Skip to main content

Full text: Gemeindeblatt Rankweil 1915 (1915)

2. Beilage zum Gemeindeblatt für Rankweil Nr. 5 
vom Samstag, den 30. Jänner lysS. 
« »85/14.4 
Uersteigerungs-€dikt 
stuf Betreiben des Massaverwalters im Konkurse 
d« Matthias Griß in Rankweil, Advokat vr. 
Riccabona in Feldkirch findet am 8. März 1915, näch­ 
st mittags 2¾ Uhr in dem Gasthause zum „Stern" in 
. Rankweil die Versteigerung der Liegenschaften: 
Kat.-Gde. Rankweil: 
1. Partie: Gb.-E.-Zl. 1720: 
Letze: 1. Gbk.: Bp. 246, Wohnhaus Nr. 298 nebst 
Stall und Hofraum, Gp. 726, wiese, 
Gp. 727/1, wiese, 
„ 2. GbK.: Bp. 591, Stickereifabrik, HZ.-Nr. 471, 
2. Partie: Gb.-E.-Zl. 357: 
, ^* Miese, pifang 
f... Die zur Versteigerung gelangenden Liegenschaften 
> lind auf Partie 1 28.234 Kronen, auf Partie 2 492 
Kronen bewertet. 
t „ Bas geringste Gebot beträgt bei Partie 1 14.490 
:Kronen, ber Partie 2 328 Kronen,- unter diesem Betrage 
- findet em verkauf nicht statt. 
s __ ^ vadien sind Beträge von 2824 Kronen und 
50 Kronen zu erlegen. 
Vie hiemit genehmigten Versteigerungsbedingungen 
W ^ ^e Liegenschaft sich beziehenden Urkunden 
(Grundbuchs-hqpothekenauszug, Katasterauszug, Schät- 
zungsprotokoll usw.) können von den Kauflustigen bei 
idem unten bezeichneten Gerichte, Zimmer Ur. 42, während 
, der Deschastsstunden eingesehen werden. 
welche diese Versteigerung unzulässig machen 
Erven, sind spätestens im anberaumten versteigerunas- 
i tennme vor Beginn der Versteigerung bei Gericht anzumel­ 
den, widrigenfalls sie in Rnsehung der Liegenschaft selbst 
s nicht mehr geltend gemacht werden könnten. 
öen weiteren Vorkommnissen des Versteigerungs- 
verfahrenr werden die Personen, für welche zur Zeit 
»Ä^?E,"^'Egenschasten Rechte oder Lasten begründet sind 
Lause des Versteigerungsverfahrens begründet 
^alle nur durch Anschlag bei Gericht in 
EUnlllls gefetzt, als sie weder im Sprengel des unten 
^zeichneten Gerichtes wohnen, noch diesem einen am 
hast^nach^^o^uhaften Zustellungsbeoollmächtigten nam- 
.^ ^^¾^ "N die Liegenschaftsversteigerung fin- 
det die Versteigerung verschiedener Fahrnisse statt. 9 
K. k. Bezirksgericht Feldkirch, Abteilung II, 
am 21. Jänner 1915. 
vr. Schimper. 
km tüchtiger, allerer Knecht 
wirb gesucht. Ankunft im Gemeindeamt Rankweil. 
Ein ganres unä ein halbes IDastschwein 
And zn verkaufen in BrederiS 11. 
Nrlra 15 Zentner Tettbeu und Grummet 
Eä.>nS£y* 0--di»-»d «uecht, Schuhmacher, Rank. 
Kundmachungen 
der Marktgemeinde-Vorftehung Rankwell, 
viehanmeldung aus die Gemeindealpen. 
Alle jene Viehbesitzer, welche Heuer auf den Ge. 
memdealpen Wieslr-Vackenwald, untere Bäckenwaldalpt, 
yinterjoch und Aktenwald Neugerach sömmern wollen, 
müssen ihr Vieh rechtzeitig anmelden. 
^^""w^ng des Viehes hat beim Alpmeist« 
Lllfons Kbbrederis, Unterdorf, Rankweil zu geschehen und 
zwar für die Viehbesitzer von Rankweil und IReininaen 
bis 2. Februar ,9(8. Nach diesem Termin werden An« 
Meldungen auch von Auswärtigen angenommen. Im 
Falle einer Mehranmeldung, als zur Besetzung zulässig, 
entscheidet das Los. Oie gemachten Anmeldungen sind bin» 
dend und haftbar. 
. Bemerkt wird noch, -atz von solchen Parteien, welche 
mit den Sommerungskosten pro J9U noch im Rückstände 
sind, eine Anmeldung nicht angenommen wird. 
Mit Gemeinderatsbeschlutz wurden die viehsömme. 
rungskosten auf den Gemeindealpen für das Jahr 1915 
(exklusive Krankheitskosten) folgenderweise " ~ 
a) Aktenwald-Neugerach. 
festgesetzt: 
Für hiesige 
Für Aus». 
ür ein dreijähriges Kind 
25 L 
36 L 
ür ein zweijähriges Rind 
18 L 
26 L 
ür ein Kalb 
10 L 
I» X 
b) wiesle Gbere 
väckenwaldalpe. 
für ein dreijähriges Rind 
36 L 
50 X 
c) Untere väckenwaldalpe. 
für ein dreijähriges Rind 
36 L 50 L 
für ein Kalb 
18 L 
25 X 
d) Hinterjochalpe. 
für ein dreijähriges Rind 
33 L 
42 L 
sür ein zweijähriges Rind 
23 L 
30 L 
sür ein Kalb 
2.1 
14 L 
2S X 
Urarkt-G emeinde-vorstehung Rankweil, 
am 28.. Jänner 1915. 
ver Bürgermeister: I. w. Nachbaur. 
Kundmachungen der tAemeindevorftehung 
?^ ivasserzins fürs 2. Halbjahr 1914 ist fällig 
und beim Gemeindekassier ehestens einzuzahlen. Vie 
noch ausständigen Gemeindeumlagen wollen auch in näch» 
schon Osäili^E^^rl werden, indem der Termin längst 
und Prämienbeträge der Jnnerläu- 
der Brandschaden-Versicherungsanstalt sind bis Ende Jän« 
ü^rnm Lokalkommissär Herr Lorenz Gehrmann zu» 
verlässig zu entrichten. ’ 
Tisis, am 27. Jänner 1915. 
; Knton Leck, Vorsteher. 
ein neuer, eschener, beschlagener Haas 
Meä U9 e H""dichtttten sind zu verkaufen in SSfi».
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.