- 132 -
son war nämlich wegen des frühen Osterfestes
um zwei Wochen kürzer als im Vorjahr. Außerdem
wurde zu Beginn der Wintersaison mit einem
Rückgang des Fremdenverkehrs gerechnet, weil
sich im vergangenen Sommer und Herbst in der
Bundesrepublik Deutschland Anzeichen einer
Konjunkturabschwächung bemerkbar machten und
aus Großbritannien auf Grund der Pfund-Sperre
ein starker Ausfall von Gästen drohte. Der
Rückgang bei den .Engländern ist tatsächlich
auch eingetreten. Die leichte WirtschaftsRezession
in der Bundesrepublik Deutschland
vermochte aber offenbar die Reiseintensität
der Gäste noch nicht zu gefährden. Die Ergebnisse
zeigen zwar, daß in den Wintersportplätzen
am Arlberg und teilweise auch im Kleinen
Walsertal Nächtigungsverluste zu verzeichnen
waren. Diese wurden aber durch einen stärkeren
Besuch in den aufstrebenden Fremdenverkehrsgemeinden
im Bregenzerwald sowie teilweise
im Montafon und Brandnertal ausgeglichen.
Recht bedeutend war der Aufschwung dort, wo
für den Gast entsprechende Wintersportanlagen
bereitstehen, so in Au, Bartholomäberg, Bezau,
Bürserberg, Hittisau, Mellau, Schoppernau,