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fuhrwert erreichte 1.4 Milliarden Schilling.
Er war um 16 % höher als im Vorjahr. Den Löwenanteil
davon erhielten die Stickereien. Sie
exportierten Waren im Werte von 675 Millionen
Schilling. Aber auch die Woll- und Baumwollindustrie
konnte um 602 Millionen Schilling Garne
und Gewebe ins Ausland verkaufen, um 16 % mehr
als 1964.
Neben den Textilfabriken gibt es in Vorarlberg
147 Weberei-, Wirkerei-, Strickerei- und
Seilerbetriebe, die als handwerksmäßige Betriebe
anzusehen sind. Überdies sind 36 kleinere Betriebe
registriert, die ein Nebengewerbe der
Textilerzeugung ausüben, wie die Sektion Gewerbe
der Vorarlberger Handelskammer erst kürzlich berichtete.
Die Funktion dieser Betriebe besteht
vor allem darin, auf Grund ihrer Maschinenausstattung
und Betriebsgröße Spezialartikel zu
erzeugen und damit die industrielle Produktion
in vorteilhafter Weise zu ergänzen. Etwas mehr
als ein Zehntel dieser Betriebe beteiligt sich
nennenswert am Exportgeschäft. Im Jahre 1965
haben sie Waren im Werte von rund 35 Millionen
Schilling ausgeführt, d. s. 16.5 % des gesamten
Vorarlberger Handwerks- und Gewerbeexports.