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Full text : Gemeindeblatt Rankweil 1916 (1916)

sehr lieb, wenn alle ihr Geld an dem Tage abholen
würden. Während der Zeit der Losenziehüng, halb 4
bis 5 Uhr nachmittags, soll man nicht kommen, sondern
vorher, auch schon mittags oder abends von 5 Uhr an.

*

Km Dienstag, den 30. Ulai, abends um 8 Uhr werden
 an Grt und Stelle die Verpachtungen:

a/ das Unwesen des Josef Stüdler in Muntlix und
. b) der Boden der Geschwister Mathis Ur. 25 in
Muntlix im Versteigerungswege zur Vergebung kommen.

Pachtliebhaber werden hiezu eingeladen.

*

Für das am 17. April 1916 gelieferte Schlachtvieh
ist das Geld auch' hieher gelangt. Die Lieferanten werden
ersucht, ihre Betreffnisse am Sonntag, den 28. Mai in
meinem Wohnhause erheben zu wollen und ist mir lieber,
gleich an dem Tage als erst nachher.

Wegen der Versorgung des Alppersonales mit Mehl
und Brot sollte an die Kriegs-Getreide-Verkehrsanstalt
ein Ausweis des Bedarfes, spätestens am 29. Mai eingesendet
 werden. Die Versorgung soll von jener Gemeinde
ausgehen, in der die bezügliche Alpe liegt. Also sollen die
Alpmeister sogleich am 28. Mai ihren Bedarf bei der Gemeinde,
 wo die Alpe liegt, anmelden, sonst kann man an
die Alpen keine waren abgeben, weil die Gemeinden keine
bekommen. Die Meldung hat zu enthalten, die Alpe, die
Zahl der Personen und aus welcher Gemeinde diese
kommen.

Nochmalige Aufforderung betreffend holzentrinden.

Zufolge austretender Borkenkäfergefahr wird nochmals
 strengstens aufgefordert, von der Gemeinde gekauftes
 Umwurf-, Windwurf- oder Schneebruchholz, sowie
auch an Waldwegen herumliegendes, noch in der Binde
befindliches Holz sofort, längstens aber bis in 8 Tagen
zu entrinden und wo sich der Borkenkäfer schon befindet,
ist die Binde sorgfältig zu sammeln und zu verbrennen.
Andernfalls wird strenge nach dem Forstgesetze gehandelt.
Dasselbe gilt auch für privatwaldbefitzer.

Zwischenwasser, am 25. Mai 1916.

Welte, Vorsteher.

Kundmachungen der Gemeindevorstehung

Testers.

Am Montag, den 29. Mai, abends 9 Uhr wird der
zweimähdige Grasnutzen „Straßenpörter" im Gasthaufe
zum „Löwen" gegen Barzahlung verpachtet.

Gleichzeitig wird das Stechen von 30.000 Turben im
Absteigerungswege

vergeben.*

Am Freitags den 2. Juni werden mehrere Partien
Beste im Walde verkauft. Zusammenkunft beim Bildstöckle
 „Burgwald" um 8 Uhr morgens.

Tasters, am 25. Mai 1916.

_____________________________ R. Geiger, Vorsteher.

Tine noch bereits neue

Pelerine

(Kragen) ist in einem Hause in Göfis liegen geblieben.
Der heutige Besitzer wolle sich im Gasthaus zur „Linde"
melden.

Kundmachungen der Gemeindevorstehung

RSthis.

Das Beerensammeln in den Gemeindewaldnngen
 von Böthis ist für Auswärtige, das
heißt, für Parteien, welche nicht in Böthis wohnen, bei
10 Kronen Strafe verboten.

Bei dieser Gelegenheit wird neuerdings auf die große
Gefahr von Waldbränden bei trockenem Wetter hingewiesen.
 Namentlich ist bei Anmachung von Feuer und dem
Gebrauch feuergefährlicher Gegenstände mit größter Vorsicht
 vorzugehen. Das Wegwerfen ungelöschter Zündhölzchen,
 brennender Zigarrenstumpen, das Ausklopfen
von pfeifen kann leicht zu einem Waldbrande führen.

wenn aus Vernachlässigung solcher Vorsicht Brandschäden
 entstehen, hat der Schuldtragende nicht nur vollen
Schadenersatz zu leisten, sondern überdies auch Geld- oder
Arreststrafe zu gewärtigen. Jedermann, dem an der Erhaltung
 und Sicherheit unseres Waldes gelegen ist, wolle
den Vorschriften Zuwiderhandelnde zur Anzeige bringen.

Böthis, am 25. Mai 1916.

Breuß, Vorsteher.

Danksagung.

Für die vielen Beweise liebevoller Teilnahme anläßlich
der Grabkreuzsetzung und des Sterbegottesdienstes für unsern
lieben, am 1. August 1915 in russischer Gefangenschaft
gestorbenen Gatten, Sohn, Paten, Schwager und Onkel,

Albert Morscher,

im 2. Landstuvm-Inf-Reg, 5. Romx.,

sprechen wir allen Verwandten, Nachbarn nnd Freunden
den innigsten Dank aus; besonders dem löbl. Musikverein
der k. k. Staatsbahn, sämtlichen Kollegen der Staatsbahn,
sowie auch den hier weilenden Kriegskameraden und dem
löbl. Veteranenverein. Auch danken wir dem ganzen Lehrkörper
 mit der lieben Schuljugend, sowie allen und jedem,
die zur Verschönerung beigetragen haben, mit der Bitte,
des teuren, allzufrüh Verstorbenen auch fernerhin zu gedenken.


Göfis, am 23. Mai 1916.

Die tieftrauernde Gattin:

Rosina Morscher,

sowie im Namen aller Verwandten.

2 schöne Treiberschweine

verkauft Gabriel, H.-Nr. 211, Göfis, Gberdorf.

Lin schönes Treiberschwein

Heß), 84 Zentimeter dick, ist zu verkaufen in H.-Nr. 115
in Klaus.

2 Treiberschweine

sind zu verkaufen in H.-Nr. 1 in Tosters-Hub.
            
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