 26. August 1915, Zl. 326/54 res. betreff I ^^br fern von seinen Lieben nach unerwartet schwerer
patriotischer Kriegsmetallsammlung werden hiennt die hie- l ^rzer Krankheit im Reserve-Spital 16 in Wien plötzsigen
Besitzer von Messingmörser gebeten, dieselben m I , . jn Leben zur Ehre sür's Vaterland opferte, sprechen
der Gemeindekanzlei unverzüglich anzumelden, um seitens I $^ unLtn tiefgefühltesten Dank aus. Insbesondere
der Gemeinde innerhalb40 Tagen an die Lezirkshaupt- sanken wir dem Hochw. Herrn Pfarrer Franz Xaver Lutz
Mannschaft berichten zu können, wie viele solcher Mörser I die trostreichen Worte am Grabe, ferner den lieben
in Betracht kommen. Ls wird jedem Spender emes I verwandten, Nachbarn, Freunden und Bekannten von nah
solchen Mörsers unentgeltlich hiefur em eiserner Mörser I unb ^ ^eben Taufpatin und Cousinen für die
ausgefolgt. I schöne Kranzspende; gleichfalls sei der Dank ausgesprochen
Sulz, am l. September 1915. I dem Herrn Oberleutnant Seethaler mit der Grenzschutzvorkteber
! kompagnie, den Herren Veteranen für die hl. Messenspen-_____________________________Dorier-
hlMj »nb'ben Beamten, ebenfals den Jungfrauen
I für ihre sinnreiche Kranzzierung, sowie dem Herrn Schul-Aundmachung.
' MMMW^ v-.,,«^ »^
Personen des Abteilungsbezirkes Feldkirch, welche m ! vermißten ein stetes Andenken im Gebete zu bewahren,
der Brennperiode 1915/16 die Ausübung der Branntwein- 1 Meiningen, am 30. August 1915.
W^rLm^ °'- «°i»-»--"°-n -»--"-nd G-schwis.--anstreben,
haben die Anzeige schriftlich oder mündlich unter I auch ,m Namen der Verwandten
Angabe der Art und Menge der Erzeugungsstoffe, ferner
des Umstandes, ob diese selbst erzeugt oder angekauft sind
und ob das Brennverfahren gegen Entrichtung der
Abgabe oder steuerfrei vorgenommen werden soll,
bei der zuständigen Finanzwachabteilung einzubringen.
Gleichzeitig ist der Ort, wo und der Zeitpunkt, in welchem
das Brennverfahren ausgeübt werden soll, sowie auch der
Umstand anzuzeigen, ob und mit welchem Besitzer einer
Vrennvorrichtung für den Fall der leihweisen Benützung
bereits ein Uebereinkommen hinsichtlich der zu entrichtenden
Vergütung in Aussicht genommen ist.
Falls die zugewiesene Vrennvorrichtung übertragbar
ist, ist deren Besitzer verpflichtet, die Uebertragung der
Brennvorrichtung zu gestatten, ist aber andrerseits nicht
gehalten, die Benützung auf seinem eigenen Grund und V^ö^fäöf^l
Boden zu gestatten. I ■ . * .
Die diesbezüglichen steuerfreien, sowie steuerpflichti- ! kauft jederzeit Alors Schmid in Muntux.
gen Anmeldungen werden an Wochentagen von 8 Uhr bis ! - - “
12 Uhr vormittags und von 2 Uhr bis 6 Uhr nachmittags, I
an Sonn und Feiertagen von 8 Uhr bis 12 Uhr vormit- I
tags bei der k. k. Finanzwachabteilung in Feldkirch ent- I
gegengenommen und entfällt somit die bisher übliche I
Anmeldung für die steuerfreie Branntweinerzeugung bei I
den Gemeindevorstehungen.
Obige Anmeldungen müssen bis längstens 15. I
September 1915 bei obgenannter Finanzwachabtei- |
lung eingebracht werden.
Schlosser und Ogi.
finden sofortige lohnende Anstellung in der Jnstallationsabteilung
unseres Elektrizitätswerkes.
2.1—2.1 Stadtwerke Feldkirch.
Leere Säcke
kauft zu höchsten Preisen Robert Pitschmann, Kreuzgasse
Nr. 5, Feldkirch. 3.2 3.1