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II. Die Wollweberei
Obwohl in den fünf Wollwebereien, die
Meldungen erstatten, im Jahresdurchschnitt zehn
Webstühle weniger ratterten und der Beschäftigtenstand
von 144 Personen im Jänner auf 136 zum
Jahresende gesenkt werden konnte, erhöhte sich
die Produktion von 762.000 m auf 814.000 m Gewebe.
Die Pro-Kopf-Leistung betrug 490 m gegenüber
435 m im Jahre 1964. Diese recht erfreulichen
Ergebnisse sind umso überraschender als
diesem Wirtschaftszweig in der Vorarlberger
Textilindustrie keine besondere Bedeutung beigemessen
wird.
Die Wollweberei gehört zu den am schwächsten
entwickelten Textilbranchen Vorarlbergs.
Die veralteten und zum Teil außer Betrieb gesetzten
Webstühle wurden in den letzten Jahren
nur in einzelnen Pällen durch neue ersetzt. Die
Kapazität verkleinerte sich dadurch ständig.
Nun scheint sich aber durch die intensiven
Werbemaßnahmen anläßlich der Einführung des
Wollsiegels eine leichte Belebung in dieser
Branche anzubahnen. -