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Mehl, Vrst. l Im gleichen Sinne ist auch der Genuß von süßen
Durch behördliche Vorschriften wurde bereits I ^ ^? l^der ^orm, namentlich von Komzur
Pflicht gemacht, daß bei der Brotbereitung zur £ BJarrnelaoen, sowie von Honig angezeigt.
-Schonung der Vorräte an Brotgetreide (Weizen und I zweckmäßig, das Gbst rechtzeitig vor verder-Noggen)
das Mehl mit anderen Sorten (zum Beispiel ^ bewahre und entsprechender Verwertung
mit Gerstenmehl, Maismehl, Kartoffelprodukten) zu orren, Einmachen) zuzusühren.
mischen. Getränke
Nn der geringen Aenderung des Geschmackes r
nehme niemand Anstoß. . Wasser stillt den Durst am besten,- Milch ist
Auch im haushalte verwende man kein unge- as 'm^hafteste Getränk.
mischte Weizen- und Noggenmehl. I . Vltt den für geistige Getränke oft im Ueber-Vas
Vorurteil gegen dunkle Mehlsorten ist un- aufgewendeten Mitteln können besser notwenbegründet,
denn sie sind nahrhaft und bekömmlich, ^^e Nahrungsmittel angeschafft werden. Vie zur
Ganz besonders gehe man mit dem Brote Haus- SÄ1? geistiger Getränke erforderlichen Nohhälterisch
um- man schneide nicht mehr Brot ab ' .2? (Getreide, Kartoffel, Gbst usw.) können zweckals
gegessen wird. Auch Brot- und Semmelreste mäßiger zur Verwertung als Nahrungsmittel dienen,
können zur Bereitung nahrbafter und sättigender 7. . ^'^e und Tee erlangen erst durch den
Speisen (Brotsuppen, Knödel, Semmelschmarren, f r und Milch Nährwert. An Stelle
Semmelkoch usw.) verwendet werden. Man sehe überseeischen und daher nur in beschränkten
davon ab, des Wohlgeschmackes wegen nur frisches ^Len vorhandenen Genußmittel können besser
Brot zu genießen,- altes Brot ist nicht weniger I "der nahrhafte Milchsuppen, Mehlsuppen,
nahrhaft. Grütze usw., treten.
Gerste und Hafer, Hirse und Neisgrieß eignen geistige Getränke in jedem
sich für viele Mehl- und Milchspeisen und können schädlich, Kaffee und Tee zumindest überüaher
für gewohnte Nahrungsmittel Ersatz bieten. *
Dasselbe gilt insbesondere auch von Maisgrieß, der
zur polentabereitung besser geeignet ist, als Maismehl.
3m allgemeinen sehe man darauf, daß nicht
Aus Gerste hergestellte Graupen (Nollgerste), mehr gekocht werde, als gewöhnlich gegessen wird
Hafergrütze, haferflocken, Breie, Mehl- und Milch- und sei darauf bedacht, daß auch Neste und Absuppen
aller Art können nahrhafte Speisen ab- falle der Wiederverwertung zugeführt werden köngeben.
nen. Küchenabfälle eignen sich oft als viehfutter
yülsenstüchte. Durch schmackhaftes Zubereiten gemischter Kost'
«uch fe wW «°0h^ £toien, f»
T Verwendbarkeit zu sättigen- den einfachsten Speisen die Lßlust befriedigt werden
en und nahrhaften Speisen besondere Berücksichti- , Bei der Bereitung der Speisen spielt die rich-K
es Brennmateriales eine nicht unnansssetn.
I wesentliche Nolle.
Durch Nährwert und mannigfache verwendbar- r ?^ sparsamen Verwendung des Brennmateriakeit
bieten die Kartoffeln geeigneten und wohlfeilen ^^""dere der Kohle, kommt in der jetzigen
Ersatz für viele Nahrungsmittel. I ^** überhaupt eine erhöhte Bedeutung zu.
Um mit Kartoffeln haushälterisch umzugehen werden hier noch einige Winke
sollen sie in der Schale gekocht und erst dann gesckält I ^^ '^^ Ausnützung der Kohle beim Kochen
werden t sonst gehen viele Nahrungs toffe verloren, ^^en gegeben.
unseren Herden und Gefen wird meist
Gemüse. der zehnte, oft sogar nur der zwanzigste Teil
Wärme wirklich ausgenützt, die aus der Kohle
dem Holze gewonnen werden könnte.
warum? weil man unrichtig heizt.
für
und
nur
der
und ~ Gemüse sind wegen ihrer Eigenschaft,
Abwechslung und Wohlgeschmack in die Kost zu
bringen, leicht zu sättigen und andere Sebensmittel
zu ersparen besonders wichtig I Einige Grundsätze für die richtige Heizung:
Wer über unbebauten Grund oder zum Beispiel ,
über einen Ziergarten verfügt, baue Frühkartoffeln ^ ^^Elofen lege man nicht zu
Gemüse, Salat u. dgl. an Er kann ^el Kohle gleichzeitig em. Ie niedriger die brenhaushalt
und oft auch für andere wertvolle Bei- aSoenüM^ ^ Um ° ^^^^ ^'^ ^^ Heizmaterial
trage zu Mahlzeiten gewinnen. I x c
. Bei Beginn der Heizung muß die Heiztür (obere
Zucker, Gbst. I Tur) geschlossen und die Aschentür (unter dem Roste)
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werden Verteuerung von Fett begegnet s zu verlangsamen und so den Gfenkörper kräftig
zu durchwärmen. Da die Ofentüren nie ganz lüft-