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Verkehr mit Kartoffeln.
Die Kriegsgetreide-verkehrsanstalt, Zweigstelle Bre
genz, hat den Perband landwirtschaftlicher Genossenschaften
in Vorarlberg mit dem kommissionsweisen Einkauf von
Kartoffeln im ganzen Lande und der Üeberweisung der
gekauften und von auswärts zugeschobenen Kartoffeln
an die Gemeinden betraut. In der Annahme, daß es in
Anbetracht, der günstigen Ernte wiele Anbauer im Lande
geben wird, die Ueberschuß an Kartoffel haben und
diesen Ueberschuß durch Verkauf der unversorgten Be
völkerung freiwillig zur Verfügung stellen werden, er
hofft die Kriegsgetreide-Verkehrsanstalt, Zweigstelle Bre
genz, daß recht ausgiebige Kartoffelmengen zum Kaufe
angeboten werden.
Es kann auch der Fall eintreten, daß nach erfolgter
Ernteaufnahme bei Kartoffeln ein Ausgleich zwischen
Ueberschuß und Bedarf behördlich angeordnet wird. In
diesem Lalle wird dem Anbauer eine vorausgehende frei
willige Abgabe durch verkauf an die Kriegsgetreide-Ver
kehrsanstall, Zweigstelle Bregenz, bezw. an deren Kom
missionär in die behördlich verfügte Ablieferungsmenge
eingerechnet.
Damit nun den Anbauern der verkauf und die Ab
lieferung ihres Ueberschusses erleichtert werde, beabsich
tigt der" Verband landwirtschaftlicher Genossenschaften in
jeder Gemeinde eine Einkaufsstelle zu errichten und wo
möglich die Üaiffeisenkassen als Subkommissionäre mit
der Führung dieser Stelle zu betrauen. Diesen Subkom
missionären wird für ihre Mühewaltung eine Vergü
tung zugesichert.
Der ganze Ausgleich zwischen Bedarf und Ueberschuß
an Kartoffeln wird durch diese (Gemeinde)-Einkaufsstelle
(Raisseisenküssa) leicht bewerkstelligt werden können. Der
Knbauer meldet bei dieser seinen überschüssigen Vorrat
an, die Linkaussstelle beschaut und übernimmt die Ware,
zahlt sie bar an die Verkäufer und übergibt sie nach Wei
sung der Zweigstelle der Kriegsgetreide-Verkehrsanstalt an
die Gemeinde, bezw. an andere Approvisionierungsstellen.
Die Verrechnung mit dem Empfänger der Ware vollzieht
der Genossenschaftsverband. Der gleiche Vorgang wird
bei einer allfällig behördlich verftigten Abstellung ein
gehalten.
Bemerkt wird, daß eine zwangsweise Abnahme von
Kartoffeln-nm Lande nicht zu befürchten ist oder wenig
stens nicht in dem Ausmaße'platzgreifen wird, daß damit
die kleineren und mittleren Anbauer schwer betroffen wer
den oder daß ihnen nicht die ausreichenden Mengen für
den eigenen Bedarf gesichert bleiben.
Als Subkommissionäre wurden für die Gemeinden
bestellt:
Rankweil: Vorstandsmitglied I. 3. häusle.
Altenstadt: Zahlmeister F. Rheinberger.
Klaus: Zahlmeister Josef. Zeh.
Weiler: Zahlmeister I. G. Seyfried.
Röthis: Dbmann Ludwig Breuß.
Sulz: Zahlmeister Josef Bauer.
Zwifchenwasser: Zahlmeister Julius Bachmann.
Tisis-Tosters: Joh. Gsteu, Lehrer i. P.
-Bregenz, am 3. September 1917.
verband landwirtschaftl. Genossenschaften in Vorarlberg
eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftung.
E. Luger, Anwalt.
r Schafe
sind zu verkaufen in Göfis Nr. 113.
Kundmachungen der Gemeindevorstehung
Röthis.
Alle jene Parteien, welche noch Hofbuch- oder Zins
rückstände an Gemeinde und Armenfond schulden, werden
aufgefordert, dieselben an die Gemeinde abzuführen, da sonst
das Holzlos vorenthalten und zur Versteigerung gebracht
werden müßte.
Röthis, am 5. September 19.17.
Leo- Breuß, Vorsteher, ... 1
Generalversammlung
des viebriicbtvtkeiner Zwifchenwasser
die am Sonntag, den 16, September 1917 im Gast-
hause des Rupert Keckeis in Dafins angeordnet wird. Beginn
vormittags gleich nach dem Hauptgottesdienste.
Tagesordnung:
1. Verlesung des letzten Versammlungs-Protokolles und ■
Genehmigung desselben. X
2. Vorlageder Jahresrechnung des abgelaufenen Vereins
jahres (1. September 1916 bis 1917) und Genehmigung
derselben. . >
3. Bericht über die Tätigkeit dieses Vereines im ab»
gelaufenen Vereinsjahre.
4. Allfällige Anträge oder Besprechungen über Vereins
angelegenheiten.
Es wird ersucht, recht zahlreich zu erscheinen.
Zwischenwasser, am 4. September 1917.
2.1 AeUe, Obmann.
Gastwirte
des Bezirkes Feldkirch erhalten für gewerbliche Anforderung
im Verhältnis zur Zuckerkarte Sacherin, welches für Monats
bedarf nur beim Obmann F. I. Winkel zum „Hecht" in j
Feldkirch erhältlich ist. - 1—1
Der Obmann.
Kundmachung
Dienstag, den 11. September 10 Uhr vormittags
kommen in Rankweil Gasthof zum „Engel" 6 Junge und
20 Treiberschweine zum Verkaufe an.
Kianr Wvei.'
kl» Verläßlicher Stallknecht
findet gegen gute Belohnung sofort Stelle. Zu erfragen
in der Gemeindekanzlei Rankweil. 7/;
kl« Oer Sehnte entlassener Barsche «der
Mädchen
wird zur Stall- und Feldarbeit gesucht. Zu erfragen bei
Gau Gemeindeamt Rankweil. .
€tn Treiberschwein 90 et# dich
und Dörrbirnen hat zu verkaufen Alois Mathis Batschuns.
Guter Most
zirka 100 Liter sind zu verkaufen in Gisingen Nr. 172.