Kundmachung
, betreff Versteigerung von Bedarfsgegenständen.
Mit Ministerialverordnung vom 11. März 1918, R.»
E--M. Nr. 94, wurde die Versteigerung von Bedarfs
gegenständen (sowohl .die freiwillige als die- zwangsweise
Versteigerung) untersagt.
Als Bedarfsgegenstände werden bewegliche Sachen
verstanden, die den Lebensbedürfnissen der Menschen und
Haustiere unmittelbar oder mittelbar dienen, ferner Gbst
aus Bäumen und Holz aus dem Stock.
Soserne nicht gemäß 8 4 der Verordnung eine all
gemeine Ausnahme dieses Verbotes für gewisse Arten von
Bedarfsgegenständen verlautbart wird, kann in einzelnen
Fällen bei besonders berücksichtigungswürdigen Verhält
nissen die politische Behörde über sallweises Ansuchen ein«
Versteigerung zulassen.
Wenn in diesem Falle Gegenstände zur Versteigerung
gelangen, für die ein Höchstpreis, Richtpreis oder Maximal
tarif besteht, verfällt der erzielte Ueberschuß über diesen
Preis zugunsten des Staates.
Im übrigen wird auf die Bestimmungen der Verord
nung verwiesen, die bei der eventuellen Zulassung frei
williger Versteigerungen in der Gemeinde bei persön
licher Verantwortung des Gemeindevorstehers genauestens
emzuhalten ist.
Lundmachungen der Gemeindevorstehung
Uebersaxen.
Iagdversteigerung.
vom gefertigten Gbmanne des Iagdausschusses wird
hiemit bekannt gegeben, daß die Genossenschaftsjagd der
llatastralgemeinde Uebersaxen am Dienstag, den 25. Iuni
1918, nachmittags 3 Uhr, auf 5 Sahre, das ist vom 1.
Juli 1918 bis 30. Juni 1923 im Gasthaus zur „Krone"
in Uebersaxen im Wege der öffentlichen Versteigerung zur
Verpachtung gelangt.
Das Flächenmaß beträgt 570 Hektar 63 Ur. Der klus-
rufspreis für ein Pachtjahr beträgt 800 Kronen, das
vadium 100 Kronen.
Die Bedingungen können bis zur Versteigerung bekn
Gefertigten eingesehen werden.
Uebersaxen, am 12. Juni 1918. 2.1
Duelli, Vorsteher.
Neu erschienen : „Heimatkundliche Unterkuckungen«
^ Clunia **
versaht von
s. Sausgruber, Buckäruckereibelitzer, Feldkirch.
116 Seiten mit 57 Illustrationen. — 3m Selbstverläge Preil 6 K
Über „Clunia“, einstige Rämerftation in Vorarlberg,
finden wir in dieser Abhandlung unter anderem im
ersten Teil Geschichtliches : „Die Eroberung Vorarlbergs
durch die Römer“, „Die Entstellung und Zerstörung von
Clunia“, „Die älteste Urkunde über Clunia“; im zweiten
Teile: „Römerbauten in Göfis“, „Die Hei denburg in
Göfis“, „Verschiedene alte Bauten in Göfis“, „Beschrei
bung von 30 Römerkellern in Göfis“; als Anhang:
„Römische Ausgrabungen in ßrederis“, „Das Benedik-
tinerkloiter Tuberis in Tufers“, Gemeinde Göfis usw.
Zu beziehen durch alle Buchhandlungen und durch den Verfasser.
Bei Anfragen an die Verwaltung des
Blattes oder an die Buchdruckern betreff
Kauf, Berkaus, Bekanntgeben von Gegen
ständen, Ort und Damen u. f. w. ist eine
15 tjellermarke oder eine Karte mit Rück
antwort beizulegen.
Kleinere Inserate fürs Gemeindeblatt,
welche in der Buebdruckerei aufgegeben
werden, find um umständliche Schreibereien
zu vermeiden, gleich zu bezahlen. Klein
geld ist mitzubringen.
Kundmachung.
Der Armensond der Gemeinde Frastanz ist willens
daS in den Bangser Streuemähder liegende Streuemahd
C. P. N. 3040 mit dem Flächenmaße 26 ar 13 in" im
Offertwrge zu verkaufen. '
Diesbezügliche Offerte sind mit Kaufspreisangabe und
allenfälligen Kaufsbedingungen bis 1 Juli 1918 an die
Armenfondsverwaltung Frastanz' einzubringen.
Nrmeyfsndsoerwaltung Frastanz, am 13. Juni 1918.
2.2 Johann flau, Verwalter.
R. K. öemeinäelchseMnä Rankweil.
Am Sonntag, den 23. Juni findet in der Pfarrkirche
aus U. L. Frauenberg der Bestattnisgottesdienst für die
auf dem Felde der Ehre gefallenen Krieger-Standschützen
Gehbar« Trick und franz Branner von hier statt.
Sämtliche Standschützen sowie alle auf Urlaub hier-
weilenden Kriegskameraden werden ersucht, um 7 Uhr früh
im Gasthaus zum „Schützen" chier sich einfinden zu wollen
Dietrich, OberschützenMeister.
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Zwei Treiberschweine
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Oberdorf.
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