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Full text: Gemeindeblatt Rankweil 1916 (1916)

A 487/15—8 
Freiwillige gerichtliche ti'egenlchakk- 
Feilbietung: 
Dom k. k. Bezirksgerichte Feldkirch werden auf An­ 
suchen der Lrben nach Maria Anna Rheinberger geb. 
Gederle in Gisingen die nachoerzeichneten Liegenschaften 
unter Festsetzung der beigefügten Ausrusspreise und zwar: 
1. Gp. 3559, Acker in Grox mit 11 Ar 87 (Quadrat­ 
meter in E.-Zl. 818 Altenstadt um 1000 Kronen. 
2. Gp. 5649 Wiese Paspels mit 27 Ar 50 (Quadrat­ 
meter in E.-Zl. 1259 Rankweil um 1000 Kronen 
öffentlich feilgeboten. 
Vie Versteigerung findet am 3. Jänner 1916 um 11 
Uhr vormittags im Gasthaus zum „Stern" in Gisingen 
statt.Anbote unter dem Ausrufspreise werden nicht an­ 
genommen. 
Den auf das Gut versicherten Gläubigern bleiben 
ihre Pfandrechte ohne Rücksicht aus den Verkaufspreis 
vorbehalten. 
K. K. Bezirksgericht Feldkirch, Abt. IV., 
am 28. Dezember 1915. 
Zelzer. 
Kundmachungen der Gemeindevorstehung 
Weiler. 
Vie Verführung der bei der Treietbrücke lagernden 
Straßenerde auf dem rechtseitigen Ratzbachdamm nach An­ 
weisung der Gemeindevorstehung wird im Gssertwege ver­ 
geben. Vie Offerte, welche den Uebernahmspreis in einer 
Gesamtsumme zu enthalten haben, sind bis 2. Jänner 
1916 einzubringen. 
Weiler, am 28. Dezember 1915. 
I. G. Seyfried, Vorsteher. 
Kundmachungen der Gemeindevorstehung 
Klaus. 
Kommenden Mittwoch, den 5. Jänner 1916, abends 
8 Uhr wird im Gasthaus zur „Post" nachverzeichnetes 
Holz öffentlich versteigert: 
Nr. Grt Taxe L 
150 1 Partie Durchforstholz aus Tschütsch 10 
151 1 Partie vurchforstholz alldort 8 
152 1 Partie vurchforstholz alldort . 9 
153 21 Stämme im Vogelherd 109 
154 27 Stämme auf Verns u. vernstobel 38 
155 23 Stämme auf GrsanRen, an der neuen 
Weglinie bis Weiler Grenze 21 
156 18 Stämme auf Tüfelskeller 8 
157 1 Stamm alldort unten a. d. Fraxner Grenze 25 
Anschließend wird das Fällen, Zufuhren und Zurich­ 
ten der Bedarfsholzes für den hochw. Herrn Pfarrer im 
Absteigerungswege vergeben. 
Ferner gelangen die Holzablagerungsplätze zur Ver­ 
steigerung. 
Vie Zuchtstierhaltungskosten pro 1914—15, sowie die 
zweite Hälfte Wasserzins pro 1915 sind innerhalb 14 
Tagen in der Gemeindekanzlei einzuzahlen. Nachher er­ 
folgt der Einzug auf Kosten der Parteien. 
Klaus, am 29. Dezember 1915. 
Läng le, Vorsteher. 
N. 500/620 res. 
Kundmachung. 
Mit dem Ablaufe der Abkalbezeit wird die Milch­ 
produktion sich ergiebiger gestalten, so daß der unter dem 
18. Dezember 1915 für den politischen Bezirk Feldkirch 
festgesetzte Höchstpreis für Butter nicht mehr gerechtfertigt 
erscheint, vom 6. Jänner 1916 (einschließlich) wird somit 
der Höchstpreis für 
Tischbutter wieder 5 Kronen 20 Heller, 
Kochbutter 5 Kronen, für 
Butterschmalz 6 Kronen 
betragen und werden zur Anzeige gelangte Ueberschrei- 
tungen dieses Preises unnachsichtlich geahndet werden, 
Für aus fremden Reichen eingeführte Butter wird ein 
Höchstpreis nicht festgesetzt. 
Wer in preistreiberischer Absicht unentbehrliche Be­ 
darfsgegenstände also auch Milch oder Molkereiprodukte 
aufkaust oder deren Erzeugung oder handel einschränkt, 
kann vom Gerichte mit strengem Arreste von einem 
Monate bis zu einem Jahr nebst einer Geldstrafe bis 
zu 20.000 Kronen bestraft werden. 
Feldkirch, am 25. Dezember 1915. 
Der k. k. Statthaltereirat und Leiter der Lezirks- 
hauptmannschaft: 
Cornet. 
I Sl. 6232/1 
Kundmachung 
betreff pferdeklassifikation. 
Infolge Erlasses der k. k. Statthalterei wird im 
Nachhange zum an die Gemeinden hinausgegebenen De­ 
krete der k. k. Statthalterei vom 11. Dezember 1915, 
XI. N. 2814/1 Folgendes zur Varnachachtung bekannt 
gegeben: 
Nachdem die Klassifikatton nicht unmittelbar nach er­ 
folgter Anzeige stattsinden Kann, sind alle bei einem 
nach der Anzeige erfolgenden vesitzwechsel beteiligten per- 
fönen, also sowohl Verkäufer als auch Käufer, bezw. 
Uebergeber und Uebernehmer im Sinne der gesetzlichen 
Bestimmungen verpflichtet, auch alle nach erfolgter An­ 
zeige eintretenden Veränderungen in ihrem Besitzstände 
bis zum Tage der Klassifikation dem Gemeindevorsteher 
schriftlich oder mündlich anzuzeigen. 
Feldkirch, am 18. Dezember 1915. 
Der k. k. Statthaltereirat und Letter der k. k. Bezirks­ 
hauptmannschaft: 
Tornet. 
Kundmachungen der Gemeiude-Borstehung 
Viktorsberg. 
Jene Gemeindebürger, welche für den Sommer 1915 
ihr Galtvieh auf den Gemeindealpen Tschuggen und All­ 
mein zu sömmern beabsichttgen, haben die diesbezüg­ 
lichen Anmeldungen nach Anzahl und Gattung der Stücke 
bis 9. Jänner 1916 bei den Alpmeistern zu erstatten. 
Vie Anmeldungen find bindend und haftbar. 
Viktorsberg, am 29. Dezember 1915. 
Blum, Vorsteher. 
Ein Hegel zum schlachten 
ist zu verkaufen in Nr. 184, Gäfi«, pfitz.
	        
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