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IV. Zusammenfassung
Der Vorarlberger Wohnungsbau unterscheidet
sich in mehrfacher Hinsicht von der Situation
im übrigen Bundesgebiet. Besonders charakteristisch.
für das westlichste Bundesland ist die
starke private Wohnbautätigkeit. Im Jahre 1966
wurden von den physischen Personen 65 % aller
bewilligten Wohnungen geplant und 72 % der fertiggestellten
neuen Wohnungen gebaut. Im Österreich-Durchschnitt
sind es dagegen in der Regel
nur etwas mehr als die Hälfte..
Die dominierende Stellung des privaten Wohnungsbaues
bedeutet eine. großzügige Bauweise.
In den letzten fünf Jahren liegt die durch—
schnittliche Nutzfläche der neuen Wohnungen jeweils
über 90 m2, wobei die Spitze im Jahre 1966
mit 95 m2 erreicht wurde. Daraus resultiert eine
relativ große Zimmerzahl pro Wohnung. In Vorarlberg
werden nur ganz wenige Ein- und Zwei-Zimmerwohnungen
gebaut. Im Bundesgebiet stellen dagegen
die Zwei-Zimmerwohnungen das größte Kontingent
unter allen Wohnungstypen.