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dicht schließen, strömt auch bei geschlossenen Türen
meist genügend Verbrennungsluft ein. Keinesfalls
sollte aber die untere Tür mehr als fingerbrett
geöffnet sein. < •
Bei eisernen Defen ist die hnztur nur beim
Nachlegen von Brennmaterial zu öffnen. Die Zuführung
der Verbrennungsluft ist durch verschieben
der Aschentür oder durch entsprechende Einstellung
des Schraubenverschlusses zu regeln, der auf dieser
Tür angebracht ist. , . !
Füllöfen sind bis zur Feuertür mit Heizmaterial
anzufüllen.
Mitbürger und Frauen!
An Euch alle richtet sich dieser Aufruf, damit
ihr Ture Pflicht gegen die Gesamtheit und damit
auch gegen Euch selbst erfüllt. ,
Man lebe nicht sorglos in den Tag hmem,
sondern jedermann stelle sich in den Dienst des
Gemeinwohls. Niemand glaube, daß es auf ihn
nicht ankommt. Nur viele Tropfen höhlen den
Stein! ~
Eure Väter, Brüder und Gatten stehen im Felde.
Sie setzen ihr Blut ein für unsern Sieg. Bringt
auch Ihr ein Gpfer für das Vaterland, für welches
unsere heldenmütigen Soldaten täglich so große Gpser
auf sich nehmen. ~ r
Jedermann wirke für die Sparsamkeit mit unseren
Lebensmittelvorräten und trachte, sich so der
großen Zeit würdig zu erweisen._______________
OOOOOQOOOOOQQOOOOO
Saalbai! feWrck
Samstag, den 20. Februar, abends halb 9 Uhr,
Sonntag, den 21. Febr., nur abends '/-9 Uhr
große Vorstellungen.
Programm:
1. Boxende 6ähne. Naturaufnahme.
2. Dellla. Drama in 4 Akten nach dem berühmten
Roman „Der Dämon im Weibe".
3. Die neuesten Ausnahmen vom Ariegsschauplah.
4. Lin ungeladener Gast. Lustspiel.
Preise der Plätze:
1 Matz und Galerie 80 Heller. 2. Platz 60 Heller.
3. Platz 40 Heller.
Um zahlreichen Besuch bittet Sans Arimmer.
I
Für nächste Zeit in Vorbereitung das Kriegs- |
drama:
Durch Puluerdumpf and Kuselregen |
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Kundmachungen der Gemeindevorstehung
Göfis.
Da bei der außerordentlichen Generalversammlung
des Gemeindeviehversicherungsvereines Göfis am 14. Febr.
1915 nicht genügend Mitglieder erschienen waren, so wird
dieselbe am Sonntag, den 2s. Februar nachmittags halb
3 Uhr im Gasthaus zum kreuz betreff Vereinsstatuten-Aenderung
abgehalten.
Es wird bemerkt, daß betreff Abänderung der Vereinsstatuten
2 Drittel der Vereinsmitglieder anwesend sem
Es wird daher ein möglichst vollzähliges Erscheinen
der Vereinsmitglieder erwartet.
Verpachtung.
Km Dienstag, den 23. Februar 1915 abends 8 Uhr
werden im Gasthaus zum „Lehrerhos" nachbezeichnete
Grundstücke auf 3 Jahre im Versteigerungswege an den
Meistbietenden in pacht gegeben und zwar:
die dem Franz Josef Bucher zugehörigen 5 Grundstücke
und der der Anna Maria Lampert gehörige Grasacker
auf Badiden. , . „
ferner wird von der Gemeinde der von der Firma
Ganahl gekaufte Iviesboden bei der Burgruine in 2
Abteilungen auf 1 Jahr in pacht gegeben.
Auszug
aus dem Gemeindesitzungsprotokoll vom l l. Februar 1915.
l. Vas Sitzungsprotokoll vom 23. Dezember 1914
wurde verlesen und als richtig versaßt anerkannt und
unterfertigt. ,
2. Dem nach Göfis zuständigen Thomas Schoch mit
Familie, wohnhaft in Einsiedeln, wurde eine Unterstützung
von 130 Franken zur Bezahlung des schuldigen Hauszinses
bewilligt. .
3 Der nach Göfis zuständigen Witwe Lampert mit
Familie wohnhaft in Napperswil wurde eine Unterstützung
von 90 Franken bewilligt. ,
4. Der Witwe Hummer wohnhaft m Arbon Schweiz
wurde eine Unterstützung von 30 Franken bewilligt.
5. Als Nechnungsrevisoren der Gemeinde- und Armenfondsrechnung
und allen Nebenrechnungen pro 1914
wurden die Gemeinderäte Johann Amann und Franz
Josef Schöch gewählt. , .
6. Der Weidegang auf dem Aueleplatz und Schieldned
ist in Zukunft bei Strafe verboten.
7. Der Voranschlag betreff Gemeindeumlagen für das
Sahr 1915 soll für Gemeindebürger wie letztes Sahr
mit 10 Steuern, das sind von 100 krönen vermögen
40 Heller, verumlagt werden.
Die e Beschlüsse werden mit dem Bemerken verlautbart,
daß allfällige Beschwerden dagegen innerhalb 14
Tagen an den hohen Landesausschuß zu richten sind.
Göfis, am 18. Februar 1915.
Matth. Lampert, Vorsteher.
Ein junger, starker Bursche
wird als Flwchneilehrlmg ausgenommen bei Mich. Zehenter,
Flaschner, Rankweil.
Lin 16—17 jähriger Bursche,
der auch melken kann, stndet Sielte bei Jakob Häsele, Müller Sulz.