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Full text : Vorarlberger Wirtschafts- und Sozialstatistik, 22. Jahrgang, 1966 (22)

- 382 -

In den Morgenstunden sind die Unfalls­Ziffern
 aber noch relativ niedrig. Dabei ist
aus den Straßenverkehrszählungen bekannt, daß
insbesondere auf der Bundesstraße 1 zwischen
Bludenz und Bregenz, auf der Schweizer Straße
und auf Teilen der Bregenzerwald-Straße der
Verkehr auch am Morgen sprunghaft anschwillt
und zwischen 7 und 8 Uhr Spitzenwerte erreicht.
Die niedrigen Unfallsziffern zu dieser Zeit
dürften mit der noch besseren physischen Leistungsfähigkeit
 der Verkehrsteilnehmer zusammenhängen
 .

Wie eingangs bereits erwähnt, wurden bei
1903 Straßenverkehrsunfällen mit Personenschaden
 2593 Personen verletzt. 3 % waren tot,
20 % wurden schwer, 65 % leicht und 12 % unbestimmten
 Grades verletzt. Der überwiegende
Teil der Verletzten lenkte selbst ein Fahrzeug.
 Rund ein Viertel wurde als Mitfahrer
verletzt und die restlichen 19 % waren Fußgänger.
 Die Verletzung war aber bei den Fußgängern
 zudem in der Regel bedeutend schwerer.
Beinahe ein Drittel der verletzten Fußgänger
wurde nämlich tödlich oder schwer verletzt,
gegenüber nur 22 % bei den übrigen verletzten Verkehrsteilnehmern.
            
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