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Full text : Gemeindeblatt Rankweil 1916 (1916)

1. Beilage zum Gemeindeblatt für Rankweil Nr. 25

vom Samstag, den V- Juni M6.

fondsrechnungen füt die Schulgemeinde Altenstadt und
dem Schulsprengel Levis, nachträglich neu aufgestellt und

berichtiget werden, wird abgewiesen.

Sollte über allenfalls zu ergreifenden Rekurs diesem
Begehren Folge gegeben werden, so haben in Bezug diesem
präliminare, beziehungsweise Rechnungen, die gleichen

Steuersätze und Bestimmungen in Anwendung zu kommen
und zu gelten, als wie bezüglich deren Präliminare für

das Jahr 1916 bestimmt worden ist.

Als Gemeindesteuer muß von sämtlichen Steuer?
pflichtigen für das Jahr 1916, zu der vorgeschriebenen
zuschlägsfähigen Gebäudesteuer aller Art 130 Prozent,
von Furtenbach. I zu allen anderen direkten zuschlagsfähigen Staatssteuern

2. Sonst abwesend: Alois Müller, Gemeinderat; 200 Prozent als diesbezügliche Umlage, entrichtet werden.
Köchle Alois, Gemeinderat; Alois Allgäuer, Gemeindeaus- Als Schulsteuer müssen für die Gemeinde Altenstadt zu
schuß und Iulius Scheidbach, Gemeindeausschuß. allen vorgeschriebenen zuschlagsfähigen staatlichen Steuern

Vie hiefür einberufenen Ersatzmänner Frz. Joses Eß, I 93 Prozent, hingegen für den Schulsprengel Levis 40 pro-Markus
 Weber und Joh. Georg Sertschler sind nichl er- I zent als Zuschläge von den zutreffenden Steuerpflichtigen
schienen - I entrichtet werden. *

' Tagesordnung: hinsichtlich der vermögenssteuerpflichtigen haben fol-1.
 Verlesung und Genehmigung der Protokolle v. 18. | ,genbe B^timmungen ju gelten:
Mai und 27. Mai 1916. Dieselben wurden vorgelesen und u) Vie Erfordernisse der ab^sonderten Schulsteuer-I

 betreffnisse sollen sowohl für die Schulgemeinde Altenstadt,
genepmigr Uebernahme der Viehschlachtung al- wie auch dem Schulsprengel Levis in getrennter wetze

2. veraiung wegen ^eve / vollständig durch die Vermögenssteuer berichtiget werden,

b) Für sämtliche vermögenssteuerpflichtige, welche
in dem Bezirke der Schulgemeinde Altenstadt wohnen, oder
dorten Realitäten gelegen haben, wird sowohl deren geerwachsene

 Gemeindeschuldigkett,
Selbstkostenpreise in I als wie dessen schuldiges Erfordernis an Schulsteuer, ent?

I sprechend zu den vorgeschriebenen zuschlagsfähigen staat«
der Gemeinde Alten- I lichen Steuern, zusammen und gegenüber in eine gemeinsame

 Rechnung gestellt, deren Steuerpflichtige müssen zu
beim Landeskultur- I Gunsten dieser Rechnung von dem durch den Steuerrat

festgesetzten Vermögensstand ab je 100 Kronen vermögen
43 Heller an Vermögenssteuer entrichten, hingegen der

Kundmachnngen der Gemeindevorstehung

Altenstadt.

Protokoll

ausgenommen auf Grund der am 8. Juni 1-916 unter dem
Vorsitze des Josef Rheinberger, Vorsteher und in Anwesenheit
 von 21 Ausschußmitgliedern abgehaltenen Gemeindeausschuß-Sitzung.
 Abwesend waren und zwar:

1. Im Kriege befinden sich Josef Ehrne, Josef Frick,
Joses Stieger, Joses Scherrer, Michael Löckle und Albert

in eigener Regie der Gemeinde. ,

Die Gemeinde beschließt, die Viehschlachtung m eigener
 Regie zu übernehmen und erklärt, das Vieh zum
festgesetzten Schätzungswerte unter Zuschlag der Regie- „ i :
kosten zu übernehmen, dasselbe in eigener Regie durch ! samte diesbezügliche

Lohnmetzger auszuschroten und zum ^-'^^ ' - " ^ """

der Gemeinde abzugeben.

3. Beratung wegen Versorgung
stadt mit Butter und Fettwaren.

Diesbezüglich wird beschlossen,
rat in Bregenz 6000 Kilogramm Lutter, von welcher a

stellen ^Viese^Leftellung wi^ im vollen Umfang aufrecht ! verbleibende Abgang dieser Rechnung mutz M berm

erhallen wenn der Einkaufspreis für ausländische Butter verpflichteten, mittelst Zuschläge (beiläuftgM Prozent)
oder Sckweinefett 10 Kronen für das Kilo nicht übersteigt. ! zu den vorgeschriebenen, zuschlägsfähigen, gütlichen

Bei einem Preis von 10—12 Kronen wird die Le- i Steuern aller Gattungen, nach gleicher hohe und entspre»

Kiloaramm eingeschränkt. I chend dem Erfordernis berichtiget werden.
Uebersteig^ 12 Kronen für das Kilo, wird - e) Durch die vermögenssteuerpflichtigen, deren wer^

die Bestellung auf 4000 Kilogramm eingeschränkt. I und Realitäten als dem Schulsprengel Levis.^^ehong

Mik- m Men ,-mUkn S-ft-N°ns-a -n den Land--. A1b.-^SE-mdch«--^ch^^ -chm

" ^^ d-- Moritz Schutzmann, Waldau,Ich-. di-!-- SI-a-.-r'-a-M-. !°°chl

“m Dem Le nannten wurde bet Lrundgchalt von jährlich I an v-rmSg-u-It-u-r als wie -ach »m oieeklen 2alchiägea,

1000 Kronen auf 1200 Kronen erhöht. Ferners wurde die ! auf gemeinsame Rechnung und zu Gunsten dem schuldigen
Marückungsfrht oon5 aas S Sahre h«°b«eM. S.tt-ffni- an G°m. u»-. sam.e SchMeu» -°¾° »

5 vlandrücktritt für Gebhard Schächle, Witwe m ungen nach den Bestimmungen laut Absatz b durch die
Rosels Der Pfandrücktritt für G Prozent Zinsen ab 1600 I bezüglichen Steuerpflichtigen der Schulgemeinde stltenftabt

Kronen und 1000 Kronen, sowie bezüglich des 2. Grund- zu entrichten sind, dann betrefftud der vermogensstewerkörper
 in L-3l. 368, Gdb. Rosels, wird bewilligt. leistung für das Erfordernis derSchulsteuer.nach Absatz
^6 Verhandlung über die Voranschläge der Gemeinde ! o, welches durch deren Steuerpflichtige ^m Schulsprengel
und deren AMatten vro 1916. Levis berichtiget werden mutz, ist m Bezug von Kapi?

Der Voranschlag der Gemeinde weist einen Abgang I talien, Wertpapieren und ^u"^ur, dtt regelmäßige
von ^2? Kronem hiezu wurde' vom Referent des Fi- | Wohnsitz, bei Uebersiedlung autz^

stadt, der früher gewesene, letzte, dauernde Lvoynptz oer
Steuerpflichtigen, hingegen betreffend Realitäten dessen

von 67427 Kronen, hiezu würde' vom Referent des Finanzausschusses

 folgender Antrag gestellt:

Das von Seite mehrerer Steuerträger von Levis ge­3

 bas ^ für bas Jaljr Zugehörigkeit, entweder innerhalb der Schulgemmn^K-'rn'
 Z V- ■ l x___CJoil nronM Tont« nrtoa»« mnfeneiieni.
stellte Begehren, ^s 1..-,,. . ,
1915 in Bezug der Gemeinderechnung, sowie der Schultenstadt

 oder dem Schulsprengel Levis gelegen, a-geb y».
            
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