4
Freiwillige Feuerwehr Altenstadt.
Dieselbe hält Sonntag, den 16. Jänner 1916, halb
y Uhr früh einen
Iahrtag
mit einem Amte and 4 hl. Messen für alle lebenden und
verstorbenen, aktiven, unterstützenden, sowie Ehrenmitglieder
ab. Sammeln der Mitglieder um 8¼ Uhr im vereinslokal.
Ferners findet am selben Tage, nachmittags punkt
halb 4 Uhr die diesjährige
Generalversammlung
im Gasthaus zum „Kreuz" statt mit folgender
Tagesordnung:
1. Eröffnung der Versammlung durch den Dbmann.
2. Namensaufruf der Mitglieder.
3. Verlesung der Protokolle seit der letzten Generalversammlung.
4. Berichte über ein- und ausgetretene Mitglieder, sowie
über die Vereinstätigkeiten im Jahre 1915.
5. Kassaausweis und Bericht der Revisoren.
6. Freie Anträge.
3u dieser Versammlung werden die löbl. Gemeindevertretung,
sowie Freunde und Gönner des Vereins höflichst
eingeladen.
Altenstadt, am 11. Jänner 1916.
Vas Kommando.
Danksagung.
Für die in so großem Matze bezeigte, innige Teilnahme
anlählich der Ablebens meiner innigstgeliebten,
unvergetzlichen Gattin, der ehrsamen Frau
Filomena Kneißl,
k. k. Amtsdienersgattln,
sowie für die überaus zahlreiche, ehrende Beteiligung am
Leichenbegängnis spreche ich allen verwandten und Bekannten,
besonders dem hochw. Herrn Pfarrer Josef Hartmann
für das. Abholen der Leiche, dem Lehrkörper mit
der Schuljugend den tiefgefühltesten Dank aus.
Altenstadt, am 12. Jänner 1916.
Der trauernde Gatte:
Aloir Kneift!, K. k. Amtsdiener i. p.
Dr. Batliner, Feldkirch
Stadtarzt
ist vom felde zurückgekehrt und Kat die ärztliche
Praxis wieder ausgenommen. 1—1
I 31. 6346/1
Aundmachung.
Vie k. u. k. Kriegsmarine hat für Invalide des eig.
Mannschaftsstandes, sowie für Witwen und lvaisen nach
im gegenwärtigen Kriege gefallenen, eigenen Mannschaftspersonen
einen Unterstützungssond gegründet.
Anspruchsberechtigt sind nur Invalide, Ivitwen und
lvaisen aus dem gegenwärtigen Kriege. Ausnahmsweise
können andere Angehörige von gefallenen (vermitzten,'
Kriegsgefangenen) Mannschaftspersonen auch, jedoch nur
mit einmaligen Unterstützungen bedacht werden, während
Unterstützungen an Invalide, Ivitwen und lvaisen je nach
den Mitteln des Fonds auch dauernd zuerkannt werden.
Vie betreffenden Gesuche sind mit Armutszeugnis und
Familienauskunftsbogen, bei Witwen und lvaisen und Angehörigen
nach Gefallenen auch mit' Totenschein belegt,
im Wege Ler zuständigen militärischen Evidenzbehörde
an das K. u, k. Kriegsministerium, Marinesektion, Wien
III, einzusenden.
Je nach der Würdigkeit des Petenten werden als
dauernde Unterstützung von 60 bis 360 Kronen, als einmalige
Unterstützung Beträge bis zu 200 Kronen zuerkannt.
Ueber begründete Bitte kann an Stelle der dauernden
Unterstützung eine einmalige Abfertigung im Betrage der
doppelten jährlichen Unterstützung gewährt werden.
ver Fortbestand der Anspruchsberechtigung auf den
Bezug der gewährten Unterstützung ist — wenn nicht andere
Weisungen ergehen — jedes dritte Jahr erneuert
nachzuweisen.
Feldkirch, am 27. Dezember 1915.
Der k. k. Statthaltereirat und Leiter der k. k. Bezirks-Hauptmannschaft:
Tarnet.
Staatslose
sind zu haben im
Gasthof zum „Schützen“, Rankwell.
Ziehung 10. Februar.
Gin Stier zum schlachten
ist zu verkaufen in H.-Nr. 83 in Nankweil, Oberdorf.
$ Treiberschweine i-i
hat zu verkaufen Witwe Lampert Nr. 24, Gösis, Unterdorf
Gin Rind,
welches Ende Jänner die Tragzeit beendet, verkauft Al.
Schöch, Göfis-Hofen Nr. 123. 1—1
Lin hochträchtiges Rind
ist zu verkaufen in H.-Nr. 10, Tosters-Hub.
Herausgeber; Die Marktgemeinde Rankweil. — Schriftleitung und Druck von Ludwig SauSgruber in-Feldkirch.