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Full text: Gemeindeblatt Rankweil 1916 (1916)

ö 
e) Sofern dem unter Absatz 6 bestimmten gemischten 
Steuersystem für die vermögenssteuerpflichtigen der Schul­ 
gemeinde Altenstadt die behördliche Genehmigung zur Aus« 
suhrung mcht erteilt, werden sollte, so soll durch deren 
Steuerpflichtige 6w Schulsteuer durch die Vermögenssteuer 
berichtiget, hingegen das Betreffnis an Gemeindesteuer 
denselben nach den bestimmten Sätzen und in gleicher 
Weise als wie den Gemeindegenossen zu bezahlen vorge- 
schneben werden. 3 
Vieser Antrag wurde mit allen gegen 7 Stimmen ae- 
neymrgt. 3 
Die.^rage wegen Amortisation der Schulhausbau­ 
schuld wird spateren Beschlüssen vorbehalten. 
Ferners wurden für die Kultusgemeinde Altenstadt 25 
Prozent, für die Kultusgemeinde Gisingen 35 Prozent von 
oen zuschlagsfahrgen Steuern einzuheben bewilligt 
Ferners wurden für Levis 6 Prozent, für Altenstadt 
Prozent und für Nofels 10 Prozent Grtsumlage einzü- 
heben bewilligt Sowohl bei Kultus- als Grtsumlage wird 
den vermogenssteuerpflichtigen diese Steuer nach der ver- 
mogenssteuerbasis aufgerechnet. 
Diese Beschlüsse werden mit dem Bemerken zur all­ 
gemeinen Kenntnis gebracht, daß Berufungen dagegen 
J“1. den Vorarlberger Landes ausschuß 
Hieramts eingebracht werden können. 
* 
»-.,-^^n-?^kerungen für Heer und Gemeinde eine I 
JÄ Maufnatyne und Regelung bedarf, werden die 
' AAHalter ZU einer Besprechung auf Sonntag, den 
18. Juni 1916, nachmittags 4 Uhr, bei günstigem heu- 
^^^5. "" abends.8 Uhr ins Gasthaus zum „Engel" 
in Gisingen zu erscheinen höflichst eingeladen U 
Fleischabgabe. 
¢,, 2"^dem die Gemeinde mit dem ihr zugewiesenem 
Schlachtvieh ihr Auskommen nicht findet, darf außerhalb 
mehr verabfolgt werden 
und wird ab Montag, den 19. Juni nunmehr gegen vor- 
wezsung der Brotkarten der Gemeinde Altenstadt und zwar 
Don 6 bi- 9 Uhr vormittags, an 
E^ms'agen und Vortagen von Feiertagen von 6 Uhr früh 
bis 8 Uhr abends, an den übrigen Wochentagen mit Aus- 
Ä? "0",D'.^ag und Freitag, wo überhaupt kein 
Fleisch verabreicht werden darf, von 6 Uhr früh bis 10 
Uhr vormittags ausgeschrotet. ' 
* 
Maisfuttermehl. 
ist erhältlich und kommt das Kilogramm auf 60 bis 61 
bestettungen werden innerhalb 8 Tagen von den 
zustehenden Grtsvorstehern und in der Gemeindekanzlei 
entgegengenommen. a 
* 
Das vom Landeskulturrat anher gelangte Verzeichnis 
“^ das von der Militärdienstleistung enthobene und nicht 
enthobene Alppersonal für Vorarlberg liegt in der Ge- 
memdekanzlei öffentlich auf und können von den Interes­ 
senten eingesehen werden. - v I 
Altenstadt, am 14. Juni 1916. I 
Rheinberger, Vorsteher. I 
€in lcdöner mutterrebwein 
I Kundmachungen der Gemeindevorstehung 
Zwischenwaffer. 
X' «^.?k^ ^ür die gemeinsam versteigerten Losen, (für 
n-nÄ"kV" ^kft esabwglich dem Stockgelde 59 Kw- 
^ ^? ^^^r und für die kleinen Lose 60 Kronen 30 fiel« 
ler) kommt am kommenden Sonntag, den 18. Juni 
1916 an die Bezugsberechtigten zur Verteilung und zwar- 
Zur vafins findet die Auszahlung am Vormittage 
,-« ^°up'g°tt.-d«„« im MW< 
o !"r Muntlix und Wannen abends von Vs 7 bis 
Saals- ^°E"ds im Gasthause zum „Engel" in Muntlix im 
& ^rÄi? ^1 Einwohner anderer Parzellen von Z 
vis halb 6 Uhr nachmittags in der Gemeindekanzlei 
^ene Parteien, welche an die Gemeinde Zahlungen 
zollen oder müssen, sollen den Luchauszug pro 
1915 mitbnngen, damit die Verbuchung darin erfolgen 
I ^N ^'/^^ Unlasse können auch die Unterhaltsbei- 
I ^?6e für den ganzen Monat Juni erhoben werden und 
I wird dies ersucht, damit Abrechnung gemacht werden kann. 
.'^er ^ Erund- und Hausklassensteuer noch 
I "'^ wenigstens die Hälfte bezahlt hat, soll gleichzeitig 
auch diese einzahlen und deshalb das Steuerbüchlein mit- 
I dringen. Ls kann gleich auch diese ganze Steuer bezahlt 
। weroen. 1 
^^M^Mmch bemerkt, daß die neuen Zucker- 
I Een für die Zeit vom 11. Juni bis 8. Juli 1916 herab­ 
gelangt sind, welche bis längstens Dienstag, den 20. Juni 
^ben smd und auch anläßlich der Losengeldausfol- 
gung ausgesolgt werden. 
* 
! M^?'^-^""üb"lleferung und -Abgabe findet nächste 
Woche wieder am Montag, den 19. Juni, nachmittags, 
* 
Da die Brot- und Mehlbezugsbücher zu spät ein- 
angten, mußte ich für zwei Wochen Karten hinausgeben. 
Vie neuen Srotbücher werden nun nächste Woche 
angefertigt werden müssen. Um diese richtig machen zu 
?i« Vr ^ "End'g, daß am Sonntag, bis Dienstag 
^0- ^U"l), eine jede Veränderung im Stande 
6^^£^ l.eden Hausstand angemeldet werde, 
^E"U sonst kann ich Nicht wissen, ob sich derselbe ver­ 
ändert hat. Ls muß aber sowohl die Herabminderung als 
die Vermehrung angemeldet werden. Seim Abholen der 
M" ^eZugsbucher kann eine Richtigstellung nicht er- 
Ich ersuch^ bei Mir sofort anmelden ZU wollen, wer 
zur Heuarbeit Hilfe notwendig hat, dann werde ich beim 
k u. k. Ltappenkommando darum ansuchen, vor ich 
aber um Arbeiter eingeben kann, muß ich wissen wer 
ÄÄ^ man kann nicht alle Tage Gesuche 
um Arbeiter eingeben. L§ wolle aber ohne Verzug an« 
s gemeldet werden. " 
Zwischenwasser, am 13. Juni 1916. 
_ __________________________Dell«, Vorsteher. 
Ein M Wochen trächtiges Schwein 
ist zu verkaufen in Hs.-Nr. 400 in Rankweil, Unterdorf. 
2 schöne, 3 Wochen alte Alegen 
sind zu verkaufen in Hs.-Nr. 88 in Levis, Reichsstraße.
	        
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