II
Kundmachungen der Gemeinde-Borftehnng
Zwischenwaffer.
Die Uebersicht zur Vranntweinerzeugung sei nun an
die k. k. Finanzwache-Rbteilung Rankweil herabgelangt
und sollte nun mit dem Betriebe begonnen werden.
Es wird jeder Unmelder wissen, für welche Zeit und
mit welcher Brennvorrichtung er den Betrieb der Vranntweinerzeugung
angemeldet hat und soll jetzt darauf gesehen
werden, daß die wenigen Vrennvorrichtungen ohne Unterbrechung
benützt werden, damit man in der vorgeschriebenen
Zeit allgemein fertig werden kann, wer im alten
Bahre zu brennen angemeldet hat, soll sich umsehen, daß
er in der Zeit dazu kommt und bei der k. k. Finanzwache
sich rechtzeitig melden.
Für jene Parteien, welche erst im Jahre 1916 zu
brennen angemeldet haben, werden von der Gemeinde
aus Zusammenkünfte angeordnet, bei denen dann die
Zeiteinteilung geschehen kann.
Zwischenwasser, am 24. November 191b.
Welt-, Vorsteher.
Achtung!
wer unsern wackern Kriegern und Gefangenen
jetzt oder über Weihnachten und Neujahr Liebesgaben
übersenden will, der benötigt auch ein
3 Kilogramm Kistchen
und diese sind stets zu haben bei Franz Bardisch,
Schreiner in Nankweil. 2.1
M Danksagung.
Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme, sowie
für die so zahlreiche Beteiligung am Bestattnisgottesdienste
unseres lieben, in russischer Gefangenschaft verstorbenen
einzigen Sohnes und Bruders, des Jünglings
Kunibert Alatt,
Landesschütze im 2. Regiment,
sprechen wir allen und jedem unsern besten Dank aus.
Ganz besonders danken wir dem hochw. Herrn Pfarrer Dr.
Fußangel, dem löbl. Musik-, Veteranen- und Schützenverein,
der Taufpatin und den Kranzjungfrauen für die
schönen Kranz- und Blumenspenden. Ferners danken wir
allen Messenspendern und dem Herrn Lehrer für seinen
guten Willen. Schließlich sprechen wir allen, welche dem
teuren, leider allzufrüh verstorbenen irgend einen Liebesdienst
erwiesen und uns ihr Beileid bekundet haben, den
tiefgefühlten Dank aus mit der Bitte, ihm im Gebete zu
gedenken.
Die tieftrauernden Litern Josef und Rnna Maria Matt,
im Namen der übrigen Verwandten.
€in brauner Kubjäbrling
ist zu verkaufen in Meiningen 15,
Sennerei Altenstadt.
Vie Sennerei Genossenschaft Altenstadt hält am Samstag,
den 27. November, 8 Uhr abends im Schäfle in
Altenstadt eine
außerordentliche
Vollversammlung
ab. Gegenstand: Bekanntgabe der Statthalterei-Verordnung,
wonach die Sennerei offen zu halten ist. Mit Rücksicht
auf die Wichtigkeit der Angelegenheit wird vollzähges
Erscheinen erwartet.
Altenstadt, am 25. November 1915.
Vie Sennerei-Verwaltung.
Danksagung.
Für die vielen Beweise liebevoller Teilnahme während
dem langen, mit großer Geduld ertragenem Leiden
und beim hinscheiden unserer lieben, unvergeßlichen Tochter,
Schwester, Schwägerin und Patin
Jungfrau Dm MW,
sowie für die zahlreiche Begleitung zur letzten Ruhestätte
sprechen wir allen lieben Nachbarn, Freundinnen, Verwandten
und Bekannten unsern innigsten vank aus. Jnsbesonders
danken wir dem hochw. Herrn Pfarrer vr.
Fußangel für die Spendung der hl. Sterbsakramente und
dem hochw. Herrn Pfarrer Hutle für die tröstlichen Krankenbesuche,
sowie den Meß-, Kranz- und Blumenspenderinnen
ein vielfaches Vergelts Gott, wir bitten, der lieben allzufrüh
vahingeschiedenen im Gebete zu gedenken.
Rankweil, am 25. November 1915.
Vie trauernden Eltern und Geschwister.
Danksagung.
Für die vielen Beweise liebevoller Teilnahme während
der langen, mit größter Geduld ertragenen Krankheit
und beim unerwartet schnellen hinscheiden unseres
innigstgeliebten Gatten, Vaters, Schwiegervaters, Großoaters
und Gnkels
Herrn Josef Ludeseber,
Küfermeifter,
sowie für die zahlreiche Begleitung zur letzten Ruhestätte
sprechen wir allen lieben verwandten, Nachbarn, Freunden
und Bekannten von nah und fern unsern innigsten
Vank aus. Besonders danken wir dem hochw. Herrn
Pfarrer Benedikt Längle für die vielen tröstlichen Besuche
und Spendung der hl. Sterbsakramente und Beistand am
Sterbebette, sowie dem Herrn Lehrer mit der lieben Schuljugend
und bitten dem teuren Dahingeschiedenen ein frommes
Rndenken im Gebete bewahren zu wollen.
Gisingen, Schlins, am 24. November 1915.
Die tieftrauend Hinterbliebenen.