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wurde diese Bestimmung auch bereits angewendet
und an vier Personen die österreichische Staatsbürgerschaft
wieder verliehen. Es waren dies
meistens Frauen, welche sie durch die Eheschliessung
mit einem Ausländer verloren hatten.
Im Jahre 1966 erhielten nun bei 111 Staatsbürgerschaftsverleihungen
232 Ausländer von der
Vorarlberger Landesregierung die österreichische
Staatsbürgerschaft. 50 Einbürgerungen erfolgten
nach dem Staatsbürgerschaftsgesetz 1949 und 61
nach dem Staatsbürgerschaftsgesetz 1965. Im
Jahre 1965 waren es 128 Verleihungen mit 324
neuen Staatsbürgern.
Beinahe drei Viertel der österreichischen
Neubürger hatten ihren Wohnsitz in einer der Gemeinden
des Rheintales. In diesem Gebiet wohnen
allerdings auch 74 % aller Ausländer des Landes.
Relativ wenig Einbürgerungen gab es im Jahre 1966
im Kleinen Walsertal. Die österreichische Staatsbürgerschaft
wurde dort nur an fünf bundesdeutsche
Bürger verliehen.
Im folgenden wird über die Staatsbürgerschaftsverleihungen
in Vorarlberg seit 1945 berichtet.
Weitaus die meisten Einbürgerungen gab
es in den unmittelbaren Nachkriegsjahren und in
der Zeit von 1954 bis 1957 als zum überwiegen