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Deutschland 1500, Liechtenstein 1700 und
Schweiz 3300. Es gibt also rund 150 Grenzgänger
weniger als vor einem Jahr, und zwar
ausschließlich Frauen.
Die Dämpfung der Konjunktur hat im
zweiten Halbjahr 1966 zu einem leichten Rückgang
des Stellenangebotes geführt und war zum
Jahresende etwas kleiner als saisonüblich.
Trotzdem ist die Zahl der offenen Arbeitsplätze
nach wie vor beträchtlich größer als
jene der Arbeitsuchenden. Die Gefahr einer
Arbeitslosigkeit besteht daher in Vorarlberg
vorerst nicht. Eine noch bessere Befriedigung
des Stellenangebotes und damit Verminderung
der Engpässe auf dem Arbeitsmarkt dürfte vielmehr
zu einer Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit
der Betriebe beitragen. Es ist daher zu
erwarten, daß im Jahre 1967 vom Arbeitsmarkt
neue Impulse zu einem weiteren Aufschwung der
Wirtschaft Vorarlbergs ausgehen werden.