18.
Die Eltern zahlen einen geringen Unkostenbeitrag. Alle
anderen zusätzlichen Kosten übernimmt das Werk.
Heim, Werksküche und Kinderhort erforderten beachte
liche Zuschüsse seitens des Betriebes. Wir betrachten
aber gerade diese Einrichtungen als für die Gefolgschaft
besonders angenehm und begrüssenswert und haben auch
in jedem Falle einer Besichtigung durch die DAF oder andere
Organisationen restlose Anerkennung über diese Einrichtungen
erhalten. Wir können damit unseren Frauen
und Mädchen Annehmlichkeiten und Erleichterung bieten,
die mehr wert sind als bares Geld.
Werkswohnungen.
Die gegenwärtige Baustofflage und der Kräftemangel
gestatteten es nicht wesentliche Arbeiten an den Werkswohnungen
auszuführen. Es wurden lediglich notwendige
Instandhaltungsarbeiten und Verbesserungen durchgeführt.
K. d. F.
Wie bereits schon erwähnt, lag das Hauptgewicht der
zusätzlichen freiwilligen sozialen Leistungen auf den
die Lebenshaltung verbessernden Aufwendungen und auf der
rein sozialen Betreuungsarbeit.
Durch die Eiberufungen und den Abgang anderer Gefolgschaftsmitglieder
sind uns vor allem jene Kameraden verlorengegangen,
die sich wesentlich in der lebendigen Betriebsgestaltung
eingesetzt haben. Die noch Verbliebenen
sind im Haushalt oder anderweitig so gebunden, dass die
Freizeitgestaltung wesentlich unter diesen Verhältnissen
gelitten hat.
Kameradschaftsabende fanden am 27.Januar und am l.Mai
statt. In froher Gemeinschaft und Kameradschaft vereinten
uns diese Abende durch viele Stunden hindurch. Besonders
schön war die Dekoration am Abend des 27.Januar. Hier hat
sich unser Werkselektriker vor allem freudig eingesetzt
und den Packereisaal so hergerichtet, dass er als Arbeitsraum
kaum mehr erkennbar war. Es zeigt sich immer wieder,
dass diese Abende gerade innerhalb des Betriebes so recht
das Gefühl der Gemeinschaft und Verbundenheit aufkommen
lassen und in ihrer kameradschaftlichen Wirkung sehr nachhaltend
sind.