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Full text: Gemeindeblatt Rankweil 1919 (1919)

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S»i»-maWang«n der Gemetn-evorffeD««- 
Swifchenwaffe«. 
Am Donnerstag, den 27. Nov. nachmittags halb 
2 Uhr findet im Gasthaus zum Edelweiß in Dafins 
die Veräußerung von nachbenannten Holzrotten im Of­ 
fertwege statt. Um Brennholzrotten dürfen sich nur jene 
in der Gemeinde anfäßigen Familien bewerben, welche 
bisher keine erhalten haben. 
Im Nachhange hieran findet die Versteigerung von 
nachstehenden Partien Stöcke an der neuen Weglinie 
Abschlag Basteien statt. 
Nr. Stämme Waldstelle Bemerkung 
194 6 hinter Sennewiesalpe b. Hauptweg Nutzholz 
195 5 hinter Sennewiesalpe b. ob. Weg „ 
196 3 Basteien in der Weglinie 
ff 
197 2 
198 60 Knabenegg v. d. Hütte Brennholz 
199 
— 
1 Partie Aeste in d. Blanken b.gelb. Schr. „ 
200 
— 
„ „ bei dem gelben Schrofen „ 
201 8 im Krepswald am Streckweg 
ff 
202 50 „ vor Sondereggers Wuhr „ 
203 70 
204 50 
M , ff ff 
205 80 
ff ff ff 
206 70 
ff .ff .ff 
207 45 
ff ff ff 
208 40 
ff ff ff 
209 50 
ff ff ff 
210 60 
ff ff ff 
211 2 beim Wannentorkel Nutzholz 
212 12 Abschlag am neuen Weg 
ff 
213 18 
ff 
Brennholz 
214 20 Abschlag ob dem Wurzenried 
M 
215 3 Dafinserhalden bei den Losen 
ff 
216 
— . 
1 Partie Aeste, ob dem Wannentorkel „ 
217 
— 
1 Partie Aeste ob dem Wannentorkel „ 
218 
— 
ff ff 
219 
— 
ff ff 
220 — 
ff ff 
Haufen 
35 
33 
4 
4 
22 
33 
323 
1. 
2. 
3. 
4. 
5. 
6. 
7. 
6. 
9. 
10. 
11. 
12. 
13. 
Tare K 
50 
50 
40 
40 
50 
50 
40 
40 
50 
50 
50 
50 
40 
Losenholz aufrüsten. 
Der Termin zur Aufrüstung des Losholzes wird in, 
Folge d er ungünstigen Witterung bis 15. Dezember 1919 
verlängert, wobei bemerkt wird, daß dann noch säumige 
Parteien mit den Strafbestimmungen des Losenziehungs- 
protokolles zu rechnen haben. ' 
Schlachtoiehauszahlung. 
Dieselbe findet Sonntag, den 23. November wäh­ 
rend den Amtsstunden in der Gemeindekanzl« statt. 
Fettauegabe. 
Dieselbe ist am Mittwoch, den 26. November von 
2 Uhr nachmittags an im Konsum in Muntlir. 
Zwischenwasser, am 19. November 1919. 
Rheinberger, Vorst. 
Von der Mehlverteilungsstelle Zwischenwasser 
Zn den Mehlausgabestellen und in den einzelnen 
Handlungen kann Kaffee bezogen werden. Jede Person 
über 6 Altersjahre erhält je 100 Gramm, doch ohne 
Brotbuch darf der Kaffee nicht abgegeben werden, da 
der Bezug dort vorgemerkt werden mutz. Derselbe wolle 
aber möglichst bald bezogen werden. Pteis 4 K 40 h. 
Kleine Mengen von Maisschrott sowie Bohnen kön­ 
nen auch noch gekauft werden. 
Wieder muß daran erinnert werden, daß keine Abmelde­ 
scheine ausgesolgt werden, wenn das Brotbuch nicht vor­ 
gelegt wird. Bis 6. Dezember müssen sämtliche Um­ 
schläge der Brotbücher in den Mehlbezugsstellen abgege­ 
ben werden, sonst gibt es kein neues Brotbuch. 
Peter. 
Der Pfarrerrichtungsverein Batschuns verpachtet im 
Offertwege die folgenden Gritzschen Güter und Wohnun­ 
gen in 3 Partien: 
1. Wohnhaus Nr. 338 Bp. Nr. 323 samt Grund 
und Boden dabei, G. P. Nr. 904, 905, 907, 908 und 
917 mit 71 ar. 
2. P.Nr. 5379 Wiese im Glöckler mit 37 ar. 
3. G. P. Nr. 3145 und 3146 mit 32 ar teils Acker 
und teils Wiese für das Jahr 1920. 
Die Offerte sind an Welte Alt-Vorsteher in Bat­ 
schuns bis längstens Ende dieses Monats einzureichen, 
Die Offerenten werden dann vom Ergebnisse der 
Vergebung verständigt. 
Batschuns, am 19. November 
1919.Welte, Obmann. 
Sun-machunsen 
-er Marklgemelndevorftehung Saniweil 
Mitteilung 
der Beschlüsse der Gemeindevertretungssitzung vom 18. 
Nov. 1919 unter dem Vorsitze des Bürgermeisters Jos. 
Längle und in Anwesenheit weiterer 24 Mitglieder und 
Ersatzmänner. 
1. Die Verhandlungsschrift der letzten Sitzung wurde 
ohne Einwendung genehmigt. 
2. Einlauf:' 
a) Der Vorsitzende verliest eine Zuschrift der Be- 
zirkshauptmannschaft, mit welcher die Bevölkerung da­ 
raus aufmerksam gemacht wird, welch großer Schaden der­ 
zeit durch Feuersbrunst entstehen könnte, da durchwegs 
alle Gebäude nicht dem jetzigen Werte entsprechend ver­ 
sichert sind und mit der Aufforderung die Brandversi­ 
cherungen dementsprechend zu erhöhen. ; ■ 
b) Der Vorsitzende berichtet, daß von Lateins und 
Uebersaren Wiederbesiedlungsanmeldungen gegen Ge­ 
meinde-Alpteile eingebracht worden seien. 
3. In den Heimatsverband wurden ausgenommen: 
a) Witwe Theresia Jagschitz und Georgs Runde!. 
b) Drei Ansuchen um Verleihung des Bürgerrech­ 
tes wurden vorläufig vertagt, weil beim derzeitigen M 
stände unserer Valuta eine Taransetzung nicht möglich
	        
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