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Besonders groß war der Arbeitskräftemangel
wiederum bei den eisen- und metallverarbei
tenden Berufen. Auf einen männlichen Arbeitsuchenden
traf es im Jahresdurchschnitt 14 freie
Arbeitsplätze. Bei den Bauberufen standen in
den Monaten April bis November einem Arbeitsuchenden
sogar 18 freie Stellen gegenüber.
Gleichfalls recht ungünstig war das Verhältni
zwischen Angebot und Nachfrage bei den Berufen
der Textil- und Bekleidungsbranche. Pro männlichen
Arbeitsuchenden waren dort 7 und pro
weiblichen beinahe 3 Stellen frei. Größer war
der Mangel an. berufstätigen Brauen im Haushalt
und im Gastgewerbe. Bür eine Arbeitsuchende
waren in diesen Berufen 7 bzw. 5 Arbeitsplätze
gemeldet.
Diese Zahlen haben allerdings nur symptomatischen
Charakter. Zweifelsohne haben nicht
alle Arbeitsuchenden dieser Branchen tatsächlich
eine so große Auswahl.Durch ’persönliche und
andere Umstände sind sie in der Breizügigkeit
der Wahl des Arbeitsplatzes weitgehend behindert.Die
Veränderungen in der Zahl der Arbeitsuchenden
und offenen Stellen gegenüber 1964
werden auf der nächsten Seite aufgezeigt.