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Full text: Gemeindeblatt Rankweil 1918 (1918)

zu gewärtigen, daß Kontrollorgane kommen werden und 
»war fremde und wenn diese Uebertretungen konstatieren, 
ist die Straffälligkeit schon da und die Strafen sind sehr 
schwer. Und da die Gemeinde am 20. Februar berichten 
muß, welche Milchviehhalter noch keine Milch abliefern, 
so sollen alle jene Viehhalter, die wirklich auch nach den 
bestehenden Vorschriften, nicht verpflichtet sind, Milch ab­ 
zuliefern, an die bezügliche Sennerei oder Milchabgabe­ 
stelle sich ausweisen, daß sie keine Milch abzuliefern schul­ 
dig find, weil sie für den haushalt und die Zuchtkälber 
und Schweine nach Maßgabe der Lieferungsvorschriften 
die ganze Milch selber beanspruchen können. Wenn diese 
Knmeldung nicht rechtzeitig erfolgt, muß die Anzeige ge­ 
macht werden und gibt mindestens für die Parteien un­ 
nötige Umstände, auch für den Fall, daß die Partei rich­ 
tig gehandelt'haben und keine Milch abliefern muß. 
Zwischenwasser, am 13. Februar 1918. 
Welt.e, Vorsteher. 
Kundmachungen 
der Marktgemeindevsrftehung Rankweis, 
hoirverlteigerung. 
Am Montag, den 18. Februar, morgens 8 Uhr wer­ 
den in der Osang zirka 50 Partien Beste und Stöcke' gegen 
Barzahlung versteigerte 
Zusammenkunft um '/,8 Uhr im Osang. 
verbot. 
Es wird hiemit bekannt gemacht, daß es auch Heuer 
wieder verboten ist, Grundstücke, Aecker, Wiesen und zwei- 
mähdigen Grasboden an auswäriige Pächter zu wergeben. 
Ebenso darf kein Heu außer die Gemeinde verkauft, werden. 
vnierhaltsveittäge. 
Die Auszahlung der Unterhaltsbeiträge findet am Mitt-: 
woch, den 20. Februar, nachmittags von 2^5 Uhr statt. 
forMsglatzung. 
Die diesjährige Forsttagsatzung für die Gemeinde 
Rankweil findet am 9 März nachmittags 2 Uhr im Gast-, 
Hause zum „Hecht" dahier statt. Hiebei steht es 'jenen Be­ 
zugsbewerbern, welche ihre Forstprodukten-Anmeldung bei 
der Gemeinde in der hiefür festgesetzten Zeit eingebracht 
haben, ftei zu erscheinen. Anmeldungen werden bei der 
Forsttagfatzung selbst nicht mehr angenommen. 
Voranschlag Auflage 
- Der Vvtanschlag für die Gemeinde Rankweil pro 1918 
liegt vom 17. Februar bis 2. März in der Gemeindekanzlei 
zur öffentlichen Einsicht auf. 
MeiSer- und Schubveclarf. 
Laut einer Mitteilung der Handels-u-d Gewerbekam­ 
mer werden von jetzt an die Bezugsscheine für Kleider und 
Schuhe in die ^emeindekanzlei gesandt, damit fich die ein­ 
zelnen Parteien den Weg nach Feldkirch ersparen können. 
Die Gebühren für die Bezugsscheine müssen also bei der 
Uebergabe des Scheines entrichtet und durch die Gemein­ 
devorstehung an die Landesbekleidungsstelle gesandt werden. 
Die Abgabe erfolgt jeden Samstag, von 4 — halb 5 
Uhr ? doch mögen nur jene Parteien erscheinen, die eine 
Verständigung erhielten. ' MMM 
Neuanmeldungen werden nur jeden Freitag und Sams- 
tctg von halb 8 —6 Uhr angenommen. 
Kleinere Schuhreperaluren (auch Absatzflecke) brauchen 
lucht angemeldet zu werden, da die '-Schuhmacher die Wei­ 
sung haben, solche ohne Beibringen eines Scheines auszuführen. 
Vie Aovlenavgsbe 
an alle Parteien, die bis jetzt von der Gemeinde Kohle,« 
bezogen haben, ist Dienstag, den 19. Februar nachmittags 
von 2—5 Uhr. Das Kilo kostet 15 Heller. 
Markt-Gemeindevorstehung Rankweis 
am 16. Februar 1918. 
Ubbrederis, Bürgermeister. 
Kundmachung 
betreff Abgabe von Vorräten «na Materialien du' 
Heeresverwaltung im vemovilifierungsfalle 
Bei den Bezirkshauptmannschaften liegt ein Verzeich­ 
nis jener Sachgüter auf, die im Falle der Abrüstung in 
erster Linie für staatliche und gemeinnützige Zwecke 
abgegeben werden. Personenautomobile werden schon der­ 
zeit abgegeben. < 
Das Verzeichnis liegt bei den Bezirkshauptmannschasten 
zur Einsichtnahme auf und ist ein eventueller Bedarf für 
gemeinnützige Zwecke im öffentlichen Interesse ehestens 
dort anzumelden. 
Hierunter ist der Bedarf der öffentlichen Verwaltung, 
sowie von Institutionen und Anstalten öffentlich rechtlicher 
Natur gemeint, während andere Einrichtungen nur. in 
beschränktem Maße, insoweit ihre Wirksamkeit lediglich 
humanitärer oder gemeinschaftlicher Natur ist, in Betracht 
kommen. 
Oer k. k. Statthaltereimt und Letter der vezirks- 
hauptmannschaft: 
Tarnet. 
Gefunden 
wurde auf der Laternserstraße ein Handtäfchchen und 
kann gegen Erlag der Kosten beim Knecht vom „Sternen" 
in Laterns abgeholt werden. z 
8« oerKaufen 
sind in Hs.-Nr. 274 Marktplatz 2 Kleiderkästen, Mattatzen 
Oberbetten 2 Kinderbettstätten ein Waschkleid u. Blusen, 
ältere herrenröeke und wasserdichte Stiesel Ur. 40, eine 
JIKkordzither und einige Nähmaschinen. 
Ein Ainderbeitstättchen 
ist zu verkaufen. Näheres Buchdruckerei Sausgruber. 
6« Treiberschwein 
ist zu verkaufen in Hs.-Nr. 55 Sulz.
	        
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